Meine wahre Geschichte (3)

Korbweiden reduzieren Müll Sobald die Asylanten Geld in die Finger bekamen, wurden exzessive Saufgelage abgehalten und der Müll einfach über unsere Mauern entsorgt. Auf dem beiliegenden Bild bekommt man einen Eindruck, dass der Absender des Müllgeschosses nicht sehen konnte, wo sein Geschoss landete. Man muss sich die Weide dabei wegdenken, denn diese kommt erst später ins Spiel . Stellt man sich nun eine Mauer vor, die nur einen Meter hoch ist, dann kann man sich vorstellen, wie verlocken diese für einen Menschen sein muss, dort seinen Müll einfach hinüberzuwerfen. Wenn ich den Leuten Vorhaltungen machte, bekam ich immer zur Anwort: Ich dachte, deine Hühner fressen den Kram. Oder: Dein Hahn will doch bestimmt noch den Rest aus der Flasche trinken.

Meine Idee war nun, schnellwachsendes Buschwerk müsste auf der anderen Seite der Mauer wachsen. Das würde die Obdachlosen abhalten, ihren Müll herüberzuwerfen, denn wenn sie eines scheuten wie die Pest, dann war es Anstrengung. Wenn der Müll aber hoch und weit geworfen werden musste, dann würden sie es nach und nach unterlassen. Nun war aber die Schwierigkeit dass ich nicht einfach auf einem fremden Grundstück Büsche oder Bäume pflanzen konnte. Ich begann daher, immer wenn ich den Obdachlosenmüll zurückwarf, einige abgebrochene Weidenzweige mit zurückzuwerfen. Das hatte den Effekt, dass die Grundstückspflege der Gemeinde nicht mehr ganz an meine Gartenmauer herankam und so einige Weidenzweige im hohen Gras anwuchsen. Es dauerte zwar einige Jahre, aber der Müllbefall wurde wesentlich eingeschränkt. Auf dem oberen Bild ist auch schön zu sehen, wie eine Korbweide nach 10 Jahren Wildwuchs ihre Zweige schützend über unsere Terasse hält.

Drahtzaun wird Hundezwinger.

Im Laufe der Zeit hatte ich um das gepachtete Reststück einen soliden Drahzaun erstellt, damit meine Hühner und Gänse bei mir blieben und damit die Gemeindeinsassen ihre Gelage nicht zwischen meinem Federvieh abhalten konnten. Das klappte auch einigermassen bis in den Gemeindeeinrichtungen ein Mensch mit zwei Hunden eingewiesen wurde. Diese waren fast ebenso gut erzogen, wie ihre Besitzer. Sie hatten den Ehrgeiz, in meine Zäune Lücken zu kreieren und dann eine wilde Jagd hinter mein Geflügel zu veranstalten. Auf meine Beschwerde hin bekam der Asylant die Auflage, einen Zwinger für seinen Hunde zu bauen, oder diese abzuschaffen. . Davon erfuhr ich oder meine Familie zunächst nichts. Als ich aber eines Tages von einer Baustelle in Burg/ Dithmarschen nach Haus kam, war mein Zaun weg. Pfähle und Draht waren auf dem Obdachlosengrundstück sauber zu einem Hundezwinger aufgebaut worden. Der Hundebesitzer hatte diese Aktion sogar nachts durchgeführt und wie sollte ich beweisen, dass es meine Pfähle und mein Draht gewesen sind? Außerdem schien meine Schilderung, wie alles, was ich der Gemeinde vortrug, diese überhaupt nicht zu interessieren. Zu diesem Zeitpunkt, um 1998 herum, beantragte ich das erste mal, das gepachtete Grundstück von der Gemeinde kaufen zu dürfen. Dies wurde auch prompt abgelehnt, weil man es angeblich zum Tausch gegen andere Grundsütcke vorhalten müsse.

Inzwischen hatten ich einige kleine Räume für meine Mutter als Wohnung umgebaut. Daher auch die Terasse nach Norden, denn meine Mutter litt damals schon an Hautkrebs und durfte möglichst wenig Sonne im Gesicht haben. Dies erwähne ich, damit später das Verständnis für meine kommenden Aussagen zu diesem Thema größer wird.

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