Mitgenommen, so könnte man den Artikel überschreiben. Mitgenommen wurde ich nach Ikea in Kiel, weil ich in der Stadt herumfahren sollte. Das ist eine Tätigkeit, die absolut nicht zu meinen Hobbies zählt, also war ich auch schon mitgenommen, als wir bei Ikea ankamen. Damit aber nicht genug. Nun musste ich brav eine Stunde lang neben den beiden Frauen einherlaufen, weil die sich ja noch dies und jenes anschauen wollten. Übrigens: Da hat Ikea eine geschickte Marketingstrategie: Überall an den Knickpunkten des „Einkaufsweges“ stehen Grabbeltische mit Nippes herum und kaum eine Frau kann da widerstehen. Ikea und kein Ende.
Als wir endlich das Möbel gefunden hatten, für welches wir die Reise nach Kiel unternommen hatten, war kein Verkäufer da, der uns einen „Ziehschein“ für die Kasse und das Lager geben konnte. Gefühlt dauerte es eine weitere Stunde, bis wir den Ziehschein hatten. Dann konnten wir uns in die Schlange an der Kasse einreihen und schon nach einer halben Stunde warteten wir an der Materialausgabe. Was ich nicht mehr geglaubt hatte: Wir waren tatsächlich irgendwann mit unserem Möbel zu Hause und dann ging es erst richtig los. Schaut mal selbst: Ikea und kein Ende.
Was mir jetzt aber eigentlich am Herzen liegt, ist das Werkzeug, das ich für die Basteleien an Möbeln und Computer immer zu Hause bei mir habe. Fast das gleiche Set hatte ich schon mal vor einigen Jahren, was aber zu billig gemacht worden war, denn es war bald kaputt, weil die Ratsche ein wenig zu leicht gebaut wurde. Ich habe lange gesucht und schließlich das Folgende gefunden, was mir auf den ersten und zweiten Blick etwas solider gebaut erscheint.
Wie man sieht, ist in einem soliden Kunststoffköfferchen fein säuberlich der Handgriff mit Bits und NÜssen angeordnet. Man hat also immer alles beisammen, wenn man so unordentlich ist wie ich. Mir ist das eine große Hilfe, wenn man nicht nach jedem Werkzeug suchen muss.
Obwohl bei Ikea eigentlich nur noch ein Hammer und ein Schraubenzieher gebraucht wird, ist es schon schön, dass man im Notfall auch noch Werkzeug zur Hand hat, wenn man das Möbel wieder auseinanderbaut oder wenn man umziehen will.
Natürlich wollte ich nicht gerne 39,90 Euro (empfohlene Preisempfehlung) dafür zahlen, aber um einen günstigeren Preis zu bekommen, musste ich gleich sehr viele abnehmen. Nun habe ich noch ca. 20 Stück davon und würde gerne auch die noch verkaufen. Wer also auch mal so etwas braucht, sei es Frau oder Mann, der melde sich bei mir.
Wie man in der Vergrößerung sieht, ist jedes Teil auch noch benannt, man erkennt also, wohin es einzuordnen ist. Das ist dann sehr praktisch, wenn mal eines der kleinen Bits weggekommen ist. Man kann den passenden Ersatz dann finden, wenn man sieht, welcher Platz leer bleibt. Es gibt sowas praktisch überall zu kaufen.
Nach und nach werde ich mich bemühen, noch mehr so praktische Sachen zu besorgen. Was dann übrig ist, würde ich gerne hier vorstellen, also schaut mal wieder rein.
So etwas z. Beispiel:





Stellt man sich nun eine Mauer vor, die nur einen Meter hoch ist, dann kann man sich vorstellen, wie verlocken diese für einen Menschen sein muss, dort seinen Müll einfach hinüberzuwerfen. Wenn ich den Leuten Vorhaltungen machte, bekam ich immer zur Anwort: Ich dachte, deine Hühner fressen den Kram. Oder: Dein Hahn will doch bestimmt noch den Rest aus der Flasche trinken.
Davon erfuhr ich oder meine Familie zunächst nichts. Als ich aber eines Tages von einer Baustelle in Burg/ Dithmarschen nach Haus kam, war mein Zaun weg. Pfähle und Draht waren auf dem Obdachlosen- grundstück sauber zu einem Hundezwinger aufgebaut worden. Der Hundebesitzer hatte diese Aktion sogar nachts durchgeführt und wie sollte ich beweisen, dass es meine Pfähle und mein Draht gewesen sind? Außerdem schien meine Schilderung, wie alles, was ich der Gemeinde vortrug, diese überhaupt nicht zu interessieren. Zu diesem Zeitpunkt, um 1998 herum, beantragte ich das erste mal, das gepachtete Grundstück von der Gemeinde kaufen zu dürfen. Dies wurde auch prompt abgelehnt, weil man es angeblich zum Tausch gegen andere Grundsütcke vorhalten müsse.
Das klappte auch soweit ganz gut, obwohl wir nun ja keinen Urlaub mehr machen konnten, denn die Tiere wollen jeden Tag gefüttert werden. Auch wollten unsere Hühner grade dann keine Eier mehr legen, wenn wir mal einen Tag mit den Kindern außer Haus waren. Damit will ich nicht behaupten, dass die Obdachlosen die Eier stahlen, aber das Zusammentreffen beider Ereignisse war schon verblüffend. Sammelten wir von 19 Hühnern im Durchschnitt 14 Eier täglich ein, dann waren es bei unserer Abwesenheit regelmäßig nur noch 4 oder 5.
Als er merkte, dass ich nicht aufmachen wollte, begann er mit Fußtritten zu versuchen, unsere Haustür einzutreten. (Bild rechts) Ich stand also von innen mit meiner Senta und einer Axt und er trat gegen die durchsichtige Plexiglasscheibe mit erstaunlicher Ausdauer. Ich war fest entschlossen, ihm das Bein zu verletzen, sobald er damit duch die Tür kommen würde. Unser jüngster Sohn lag in der angrenzenden Schlafstube und schrie und meine kleine Tochter versteckte sich hinter einem Sessel. (Bild unten)Der älteste Sohn holte sich ein kleines Beil und wartete auch auf den Bruch der Scheibe. Meine Frau lief zum Telefon und rief die Polizei an um die Dramatik des Augenblicks zu schildern. Der Beamte meinte, seine Kollegen seien grade in einem Einsatz und er könne die Wache nicht einfach verlassen. Wir sollten mit dem Obdachlosen „ruhig und besonnen reden“! Das war sein Rat, obwohl er das Gegröhle durch das Telefon hören musste.
Der randalierende Trunkenbold ließ nach ca. 15 Minuten von unserer Tür ab und ich freute mich über die Haltbarkeit des Glases. Später sah ich dann aber Risse und Krümmungen im Rahmen, ich musste also später eine neue Haustür kaufen. Verrückt nach Alkohol lief der Randalierer jetzt zu seiner Frau und schickte sie zum Schnaps holen. Als sie ihm erklärte, sie habe kein Geld, weil er ja alles versaufe, rannte er mit einem Küchenmesser hinter ihr her und sie hielt ein Kleinkind im Arm und versuchte, unsere nächsten Nachbarn, einen ca. 300m entfernten Bauernhof, zu erreichen. Als dort kein Mensch zu sehen war, versteckte sie sich mit ihrem Kind in einem Strohschober. Ein Untermieter des Bauern rief noch einmal die Polizei an und dann kamen sie mit endlich mit einem VW Bus und überwältigten den Tobenden um ihn in eine Zelle zur Ausnüchterung mitzunehmen.