Eurobird 28,2 Grad Ost mit 1.6m Offset Antenne

Kenner wissen, was ich mit der Überschrift meine: Eurobird 28,2 Grad Ost .Es sind die Programme von der Insel, vom UK. Die haben aus Lizenzgründen ihre Programme in einem Beam gebündelt, der nur auf Britannien mit geringen Schüsseldurchmessern zu sehen ist. Ich habe eine 1.6m Off-set Antenne montiert.

bAnlageAuf dem Bild erkennt man, dass ich ursprünglich mit einer 90 cm Toroidal Antenne als 4. Satelliten eben diesen Eurobird 28,2 Grad Ost eingestellt hatte. Als aber der Spotbeam über dem vereinigten Königreich wirksam wurde, musste eine riesige (1,6 m Nenndurchmesser) Antenne her, um den Empfang durchgehend zu gewährleisten, denn ich wohne im nördlichen Schleswig-Holstein auf 54.7 Grad Nord und ca. 9 Grad Ost. Es kam mir vor allem darauf an, dass ich nicht mehr nur auf die Nachrichten unserer Zwangssender angewiesen sein musste, denn nicht erst die Pegida zweifelt hin und wieder an der Objektivität einiger Nachrichten.  Das ist eine lange Geschichte, wie von dem „Qualitätsjournalismus“ missliebige Politiker regelrecht in der Öffentlichkeit auseinandergenommen wurden. (Lesen Sie mal im Netz über Kurt Biedenkopf nach).

Das Thema dieses Artikels soll aber eine andere Nachrichtenquelle werden. Die englische Sprache ist den meisten Deutschen soweit geläufig, dass sie wohl den Sinn verstehen würden und im Notfall lässt sich auch schnell ein Grundgerüst der Sprache lernen. bsturmsicherWenn man nun so eine große Antenne installieren möchte, sollte man mindestens 2 Fakten berücksichtigen: Das eine ist die Genauigkeit, mit der die Schüssel ausgerichtet werden muss, denn je größer die Antenne, desto genauer muss sie ausgerichtet werden. Das zweite ist die Windlast, die so eine Blechfläche darstellt. Das eine bedingt das andere, denn wenn die ungeheure Kraft des Windes auf die Schüssel wirkt, kann sie leicht verdrehen und bei der geforderten Genauigkeit von Azumuth und Elevation ist das für den Empfang der gewünschten Sender verheerend. Als dritten Faktor, der allerdings nur bei der Erstinstallation zum Tragen kommt, ist das Gewicht ein Parameter. In meinem Fall machte das Standrohr einen kleinen Nicker als es das Gewicht der Stahlschüssel auch noch tragen sollte und die obere Toroidal war aus dem Fokus und musste nachjustiert werden. Auf dem Bild bspannseileoben erkennt man, dass ich 6mm Seile befestigt habe, die ein Biegen des Standrohres (Antennenmast) verhindern sollen und bei Sturm einen Widerstand gegen Schwankungen geben müssen. Wie kann man nun die Antenne so genau justieren, dass man wenigsten ein Bild bekommt. Man erkennt auf dem Foto rechts, wie man die Neigung der Gilbertini Schüssel mit einer 8mm Gewindeschraube einstellen kann. Da das Gewinde nur einen mm Steigung hat und auch noch im Winkel zur Senkrechten steht, kann man damit ziemlich genau einstellen. Wie findet man den Azimuth, also die horizontale ausrichtung nach Südost. Dazu kann ich die Seite der Fa. Drossel wärmstens empfehlen. Die ist  hier zu finden 

Ein Nachteil ist, dass die Sonne dafür zu einer bestimmten Tageszeit sichtbar sein muss, aber es ist eine der genauesten Methoden, die man als Laie ohne große Messtechnik bewerkstelligen kann. Die Seite sollte man sich gerne genauer ansehen. Auf meinem Foto habe ich auch die beiden Spannschlösser fixiert, mit denen ich die seitliche Ausrichtung der Schüssel auch auf den Zehntel mm ausrichten kann. Nicht jeder kennt sich mit Seilen, Kauschen, Seilklemmen oder Spannschlössern aus. Daher habe ich hier noch einmal ein Foto mit einer Totalaufnahme eines einzelnen Schlosses. Der Trick ist, dass das eine Ende ein normales Gewinde hat, das andere Ende hat ein Linksgewinde. Dreht man jetzt in eine Richtung am Schlosskörper, so verkürzt oder verlängert sich das damit ausgerüstete Seil und die Schüssel kann ganz wenige Zehntel Grad in eine oder die andere Richtung justiert werden. bspannschloss

 So bekommt man nach und nach eine genaue Position. Wenn man aus Ermangelung genauer Messgeräte einen Receiver mit Prozentanzeige oder Messbalken verwendet, dann sollte man schon nach jedem kleinen Dreh fünf oder 10 Sekunden die Wirkung abwarten, damit die Trägkeit der Elektronik in das Ergebnis einfließen kann. Hat man dann mit vielen kleinen Schritten die Ausrichtung in der Waagerechten eingestellt, sollte man noch einmal den Winkel in der Senkrechten nachjustieren. Erst wenn jeder Dreh – waagerecht oder senkreccht nach kurzem Abwarten – den Messbalken verschlechtert, hat man die Schüssel befriedigend auf Eurobird 28,2 Grad Ost eingestellt. Zum Kennenlernen habe ich schon mal 2 Programmbilder auf die Schüssel kopiert. Mehr erfährt man auch in in diesem Forum wenn man sich anmeldet und die Suchfunktion nützt.

Kosten: Die Kosten dürfen ja auch nicht ins Unendliche steigen, jedenfalls bei mir nicht. Das Standrohr, den Mast habe ich vom Schrotthändler für 10 DM bekommen. Es ist 80mm dickwandig. Das habe ich zwar mit einem Sack  Fertigbeton (5 DM) einbetoniert, aber das hätte gegen Verdrehung wenig genutzt. Deshalb  habe ich ein zweites, einfacheres Rohr (3 DM) dahinter gesetzt, um ein Drehen zu verhindern. Die Toroidal habe ich für 100 US$ direkt in Korea gekauft, (sehr lange her) . Das also war schon vorhanden. – Die große Schüssel habe ich gebraucht in Bayern gekauft und per Spediton nach Haus bringen lassen, was ca. mit 200 Euro gesamt  zu Buche schlug. Für Seile, Erdanker, Seilklemmen und Spannschlösser waren es noch einmal 22 Euro. Da kommt schon einiges zusammen, wenn man aber bedenkt, dass dieses einmalige Kosten sind, dann bin ich mit der Gegenrechnung wie z. B. das Abonnieren von irgendwelchen Anbietern mit monatlichen Kosten zwischen 20 und 100 Euro gut und günstig dabei.

aHDprogBBC Nachrichten in HD

aITV3Filme und Serien


Spannschlösser, Kauschen, Seilklemmen, Stahlseil bekommt man in jedem Baumarkt. Manchmal gibt es Sortimente sehr günstig. Z. B. 5m Seil, 6 Seilklemmen und 2 Spannschlösser für 5 bis 10 Euro.

Auf Nachfrage: Das Rohr, der Mast reicht ins Grundwasser. Das ist für den Blitzschutz wichtig. Als Potentialausgleich für den Multischalter ist dieser mit einem 3 qmm Kupferdraht mit dem Mast verbunden.

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Deutschklub für Alle

Wenn ich eine Fremdsprache lernen will, oder lernen musste, haben mir immer Lieder und Gedichte dabei geholfen. Zuerst habe ich einfach die Worte stur auswendig gelernt und nach und nach dann  die Grammatik und andere Feinheiten begriffen.Zugegeben: Deutschklub ist ein wenig hoch gegriffen.

Jedem, der die deutsche Sprache lernen möchte, empfehle ich diese Artikel ohne Anspruch auf irgend etwas und wenn Germanisten Fehler darin finden, bin ich für jeden Hinweis dankbar.

Heute das  Gedicht von Matthias Claudius, was einmal als Kinderlied, dann als Wiegenlied, ja sogar als Volkslied oder Kirchenlied beschrieben wird. Hier der Text von ausgewählten 3 Versen.

1. Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

In einem einfachen Wörterbuch findet man wohl das Wort „aufgegangen“ nicht. Es ist die Vergangenheitsform von aufgehen.  Wenn etwas mit der Tätigkeit „aufgehen“ fertig ist, dann ist es aufgegangen!  – Dann erkennt man, dass das Eigenschaftswort im Deutschen in der Regel vor dem Hauptwort steht: „Die goldenen Sternlein prangen“.  Goldnen sollte richtig „goldenen“ geschrieben werden, Claudius wollte aber das Versmaß beachten. Im Duden heißt die Eigenschaft „golden“, in der Mehrzahl dann halt „die goldenen“.  Das Sternlein ist ein kleiner Stern, heute auch Sternchen genannt.  Der Wald kann nur stehen und schweigen und in der Nacht beim Mondschein ist er schwarz.  Der weiße Nebel, der aus den Wiesen (die Wiese, plural die Wiesen) steig(e)t ist nicht das Wunderbare, sondern das ganze beschriebene Bild ist wohl gemeint. In dieser Strophe gibt es diese Hauptworte: Der Mond, das Sternlein, der Himmel, der Wald, die Wiese, der Nebel und an Tätigkeitsworten –  aufgehen, prangen, stehen, schweigen, steigen. Die Adjektive oder Eigenschaften sind – golden, hell, klar, schwarz, weiß, wunderbar. Eine Besonderheit ist „aufgegangen“.Das kann auch als Partizip verstanden werden. Dann finden wir noch das Hilfszeitwort sein. Der Mond ist aufgegangen…. Das müssen wir uns komplett einprägen:  Ich bin, Du bist, er (sie, es) ist, wir sind, ihr seid, sie sind! Das  ist genug für die erste Strophe.

3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

Da kommt also eine Frage bei der wir die kleine Grammatik aus dem ersten Vers wiederfinden – ich sehe, du siehst, er (sie, es) sieht, wir sehen, ihr seht, sie sehen. Bei der Frage stellt man das Tätigkeitswort oft vor das Hauptwort. Nur eine Hälfte des Mondes sieht man, weil die andere Hälfte im Schatten  der Erde liegt. Wir wissen aber, dass er in ‚Wirklichkeit „rund und schön“ ist.   Die Sachen sind einfach die Mehrzahl von einer Sache und weil ein Auge nicht reicht, hat man zwei Augen. Beim sehen hat Herr Claudius wieder ein e unterschlagen und so steht dort einfach „sehn“ statt sehen. Neben dem schon bekannten Mond haben wir hier die Sache, die Sachen und das Auge, die Augen als Hauptworte gefunden. Als Tätigkeiten hatten wir stehen schon in der ersten Abteilung, wo der Wald steht. Ich stehe, du stehtst, er (sie, es) steht, wir stehen, ihr steht, sie stehen. Ist alles ziemlich einfach. Ansonsten wird man wohl in jedem Wörterbuch die anderen Vokabeln finden. Das besitzanzeigende Fürwort unsre müsste „unsere“ geschrieben werden. Die Aufstellung lautet: Meine Augen (ich), deine Augen (du), seine Augen (er), ihre Augen (sie) seine Augen (es), unsere Augen  (wir), eure Augen (ihr), ihre Augen (sie). Da kann man er, sie es nicht einfach gleichsetzen, sondern muss für die weibliche Form eine besondere Schreib- und Sprechweise lernen.

7. So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

In diesem Vers fallen die Befehlsform und die rückbezüglichen Fürwörter auf.  Die Brüder sollen sich niederlegen.  Wenn man ihnen den Rat gibt, dann heißt es „legt euch nieder! In den nächsten Befehlen geht es um verschonen und lassen. Verschon uns, Gott und schließlich lass uns ruhig schlafen. Reflexiv Pronomen sollte man auch auswendig lernen: Ich mir oder mich. Du dir oder dich. Er, Sie, Es sich. Wir uns, Ihr Euch Sie sich. Hauptworte: Bruder, Brüder, Namen, Strafe, Strafen, Nachbar. Tätigkeiten: legen, verschonen, schlafen. Wenn man dies alles vertiefen will, sollte man in Suchmaschinen nach Deklination, Konjugation, Imperativ, Reflexive Pronomen suchen. Singular und Plural. Alle diese Dinge wird man gewohnt, wenn man das eine oder andere deutsche Gedicht auswendig lernt.

Wie man die deutsche Sprache auch zwerfleddern kann findet man in diesem Artikel!

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Cerebral-Blähungen der EU Kommission

Was habe die alten Säcke in Brüssel und Straßburg nur aus unserer schönen Europaidee gemacht! Nach ihren Gurkengesetzen und den geheimen Freihandelsverhandlungen haben sie jetzt wieder ein Gesetz eingebracht, das ihnen die Firmen Peiker, Magneti Marelli, Continental, novero sowie die gesamte Automobilherstellerelite Europas eingeflüstert und wahrscheinlich auch gut bezahlt hat. Es geht um das sogenannte eCall, das angeblich Leben retten soll. Wer keine Lust hat,
diesen Wiki Artikel zu lesen, dem sei gesagt, es handelt sich um einen mit GPS gekoppelten Notruf, der bei Unfällen einen Notdienst rufen können soll. Das also ist die Mogelpackung, die man uns Bürgern verkaufen will. Leider lässt sich das Ding nicht abschalten, obwohl Datenschützer das beantragt hatten. Hier hat sich die Lobby wieder einmal durchgesetzt. Man kann das Gerät erstens nicht abschalten und zweitens kann man sogar noch andere „Dienste“ draufschalten. Auch hierzu ist schon eine ganze Menge geschrieben worden. Zum Beispiel in diesem Zeitartikel. Wobei dort davon gesprochen wird, dass dieses Gerät „erhebliche Risiken birgt.“ Das scheint mir sehr verniedlichend. Nicht nur die Polizei weiß immer, wo ein gestohlenes Auto herumfährt, auch die von der EU Kommission hofierte Werbeindustrie weiß, wo potentielle Kunden oft, manchmal oder gar immer mit ihren Autos hinfahren.
Ebenso wie wir jetzt schon Sklaven der eingebauten IT in den Autos sind: „Machen Sie Ölwechsel, Zahnriemenwechsel, Inspektion,  etc.“ werden wir mit diesem Monstrum noch mehr von – wer weiß welcher – Werbung abhängig. Dann wird es, ob wir es wissen wollen oder nicht, ständig Ratschläge geben wo man Tanken soll, in welche Werkstatt man in der Nähe fahren muss, wenn auch z. B. nur ein Licht nicht funktioniert, in welchem Hotel in der Nähe man übernachten könnte, wo man gut essen kann und so weiter, alles im Sinne der Vertragspartner unseres Autoherstellers. Und dann ist immer noch der oder die NSA da, die der Gestapo und dem MfS nachempfundene amerikanische Behörde.
Jedem wird nach den letzten Ereiagnissen um die amerikanischen Spionagebhörden und dem BND klar geworden sein, dass Deutschland kein souveräner Staat ist. Das bedeutet, auch anglo-amerikanische Geheimdienste wissen immer, wo ich mit meinem Auto unterwegs bin. Das mag die EU Kommission abstreiten oder nicht. Wenn sie so dämlich ist, sich von jedem Lobbygauner über den Tisch ziehen zu lassen, dann merkt sie wahrscheinlich nicht einmal, was die „Dienste“ für eine Schweinerei mit diesem Einfallstor für digitale Befehle in unseren Autos vorhaben. Schon mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass ein Zugriff auf die Funktionen eines Autos durch digitale Signale keine Schwierigkeit für Geheimdienste wäre. Um ein Automobil zum Stehen zu bringen brauchte man bei Benzinern nur den Zündfunken abzuschalten oder den Magnetschalter bei einem Diesel. Bei einem Elektroauto ist es noch einfacher. Terroristen, natürlich auch die vom Geheimdienst,  oder mordlustige IT Freaks könnten das Lenkradschloss einrasten lassen, den Wagen in einen Abgrund lenken und damit alle Insassen liquidieren. Schöne neue Welt!

GPSgenau1Jedes einfache Mobiltelefon misst den Standort auf 1 m Genauigkeit mit nur 10 GPS Satelliten. Nimmt man eine professionelle GPS Antenne und mehr Strom, kann man mehr Satelliten erfassen. Dann gibt es ja auch noch das russische und das chinesische Positionierungssystem. Einige Mobiltelefone können das auch empfangen. Mit größerer Antenne und mehr elektrischer Energie ist die Genauigkeit groß genug, um für eine Kampfdrohne jeglicher Nationalität ein perfektes Ziel zu bieten, wenn man das Zielauto nicht schon vorher gegen eine Wand fahren lässt oder in Brand setzt. Dann kommt noch hinzu, dass man auch die Vorratsdatenspeicherung befürwortet. Damit wäre dann der große Bruder perfekt. Niemand ist mehr vor den Geheimdiensten sicher.

Wenn die EU Kommission wirklich nur die Interessen der europäischen Industrie vertreten will, dann soll sie doch wenigstens das teure Parlament nach Hause schicken, das  dieser Gaunerei auch zugestimmt hat. Warum sollen unsere Steuergelder  für Leute verschwendet werden , die uns immer weiter in die Abhängigkeit multi-nationaler Konzerne bringen wollen, die unser Trinkwasser und unsere Ernten verkaufen. Wir brauchen eine Basisdemokratie wie in der Schweiz, denn wichtige Entscheidungen für die Bevölkerung kann eine  koruppte, von den Einzelstaaten eingesetzte Beamtensoldateska nicht exekutieren, ja nicht einmal überblicken. Das Parlament scheint zu dieser Klientel zu passen. Mein Verbesserungsvorschlag: Führt in Europa den Plebiszit ein; die dafür nötigen Verwaltungsfachmänner(frauen) fressen höchsten den zehnten Teil dessen an Salär, den die unfähige Kommission mit ihrem „angeschlossenen“ Parlament verbraucht. Dabei sollten wir stets im Auge behalten: Jedes einzelne europäische Parlament schickt seine Nullen nach Brüssel. Daher sollten wir Deutschen bei uns, vor unserer eigenen Tür anfangen zu kehren.

Mein neues Video zeigt ürigens den Aktionstag gegen TTIP. (Das erste ist hier zu finden!.) Stellt euch vor, ihr steigt in Zug, Flugzeug, Schiff, bezahlt die Fahrkarten und keiner von Euch weiß, wohin es geht; der Zugführer, Kapitän oder Pilot haben vorher geheim ein Ziel festgelegt. Ein Unding, das sich einer gefallen lassen würde. Die EU Kommission aber verlangt es von uns!

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Pegida und die Lügenpresse der ÖR Anstalten

So leicht geht das mit den Pauschalierungen: Natürlich sind nicht alle Muslime Terroristen, aber alle AfD und Pegida Angänger sind natürlich Nazis, ist doch logisch, wenn sie so Schlagworte wie „Lügenpresse“ gebrauchen? – Ich denke, das eine ist so falsch wie das andere. Auch die Presse ist nicht komplett eine Lügenpresse. Mag schon sein, dass Göbbels diese Vokabel benutzt hat, aber ist auch das Wanderlied von den Wildgänsen ein Nazilied, weil die Wehrmacht das gesungen hat? Ist der Volkswagen ein Naziauto, weil das Werk in Wolfsburg 1936 im Beisein von Adolf Hitler gegründet wurde? Sind unsere Autobahnen Nazivokabeln, weil die NS ihren Nutzen für den Transport innerhalb Deutschlands erkannt hat? Man mag ja noch hinnehmen, dass das Hakenkreuz in Deutschland zensiert wird, aber erfunden haben die Nazis auch das nicht und die Melodie des Horst-Wessel-Liedes ist wohl auch nicht auf Nazimist gewachsen, und wenn diese das behaupten, dann liegen sie mit den Tönen sicherlich falsch. Es gäbe noch mehr zweifelhafte Vokabeln wie z. B. die KFZ Haftpflichtversicherungspflicht oder auch den „Große Befähigungsnachweis“ (Meisterprüfung), aber lassen wir das.
Nun hat aber die so gescholtene „Lügenpresse“ tatsächlich gerne die Pegida- und die AfD-anhänger in die rechte Ecke gestellt und damit auch schon den Zweck ihrer „heimlichen“ Auftraggeber erreicht: Hinter den Kulissen der Gruppierungen beginnt die Selbstzerfleischung. Bei den Piraten scheint das sehr gut gelungen zu sein, und warum sollte es nicht auch bei anderen klappen. Gibt es denn in Deutschland überhaupt eine Presse, die den Namen „Lügenpresse“ verdient? Der sicherste Beweis ist das folgende Video, das eine Sequenz aus der Satiresendung „Die Anstalt“ zeigt:

Nicht so sehr, dass man über die Verflechtungen des „seriösen“ Journalismus berichtet, sondern der Umstand, dass hier einer der Betroffenen eine einstweilige Verfügung gegen die ZDF Mediathek erwirkt hat, weil er weiß, dass er falsch, ja ungesetzlich handelt, aber er möchte das halt unter den Teppich kehren. Damit jeder erkennt, um welche Publikationen es sich handelt, habe ich hier noch ein Foto vom Bildschirm gemacht.
Lügenpresse Beweis1
Man kann leider auf dem Foto nicht klar erkennen, aber wer das Video anschaut, sieht auch, um welche Publikationen es sich handelt. Unabhängig? Überparteilich? Neutral? Das wirkt wirklich ziemlich lächerlich. Es ist eher eine politische Corectness im Sinne bestimmter Kreise diesseits und jenseits des Atlandtiks. Da sind wir dann wieder ein wenig bei der Lügenpresse. Aber das ZDF, das wird doch über jeden Zweifel erhaben sein?! Leider nicht, denn immerhin war es dem hessischen Ministerpräsidenten nicht egal, wer dort Intendant sein wird. Auch bei der ARD gibt es einige zweifelhafte Sendungen, von den werbefinanzierten Sendern ganz zu schweigen. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!!
Lügenpresse Beweis2 Nebenan liest der Herr Claus von Wagner grade den „Freundschaftsvertrag“ der EU mit der Ukraine und stellt erstaunt fest, dass zu dieser Freundschaft aus Sicht des Westens auch militärische Zusammenarbeit gehört. Nun wird uns plötzlich klar, warum Onkel Putin so böse ist. Aber warum haben unsere Medien mit ihrem Qualitätsjournalismus davon kein Wort verraten. Vielleicht wäre dann vieles verständlicher geworden, aber sicher hätte das auch enorme Kritik nach sich gezogen.
Soviel zum Qualitätsjournalismus. Ein wenig möchte ich aber noch auf die Retter des Abendlandes zurückkommen. Ich halte sie nicht für Nazis, denn die Nazis wussten, dass vom Kaiser Constantin bis zu Karl dem Großen das Christentum mit Feuer und Schwert eingeführt wurde. Das war auch in den Ländern der neuen Welt so. Sie wurden ausgeraubt und wenns möglich war, mit Gewalt christianisiert, ansonsten blieb es beim Ausrauben. Und heute sind die christlichen Kirchen ein Ziehkind des deutschen Staates, obwohl wir doch eine laizistische Verfassung haben sollten. Wie wärs mit einer Initiative gegen die Verwässerung des ursprünglichen Europas, denn der Begriff „Abendland“ ist auch nicht ganz Wertefrei.

Dann muss in diesem Zusammenhang auch noch erwähnt werden, dass es sehr wohl in Deutschland einen „Blasphemie-Paragrafen“ gibt.  (§ 168 StGB) Zum Überfluss auch noch im Strafgesetzbuch. Besonders die katholische Kirche erinnert die Gerichte auch gerne daran, und wenn man den Staat Israel kritisiert, dann ist man sofort Antisemit!! Nur die Muslime scheinen keinen besonderen Schutz zu haben, also brauchten die  Pegida Anhänger auch keine großen Sorgen zu haben. Schlimm ist nur, dass die Muslime bei Streitigkeiten nicht die Gerichte bemühen, sondern sich Leuten mit Kalaschnikows bedienen. Das unterscheidet sie ganz wesentlich von anderen in Europa praktizierten Religionen. Wenn Sie meinen, Lügenpresse gäbe es nicht, wie erklärt man dann diese Berichterstattung?

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Nous sommes Charlie!

Eigentlich hätte man gedacht, dass so etwas nicht mehr in Europa passieren könnte, wie in Paris in den ersten Januartagen des Jahres 2015. Leider müssen wir feststellen, dass es immer wieder passieren kann und dass es überall passieren kann. Die ungeheure Dämlichkeit, mit der die Mörder dort vorgegangen sind, spottet jeder Beschreibung und läßt den Betrachter sprachlos zurück. Hatten wir das finstere Mittelalter nicht überwunden geglaubt? Hatten wir nicht geglaubt, das Fälle wie Leonardo, Gallileo, Luther oder die berüchtigte Inquisition und Hexenverfolgung nie mehr passieren könnten?

Ein Gott, der sich vor Schriften, Zeichnungen, Fotos oder Filmen fürchtet, der muss sehr verletzlich sein und kann letztlich nicht allmächtig genannt werden. Das gilt für Christen, Juden und Muslime gleichermaßen und allen Gläubigen, die sich verletzt fühlen beim Anblick solcher Medien, kann ich nur sagen: Es ist nicht Allah, es ist nicht Jahwe, es ist nicht Gott, der dort karikiert wird, es ein fiktiver von alten Säcken mit Betonköpfen erfundener „Gott“, Betonköpfe, die den Namen Gottes für eigene Zwecke mißbrauchen. Solche Irren, die von ihren Anhängern die größte Gotteslästerung, den Mord an unbewaffneten, harmlosen Menschen verlangen, sollten in ihren Staaten bleiben, wo sie nach Herzenslust im Mittelalter leben können. In einer aufgeklärten Gesellschaft haben diese wirklich nichts verloren, da haben die Pegida – Leute wirklich recht. Andererseits schießen diese weit übers Ziel hinaus. Alle friedlichen Muslime wehren sich mit Recht gegen den Generalverdacht wegen der wenigen Mörder und Halsabschneider. Als Christ möchte ich auch nicht mit den Morden der Inquisition, mit den Glaubenskriegen, mit der lustvollen Verbrennung von Abweichlern oder auch mit manchem modernen Gehabe einiger „Christen“ zu tun haben. Allerdings muss man auch sagen, als der Staat Israel die Kriegsverbrechen an den Palästinensern vollzogen hat, wurden viele Juden in manchen Städten Opfer von muslimischen und christlichen Stänkereien. Darüber sollte man auch mal nachdenken, von den Verfolgungen der Christen in einigen muslimischen Ländern ganz zu schweigen.
Immer, wenn in der Geschichte alle Religionsgemeinschaften irgendwo und irgendwann friedlich nebeneinander lebten, entstanden Blühtezeiten von Kultur, Kunst und Wissenschaft. Daran sollten wir uns alle dringend erinnern.

Viele kluge Vorschläge sind schon gemacht worden, um solche Ereignisse zu verhindern. Von Aufklärung bis zu neuen Gesetzen und permanenter Überwachung. Leider bleibt ein Teil dieser Verantwortung an den Muslimen hängen, denn weder von Juden, Christen, Freidenkern Buddhisten oder Hindus hat man gehört, dass sie sich zu Alkaida oder zum Islamischen Staat bekennen und für diesen kämpfen möchten. Natürlich habe ich auch keine Patentlösung, aber die „chancenlosen“ jugendlichen Einwanderer sollte man mit anderen Mitteln überzeugen. Da hier der Islam die größte Rolle bei dieser Gruppe spielt, sollten jene, die es bei uns zu Wohlstand und Integration gebracht haben, eine Stiftung gründen, die diese jugendlichen von der Straße holt und sie für nützliche Ziele interessiert. Es ist besser, das leistet eine islamische private Institution als der deutsche Staat. Außerdem hat er bei solchen Einrichtungen anscheinend immer zu wenig Geld. Wenn z. B. ein Einwanderer Jugendtreff von einer privat getragenen Stiftung unterhalten würde, dann kämen sicherlich mehr Jugendliche dort freiwillig hin. Dann könnte man es noch so einrichten, dass auch deutsche oder gut integrierte Menschen regelmäßig dort Besuche abstatten. Hier eine zweite <a href=“http://blog.topteam-web.de/satire-oder-tatsache/der-allmaechtige-gott-oder-das-allmaechtige-gold“> Meinung darüber.</a>

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Das Panorama-Fracking von Frau Reschke

Wie habe ich mich früher inmmer über Wildwestfilme aus Oklahoma amüsiert. Was da alles an Schießkunst vorgeführt wurde, das konnte einfach nicht stimmen, aber lustig war es halt. Nun macht Oklahoma wieder von sich reden, nicht eben durch sauber gezielte Schüsse, sondern durch schlampige Ölförderung, speziell Fracking, was nach den Worten von Panoramafrontfrau Anja Reschke zwar nicht harmlos, aber beherschbar sein soll.

Fracking für solche Autos Dabei führt sie die Aussagen von jenen Wisschenschaftlern an, die uns noch vor wenigen Jahren auch die Atomkraft als beherrschbar verkaufen wollten. Bis heute wissen wir nicht einmal, wohin mit dem Müll aus den Kraftwerken. Hat nicht die gleiche Anja noch vor einigen Monaten komplett anders argumentiert, wenn es um Fracking gegangen ist? Na, wir dürfen ja wohl alle dazulernen und ihr sei es auch zugestanden.

Am gleichen Tag aber als Frau Reschke zum wiederholten Mal ihre Lanze fürs unkonventionelles Öl- und Gasfördern brach, verlas ihre Kollegin im ZDF eine Nachrichtenmeldung, wohnach in Oklahoma nach dem Beginn des Frackingbooms sich die Häufigkeit von Erdbeben um den Faktor 2000 vervielfacht hat. Es wurden Bilder aus einem Studio gezeigt, in dem die Moderatoren von einem Beben völlig überrascht schienen. Fracking macht nicht nur das Grundwasser kaputt, es fördert auch Erdbeben. Das ist eine allseits bekannte Tatsache und hier<a href=“http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erdbeben-von-oklahoma-ursache-war-offenbar-erdoelfoerderung-a-891212.html“> ist der Spiegel Artikel zum schweren Erdbeben von 2011. Dieses Erdbeben war laut Spiegel online noch in 800 bis 1000 km Entfernung zu spüren. Möchte Frau Reschke ein solches Beben auch in Deutschland forcieren? Wen will sie damit treffen? An wem will sie sich für was rächen? Eintausend Kilometer erstreckt sich dann ja wohl über ganz Deutschland, eventuell über die Grenzen hinaus, und auf den Gebühren- und Steuerzahlen kommen neue, kaum tragbare Belastungen zu.

Aus diesem Spiegel Artikel  möchte ich folgendes Zitat in Erinnerung rufen:
Zunächst müssten Tests zeigen, ob Fracking in großem Stil sicher funktioniere, fordert der Hydrogeologe Martin Sauter von der Universität Göttingen. Für eine Demonstrationsanlage schlägt er ein Gasreservoir nördlich von Osnabrück vor. „Wir sollten nicht einfach loslegen wie in den USA, dort wurden viele Fehler gemacht“, sagt der Forscher.
In den USA hat Fracking ganze Landstriche verschmutzt. Schuld war vor allem der Umgang mit den großen Mengen Abwasser, die nach dem Fracken durchs Bohrloch hochgespült werden. Sie wurden vielerorts einfach in der Landschaft entsorgt. Bedingung in Deutschland soll sein, das Zeug sachgemäß zu entsorgen und einen Teil davon wiederzuverwerten.

Ende des Zitats.
Wir halten also fest: Das Fracking der Amerikaner hat viel Umweltverschmutzung gebracht, es hat manchen Menschen durch den Feinstaub des verwendeten Quarzsandes schwere Lungenerkrankungen gebracht, es hat Erdbeben forciert und viel Grundwasser verseucht. Selbstverständlich gibt es natürliche Methanquellen im Boden aber so viele und grade dort, wo gefrackt wird, das kann man wohl mit bestem Willen nicht mehr als Zufall hinstellen. Das Panorama-Fracking von Frau Reschke scheint ja ganz anders zu sein, aber Frau Reschke es bleibt eine Frage: Zu welchen Stoffen verbrennt Ihr durch Panorama-Fracking gewonnenes Gas oder Öl? Setzt es etwa Rosenduft und Veilchenaroma frei oder auch ganz profan Kohlendioxyd, welches wir alle tunlichst vermeiden wollen? Die einfache Gleichung bleibt: Mehr fossile Brennstoffe gleich mehr Kohlendioxyd.

Wem nützt nun die Fracking Campagne von Panorama? Da kann man sich leicht verrennen; scheint doch die Sache klar zu sein: Die Öl- und Gaswirtschaft könnten diese unbezahlbare Werbung trotz ihres gewaltigen Werbeetats kaum bezahlen, denn – wenn es denn Werbung ist – dann ist es schwer zu erkennende Schleichwerbung. Ebenso wie vor jedem Länderspiel die Bier-Werbung kommt, könnte die ARD doch vor der Panorama Sendung einen Spot laufen lassen mit dem Tenor: „Diese Sendung wird Ihnen präsentiert von RWE, Vattenfall oder EnBW; vielleicht sogar Conoco Phillips, Exxon Mobile oder Chevron.“ Mag sein, daß dies alles Verschwörungstheorien sind, aber ein seltsamer Zufall ist es schon, dass EON und RWE in den vergangenen Monaten für Millionen von Euro Werbespots geschaltet haben mit der Aussage, wir Deutschen seien verrückt, weil wir auf erneuerbare Energien setzen. Ein Schuft, der böses dabei denkt!

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Über Putzfrauen und Müllmänner

Es gab eine Zeit, in der Abwasser, Müllmänner und professionelle Putzfrauen unbekannt waren. Dafür waren Pest, Cholera und andere tödliche ansteckende Krankheiten gang und gäbe. Die Burgbewohner verrichteten ihre Notdurft im Burggraben und die Städter in der Gosse. Das war die sogenannte gute, alte Zeit. Die Verhältnisse im antiken Rom blieben fast bis ins 19. Jahrhundert hinein erhalten, und zwar ohne cloaca maxima. Man warf Abfall einfach aus dem Fenster und seinen Müll entsorgte man gerne im Meer oder an Flussufern. Die Folge waren Heerscharen von Ratten und Tauben, am Meer halt Möwen, Tiere, die die Fäkalienberge vergrößerten. Heute weiß man, dass Rattenflöhe die Pest übertrugen und Bakterien aus den Ausscheidungen der Meschen und Tiere die Cholera begünstigten.
Die Wohlhabenden konnten sich allzeit etwas Besonderes leisten, wie die Anfangs erwähnten Burgbewohner sich eben in den Burggraben erleichterten, so hatten auch die römischen Patrizier Latrinen. Ja es gab gar öffentliche Toiletten, deren Gebühren ja angeblich zu dem Spruch: Pekunia non olet! (Geld stinkt nicht) Anlass gegeben haben sollen.
Auch bei den Wikingern gab es Abfallgräben, zum Teil mit Holz überdeckt, die die flüssigen Abfälle ins Meer leiteten. Immerhin waren eben nicht nur die Römer so „reinlich“. Wer will darf gern unter Wikipedia, wo auch das folgende Bild her stammt, Näheres darüber lesen.

Bauen für Müllmänner
In Hamburg begann also man erst im Jahre 1879 mit dem Bau einer Kanalisation, die dort heute noch Siel heißt. Auch hier lernte man erst nach mehreren verheerenden Choleraepidemien, Geld für eine notwendige Sache auszugeben.
Wenn es darum geht, für Hygiene, Müllmänner und Putzfrauen Geld auszugeben, ist man immer noch knauserig. Obwohl inzwischen das kleinste Dorf, ja fast jedes Haus über Abwasser und Müllabfuhr verfügen muss, geben einige Leute immer noch lieber Unsummen für duftende Wässerchen, für schicke Hochglanzkarossen oder gar für vergoldete Armaturen im Bad aus und sind dafür gegenüber Putzfrauen und Müllmännern geizig. Lassen Sie sichs gesagt sein: In diesem Fall ist der Geiz nicht geil!

Man fragt sich warum der Beruf von Müllmann und Putzfrau so desolat gering geachtet ist. Sind die Kolleginnen und Kollegen doch ebenso wichtig für unser aller Gesundheit wie die im weißen Kittel posierenden Akademiker. Liegt es daran, dass weder altgriechische noch lateinische Sinnsprüche ihren Sprachgebrauch schmücken? Sind es Geier und Raben, die Gesundheitspolizei der Natur mit denen man sie vergleicht? Vergleichen Sie doch einmal wer denn wohl entbehrlicher in unser Gesellschaft ist: Der Bänker (es gibt auch ehrliche) oder der Müllmann. Wie lange wird man das Fehlen des Aufsichtsratvorsitzenden eines Konzerns bemerken und wie lange die tägliche Putzfrau? Ein lateinisches Sprichwort sagt: Natura paucis contenta est. Was soviel heißt wie dass die Natur eben mit Wenigem zufrieden ist, aber ohne die Aasfresser zu Lande, im Wasser und in der Luft ginge es nicht und unter uns Menschen geht es nicht ohne Putzfrauen und Müllmänner. Denken Sie bitte daran, wenn Ihnen wieder mal die eine oder der andere begegnet dass diese Menschen auch für Ihre Gesundheit ihren Beitrag leisten und wenig Dank dafür einheimsen. – Eines ist noch wichtig: Raten Sie einmal, wer denn besser bezahlt wird; die Aufsichtsratsvorsitzende, deren Fehlen man erst nach Wochen bemerken würde oder die Putzfrau, deren Abwesenheit schon am gleichen oder am nächsten Tag auffällt. Warum das alles so ist und warum nichts geändert wird, können Sie hier nachlesen allerdings ziemlich am Schluss mit dem Beispiel von dem seltsamen Haus. Die Faustregel ist also: Wer den meisten Dreck macht, der verdient am meisten. Wer für unsere Gesellschaft mit am wichtigsten ist, der muss mit einem Hungerlohn zufrieden sein.
Dieser Beitrag ist auch bei auf dieser Webseite erschienen.

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Das Innenleben einer (Miele PW5065) nach ständigem Wasserfehler

Man könnte auch schreiben: Der Schatz im Ablaufschlauch. Alles fing so an, dass unser Geschirrspüler kaputt ging. Der Monteur schaute das Ding an und meinte, er müsse es mit in die Werkstatt nehmen, weil unsere Küche zu klein sein. Nach einer Woche bekamen wir dann Bescheid, dass die Reparatur an die 300 Euro kosten solle und daß sich das nicht mehr lohne. Ich will nichts gegen die Politik der hochpreisigen Ersatzteile sagen und auch die 150 Euro für das „Nachschauen“ mag berechtigt sein. Die Kosten nervten mich aber und so kaufte ich im Nachbarort eine gebrauchte Miele für weniger als die Hälfte.
Als nun auch noch die ( Miele PW5065) Waschmaschine streikte erinnerte ich mich daran, dass ich ja auch 2 gesunde Hände hätte und allerlei Werkzeug im Werkzeugkasten bereit läge.
Man könnte gut gebrauchen: 1 Schraubendreher Torx, dito Kreuzschlitz, 1 Telefonzange gekröpft oder Wasserpumpenzange, 1 Taschenlampe bzw. Arbeitsleuchte.

auseinandergenommen(1) oben offen(2)

Den Deckel der Maschine bekommt man ab, indem man an beiden Seiten 2 Schrauben löst, wohlgemerkt nur löst, man braucht sie nicht herausschrauben. Dann kann man den Deckel vorn hochheben und sieht dan an der Rückseite, wie er abzuheben ist. Dies ist von Modell zu Modell verschieden und so gilt: Lieber etwas mehr schauen, als grob dran reißen. Dann muss man die komplette Vorderfront abschrauben. Dazu gehört auch das Schaltpult und die Waschmittelschublade, die ja ohne Werkzeug mit einem Fingerdruck auf den Kunststoffschnapper zu demontieren ist. Um die Maschine wieder so zusammen zu bekommen wie sie einmal war, habe ich mit meinem Mobiltelefon viele Fotos gemacht. Besonders die Stecker der Elektronik sollte man vor dem Abziehen entweder zeichnen oder knipsen.

Zweiter Stecker(3) Klappe auf(4)

Um noch einmal genau aufzuzählen wie man vorgehen kann, nachdem man den Stromstecker gezogen und die Wasserzufuhr unterbunden hat:
1. Schrauben der Abdeckung links und rechts lösen.
2. Waschmittelfach herausziehen (Bild 1)
3. Programmwahlknopf vorsichtig abziehen
4 Display der Waschprogramme vorsichtig heraushebeln
5. Schrauben am Schaltpult herausdrehen
6. Schrauben des Türschlosses herausdrehen (Bild 5)
7. Schraube unter dem Dichtgummi an der Trommel entfernen (Bild 6)
8. Alle übrigen Schrauben des Vorderbleches entfernen.
9. Schrauben des linken (von der Front aus gesehen) Seitenteiles lösen.(Von hinter der Waschmaschine natürlich rechts.)

auseinandergenommen(5) oben offen(6)

Wenn man nun die komplette Vorderverkleidung und die Seitenwand weg hat, dann erkennt man, wie wenig Mühe es gebraucht hätte, gäbe es einen einfacheren Zugang zu der Laugenpumpe und dem Schlauch zwischen Trommel und Pumpe. Daher habe ich beim Zusammenbau die Seitenwand mit neuen Schrauben so befestigt, dass sie bei der nächsten Reparatur ohne Demontage der Vorderwand zu entfernen ist.

auseinandergenommen(7) oben offen(8)

Wenn man nun den Schlauch zwischen Laugenpumpe und Trommel demontieren möchte, ist die Telefonzange oder eine Wasserpumpenzange sehr von Nutzen. Damit drückt man die Enden der Federklemme (auf Bild 7 in blau) zusammen, bis sie sich in Richtung des gerippten Schlauchstückes vom Stutzen der Wasserpumpe schieben lässt. Dann läßt sich der Schlauch abziehen. Am anderen Ende unter der Trommel sieht man 2 Schlauchklemmen zum Lösen mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher. Man braucht nur an der oberen Klammer unter der Trommel drehen. Danach sollte man den Schlauch komplett mit Ventil in der Hand haben. Nun kann man auch die zweite Klemme lösen. Nun hat man die Gelegenheit, alle Einzelteile dieses Schlauches zu reinigen und erkennt, dass es sich auch um ein Ventil handelt.

der Schatz(9) oben offen(10)

Nun schüttete ich den Inhalt des Schlauches in eine Wanne, in der schon das ausgebaute Flusenfilter stand und zu meiner Überraschung kam nicht nur Wasser heraus, sondern auch allerhand Gegenstände, die anständig klapperten. Es waren in der Mehrzahl Münzen, aber auch Büroklammern, Schrauberbits, Sicherheitsnadeln und als Krönung eine komplette Pinzette. Es mag ja sein, dass der Eine oder Andere noch einige D-Mark Münzen in der Tasche gehabt hat, aber wie ist wohl ein 10 Bath Stück aus Thailand in diese mißliche Lage gekommen. Je nach Dauer ihres Aufenthaltes in der Maschine waren die Münzen sehr stark verbeult oder verätzt. Das Schrauberbit war richtig rund geschliffen, aber das einzig richtig gefährliche waren die spitzen der Stecknadeln, bzw Sicherheitsnadeln und so untersuchte ich den Schlauch auch sorgfältig auf Beschädigungen, denn trotz der willkürlich horrenden Preise für die Ersatzteile ist ein neues Teil immer noch billiger als eine neue Reparatur.

Pflichtgemäß weise ich hiermit darauf hin, dass man als Privatfrau (-mann) nicht an seinen eigenen Sachen herumschrauben darf, weil dann die Industrie und das Handwerk behaupten, man könne ja Gefahrenstellen durch Stromschläge und Wasserschäden einbauen und zu Schaden kommen.

Es mutet aber schon abenteuerlich an, wie viele Elektrogeräte heute schon kurz nach Ende der Garantiezeit irgendwo eine Sollbruchstelle eingebaut haben. Die früheren Miele Waschmaschinen hielten durchaus mal 20 Jahre. Noch wichtiger war, damm man mit wenigen gelösten Schrauben fast überhall herankam. Heute ist mit Absicht alles so verbaut, dass ein kompletter Laie oft vor Rätseln mit sieben Siegeln steht. Das gilt nicht nur für Miele, aber leider auch für diese Marke. Vor 30 Jahren warb man noch mit einem Lehrling, der die mit seinem Gesellen ausgelieferte Maschine erst dann wieder zur Reparatur holen müsste, wenn er – der Lehrling – schon verheiratet ist und eigene Kinder hat. So die Aussage der damaligen Werbung.  In diesem Schrieb war von einer (Miele PW5065) Waschmaschine die Rede.  Das Mobiltelefon, mit dem ich die Bilder aufgezeichnet habe, hat einen eingelöteten Akku. Raten Sie, warum.

Haben Sie auch mit diesen Erzeugnissen solche Erfahrungen gemacht?

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Spion beim BND, lustig nicht wahr?

Achtung! Dies ist eine erfundene Geschichte, an der kein wahres Wort ist, sozusagen Politik-Geschwafel. Spion beim BND… Blödsinn!

Was kümmert die Eiche... Ein CIA Agent ist also beim Bundesnachrichtendienst „entdeckt“ worden, der die Belange um den Untersuchungsausschuß gegen die amerikanische Spionagetätigkeiten aufdecken soll. Das kann doch einfach nicht wahr sein. Nun behaupte ich, die Amerikaner haben diesen Agenten absichtlich auffliegen lassen, weil sie ein „Eisen im Feuer“ haben, das ihnen viel wichtiger ist.
Um das plausibel machen zu können, muss ich etwas weiter ausholen. Wie vielleicht einige von Euch wissen, haben die Deutschen zusammen mit den Italienern U Boote gebaut, die mit Brennstoffzellen Manometer angetrieben werden. Auch sonst haben sie einige Neuerungen: Sie sind z. B. kaum zu orten wegen der Geräuschlosigkeit des Antriebs, sowohl der Brennstoffzelle als auch des speziellen Propellers. Außerdem sind sie unter Wasser 20 Knoten schnell, das sind knapp 40 km/h (etwa 37). Sie können sehr lange tauchen und 250m tief gehen. Das kann doch einfach nicht wahr sein! Spion beim BND!

Um diese Waffe noch gefählicher zu machen, forschen einige Stellen mit erhöhtem Forschungsetat an neuartigen Torpedos. Diese werden nicht mehr bei Annährung an ein feindliches Schiff scharf gemacht und losgeschossen, um beim Auftreffen zu explodiern, nein man läßt sie unsichtbar an das feindliche Schiff mit Hilfe komplizierter Elektronik und starker Magneten andocken und zwar so am Kiel des Schiffes, dass dieses bei der Fern- oder nach Zeitzündung  in zwei Teile bricht. Dann macht sich mit den oben erwähnten 20 Knoten unbemerkt aus dem Staub. Das kann doch einfach nicht wahr sein.
Kopfschrauben
Nun hängt das Ding unter dem Flugzeugträger und wartet darauf, dass es knallen darf. Mit Funkbefehlen ist es unter Wasser so eine Sache. Begleitschiffe oder zufällige Passanten könnten den Funkbefehl abschirmen, also muss man sich auch da eine neue Technik ausdenken und da fielen findigen Ingenieuren die Wale mit ihrem Gesang ein. Die Buckelwale können sich 30 bis 35 Kilometer unter Wasser bemerkbar machen, den Ingenieuren ist es gelungen die Distanz auf über 40 Seemeilen, also mehr als das Doppelte auszudehnen. Mit einer für Menschen unhörbaren Unterwasserbefehlssequenz werden die Torpedos gezündet. Im Seewasser läuft der Schall 1500m in der Sekunde! Es bleibt natürlich auch noch der Zeitzünder mit 24 Stunden Verzögerung. In dieser Zeit ist das U-Boot Rudel 480 Seemeilen entfernt und somit unerreichbar für jeden Feind. Wenn jedes U-Boot 12 Torpedos laden kann, dann besteht die Möglichkeit, unbemerkt eine kleine Flotte zu versenken und auch für unbeschädigte feindliche Schiffe wird es schwer, den unsichtbaren Feind zu orten.Schlauchboot Mit dieser neuen Technik werden Milliarden teure Flugzeugträger wertlos wie rostige Eimer. Das kann doch nicht wahr sein!
Da die Amerikaner auch in dieser „Branche“ neugierig sind, haben sie den BND Spion fallen lassen, um von den wichtigeren Leuten abzulenken. Vielleicht sollten sich unsere „Aufklärer“ auch mal bei Frauenhofer Institut, bei Rheinmetall, MTU, Krauss Maffei oder bei der Christian Albrechts Universität umsehen. Also, das kann ja nun wirklich nicht wahr sein.

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Radieschensteuer vom Kohleschlumpf

Der Kohleschlumpf schlägt zu.

Kann dieser Hund – es ist nicht der Kohleschlumpf – wirklich ein Puzzle zusammenlegen? Natürlich nicht. Ich habe eine Scheibe Wurst unter das fertige Puzzle gelegt, den Hund gerufen und nachdem ich seine Suche, bei der er das Puzzle zerstört hat, gefilmt hatte, habe ich beim Schneiden den Film rückwärts ablaufen lassen. Das sieht dann so aus, als ob die Laika das Puzzle zusammensetzt.
Was das alles mit der Radieschensteuer zu tun hat? Nicht wenig, wie wir gleich sehen werden. Da macht sich doch das MW in Berlin gerade daran, erneuerbare Energien zu zerstören, indem es de facto die Sonne besteuert oder – etwas milder ausgedrückt – mit „Abgaben“ belegt. Man fragt sich, was sich die SPD als nächstes Besteuerungsziel ausdenkt. Jetzt Sonne und Wind und was kommt dann? Das fließende Wasser in Bächen und Flüssen gehört ja wahrscheinlich schon jetzt in diese Kathegorie, wenn man denn damit Energie erzeugt. Wie sieht es denn mit einer Mais-Steuer aus, Herr Gabriel? Eine Gülle-Steuer könnt doch auch ein schönes Stück Geld für die Kohlebarone einbringen. Was ist mit einer Apfelsteuer? In den Gebieten an der Elbe und an der Havel werden bestimmt auch Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen etc. im Eigenverbrauch geerntet. Diese könnte man doch auch gut besteuern oder wollen Sie warten, bis das Bundesverfassungsgericht über die Ungleichbehandlung dieser Gewerke befinden muss? Warum brauchen deutsche Winzer noch nicht für ihren täglichen Weintrunk Abgaben entrichten? Vor dem Gesetz sollten doch alle gleich sein und ob die Energie über Umwege durch den Verdauungstrakt geht oder direkt ins Netz gespeist wird, Energie bleibt Energie.
Feuer vom Kohleschlumpf
Da fällt mir ein: Auch Currywürste und Pommes frites geben beim Verzehr dem so begünstigten Energie.
Wieso haben katholische und evangelische Kirchen noch die Kerzensteuerfreiheit? Das ist mir unverständlich. Könnte man nicht auch alle besteuern, die einfach nur das Licht der Sonne nutzen? Immerhin wird bei Tage ein großer Teil der Menschheit unmittelbar von der Energie der Sonne bevorzugt.

Wie sieht es denn aus mit einer Eissteuer; haben findige Ingenieure doch aus der Kristallisationswärme des Eises Wärme gewonnen. Nun ist vielleicht schon auf dem Strom, der die notwendige Wärmepumpe speist eine „Umlage“, aber so etwas hat unsere Steuerbehörden noch nie abgeschreckt. Siehe die Mineralölsteuer mit der Ökosteuer und der Mehrwertsteuer oben drauf. Für den deutschen Fiskus kein Problem.Kommen wir jetzt zurück zum Hund. Auch er entwickelt ja Energie durch sein Futter. Wann wird das BWM endlich das Tierfutter mit Energiesteuer belegen! In den Abteilungen der Warenhäuser wimmelt es nur so von Artikeln, die dringend auf eine Steuer warten.

Leider kann man die Maßnahmen der Regierung nicht einfach „rückwärts“ wie den Film oben abspielen, damit ein Sinn daraus wird. Die Steuern werden uns ewig erhalten bleiben, das haben wir aus der Vergangenheit gelernt.

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