Nachteile vermeiden wenn UK nicht mehr EU ist.

Vermeiden Sie Nachteile im UK, wenn Sie keine EU Bürger mehr sind.

Kohle und Öl sind outAls EU Bürger können alle Menschen mit britischem Pass noch ohne Probleme Grundstücke und Häuser in Deutschland kaufen. Es geht sogar mit Bargeld, aber der deutsche Zoll kontrolliert natürlich die Herkunft des Geldes.
Eine lohnende Investition nach dem Brexit in Deutschland wäre der Kauf von Ferienwohnungen in der Tourismus Region Nordfriesland, Schleswig-Flensburg. Es ist die Region, wo einst die Wikinger ihre Handelsrouten begannen. ( Haithabu, Hedeby, Heathaby)
Auf der Westseite haben wir die Nordsee mit unzähligen Unterkünften, auf der anderen Seite ist die Ostsee mit nicht weniger Domizilen. Im Angebot sind Objekte von ca. 100000 bis mehrere Millionen Euro. Die Lage und die Ausstattung spielen eine Rolle.
Bedenken Sie, dass bei Erwerb einer Immobilie in einer geschichtsträchtigen Gegend ihr Geld nicht weniger wird, sondern im Laufe der Zeit der Wert des Grundstückes steigt. Objekte, die zu Zeiten der DM 200000 DM kosteten werden heute zu 500000 Euro angeboten. Berühmte Ferienplätze wie Sylt, St. Peter Ording, Dagebüll bringen es auf Vermietungen von bis zu 250 Tage im Jahr. Das generiert Mieteinnahmen, die mit einfacher Vermietung nicht zu erzielen wären. Es gibt also gleich nach dem Investment schon laufende Einkünfte.

Wir arbeiten seit fast 30 Jahren in dieser Region als Betreuer von Ferienwohnungen für Kunden aus ganz Deutschland. Wir sorgen für die pünktliche Reinigung der Unterkünfte, für Handwerker bei Reparaturen, für Bettwäsche und sind Ansprechpartner für viele Belange der Urlauber, die Fragen aller Art haben. Wenn Sie investieren wollen und fragen haben, dann machen Sie eine Notiz im Gästebuch.

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Blattläuse biologisch bekämpfen

Viele unserer Freunde und Kunden haben Freude an schönen Zimmerpflanzen. Toll, aber die Freude wird dann getrübt, wenn Blattläuse darüber herfallen. Hier die einfache Lösung. So können Sie Blattläuse biologisch bekämpfen.

Nehmen Sie eine Verdünnung von Grüner Seife entweder gebrauchsfertig oder in Verdünnung 1 : 10

Stellen Sie ihren Grüne Seife Sprüher auf fein und nebeln Sie Ihre Pflanzen direkt mit der gebrauchsfertigen Lauge ein . Sie können auch noch andere (Seifen)  Mittel dazu verwenden.

Blattläuse biologisch bekämpfen

Das Mittel ist auch ein klein wenig desinfizierend und das mögen die Läuse überhaupt nicht. Um ganz sicher zu gehen machen Sie das zwei Tage hintereinander und danach jeden dritten Tag bis keine Laus mehr zu sehen ist.

 


Den Pflanzen schadet das in der Regel nicht, im Gegenteil. Ausnahmen sind bestimmte Arten, die auch kein Wasser vertragen. So werden Sie Blattläuse biologisch bekämpfen.

Einen Hinweis sollten Sie nicht ausser Acht lassen: Verdünnt  ist Grüne Seife nicht toxisch und lebensmittelecht. Pflanzen, die zum Verzehr bestimmt sind, sollten vor der Zubereitung jedoch gründlich abgespült werden, damit sie nicht nach Seife schmecken.

Ergänzung wegen neuer Nachrichten
Aus der Erkenntnis heraus, dass sowohl der Kaffeebaum als auch der Teestrauch äußerst resistent gegen Pflanzenschädlinge sind, ist die Anwendung mit frischem Tee oder gemahlenem Kaffe auch erprobt worden. Wem frische Lebensmittel zu schade sind, der kann auch mit den Resten aus Kaffeefilter und Teebeuteln gute Erfolge erzielen, wenn er diese in den Pflanzentopf gibt.

Teebaumöl gibt es auch als Extrakt, der sogar für medizinische Zwecke verwendet wird. Es sollte in keiner Hausapotheke als Desinfektionsmittel fehlen. Geben Sie von diesem Teebaumöl einige Tropfen in das oben erwähnte Sprühgemisch mit Seifenlauge und die Wirkung gegen Blattläuse wird sich vervielfachen.

Die andere biologische Lösung wäre der Einsatz von Marienkäfern, die Blattläuse zum Fressen gern haben. Aber wer hat schon die kleinen gepunkteten Freunde in der Tasche.
P. S: Dieser Artikel gehört zu den am meisten aufgerufenen seit ich ihn 2002 publizierte.

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Energiewende ohne Batterien

Energiewende mit TransrapidIst die Energiewende nichts weiter als eine einfache Nachricht wert? Sieht man genauer hin, dann entdeckt man, dass wir als Menschheit an einem Scheideweg angekommen sind.
Wir brauchen nicht in die Geschichte zurückgehen, wenn wir untergegangene Kulturen oder Großreiche beleuchten wollen, besonders, wenn wir deren Scheitern analysieren möchten. Assyrer, Babylonier, Ägypter, Griechen oder Römer ebenso wie Perser oder jene mittelamerikanischen Völker, die ohne Einfluss von Eroberern sang- und klanglos vom Erdboden verschwanden. Das alles liegt weit zurück. Was aber geschah, dass das Riesenreich der Sowjetzunion zerbrach? Das ist ja noch nicht lange her. Bild oben: Der Transrapid zeigt wie man Strom sinnvoll in der Energiewende einsetzen könnte. Leider nur in China.

Immerhin erstreckte sich dieses Rechtsgebiet von der Elbe bis an den Pazifik und vom Nordmeer bis an den Hindukusch. Zu spät erinnerte Gorbatschow seine Mitbürger an Perestroika und Glasnost. Man war schon im Untergang und so zerbrach das Imperium an der Unfähigkeit, neue Gesellschaftsformen zu etablieren. Auch heute noch ist dem Hörensagen Vetternwirtschaft und Korruption die wichtigste Triebfeder im weiterhin gigantischen Staatsgebiet mit ungeheuren Landmassen und Bodenschätzen. Der Untergang wird also weitergehen, weil man einfach nicht den Wandel etablieren kann. Die alten Strukturen in den Entscheidungsketten funktionieren weiter und ich will keine Namen erwähnen, die besonders dafür stehen.

Wir im Westen handeln nach genau der gleichen Maxime: Der Wandel zu nachhaltigem Wirtschaften wird nicht vollzogen. Es ist halt so bequem, in den alten Gleisen weiterzufahren und statt neue Energien rigoros zu fördern, will man mit Fracking und CCS Technologie den gegenwärtigen Status bis zum St. Nimmerleins Tag hinauszögern. Wir werden an diesem Beharrungsvermögen untergehen und deshalb ist die Nachricht im obigen Video sehr wichtig für uns alle.

Ein übles Vorbild sind auch die Lemminge, die angeblich kollektiven Selbstmord machen und es gar nicht merken. Man weiß nicht, ob es wirklich so ist, aber wenn es Lemminge in der Form gibt, dann sind wir es, die uns immer noch weismachen lassen, dass in Kohle, Öl und Erdgas oder gar im Atomstrom der Weisheit letzter Schluss liegt. Das sind Selbstmordambitionen für die gesamte Menschheit. Deshalb ist der Widerstand gegen CCS und damit auch gegen Fracking so ungeheuer wichtig. Denn dadurch wird die Energiewende weiter verzögert.

Nachtrag Juli 2018: Noch immer gibt es kein deutsches Serienauto für Wasserstoff. Über den Irrweg der Batterie will man den Verkehr mobilisieren. Welch ein Witz. Statt von Kohlenwasserstoffen machen wir uns damit von seltenen Erden abhängig. Wie lange wird das andauernd, bis die Menschheit wieder vor einer Knappheit steht? Werden auch um diese Rohstoffe Kriege geführt werden? Bei der zunehmenden Erderwärmung werden die Meere ansteigen. Wollen wir die Bewohner tiefer gelegener Landstriche als Flüchtlinge aufnehmen oder sollen sie einfach ersaufen?

 

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Schließzylinder wechseln

Irgendwann lässt sich der Schlüssel nicht mehr so leicht im Schloß umdrehen. Irgend etwas scheint im Schließzylinder zu klemmen. Meistens ist das bei Einfamilienhäusern an der Haustür oder an den Toilettentüren der Fall. Natürlich könnte man den Schlüsseldienst rufen, aber grade da tummeln sich zur Zeit, sagen wir mal, Geschäftsleute mit sehr ungünstigen Tarifen. Dann ist es Zeit zum Schließzylinder wechseln.
Da geht man in den Baumarkt und holt sich einen neuen Zylinder und dann: Selbst ist der Mann, die Frau!
Zunächst sollte man die Dicke des Türblatts messen, damit der neue Schließzylinder die gleiche Länge hat, die der alte hatte. Da ist aber heute viel genormt, ein Bereich, in dem Vorschriften nicht sinnlos sind.
Gesamtansicht Halteschraube

Wenn Sie die Stärke der Tür messen, dann bitte die Blenden Über dem Schlüsselloch an beiden Seiten mit einrechnen. Auf dem rechten Bild wird gezeigt, an welcher Schraube man drehen muss. Beim Losdrehen ist die Richtung gegen den Uhrzeiger. Die Schraube ist bei guten Schlössern entweder verchromt oder aus Messing. Meist geht sie leicht zu drehen, weil sie ja ständig im Trocknen sitzt.
Auf dem linken Bild ist die Länge der Schraube zu sehen. Es muss wirklich eine Weile geschraubt werden, ehe man diese herausnehmen kann. Rechts ist der komplette Zylinder zu erkennen. Man muss, um ihn herauszubekommen, den Schlüssel im Schloss haben und ihn so drehen, dass der Schließriegel bündig mit dem Zylinder-Körper ist, wie auf dem Foto zu sehen. Das erfordert beim Anfänger etwas Fummeln, aber schließlich geht es. Sie werden sehen.
Auf dem Bild links unten erkennen sie auch das Schraubloch, aus dem die lange Messingschraube herausgedreht wurde.
Auch sieht man nun den Schließzylinder vollständig ausgebaut. Sofort erkennt man auch, wie man den neuen Zylinder schließen muss, damit man ihn einbauen kann. Der schwarze Riegel in der Mitte muss nach unten zeigen, bzw. mit dem Zylinderkörper fluchten.

lange Schraube Zylinder raus Auf dem rechten Bild erkennt man jetzt die Länge der Schraube im Vergleich zu einem Kugelschreiber.
Der Einbau des neuen Zylinders mit gleicher Länge geschieht in umgekehrter Reihenfolge: Erst den Schlüssel einstecken und drehen, bis der Riegel fluchtet. Dann das Ganze ins Schlüsselloch einführen und nun versuchen, die Halteschraube in das richtige Loch zu bekommen. Dafür ist sie etwas angespritzt und nach einigen Versuchen klappt es.

Länge stimmt
Wenn man oder frau nun alles richtig gemacht hat, dann muss die Länge des Zylinders außen auf jeden Fall mit der Tür abschließen, sonst macht man es Einbrechern zu einfach. Im eignen Haus innen mag das keine große Rolle spielen, aber an der Haustür sollt man dringend darauf achten.

Ein Beispiel für verschiedene Schließzylinder:

 

Man kann sich auch z. B. in mehrere Türen gleichschließende Zylinder einbauen, damit man mit einem Schlüssel in mehrere Räume kommt. Ein Beispiel dafür ist der letzte Link.
lange Schraube Zylinder raus

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Das Jahr des Erdhundes

Am 16. Februar ist das chinesische Neujahrsfest. Es beginnt das Jahr des Erdhundes. Der Erdhund steht für Wachsamkeit, Gerechtigkeit und Beschützerinstinkt. Ehrlichkeit und Treue sind weitere Eigenschaften. Es ist zu hoffen, dass die Krakehler aus dem Jahr des Hahnes vom Hund in die Schranken gewiesen werden. Denn das ist eine weitere Eigenschaft: Macht man den Hund böse und missachtet sein warnendes Knurren oder Bellen, dann kann man sich mehr als eine Ohrfeige abholen, dann kann man auch schon mal gebissen werden. Nicht von ungefähr gibt es auch in Deutschland das Sprichwort von den schlafenden Hunden, die man besser nicht wecken soll.

Das Jahr des ErdhundesDas Bild links zeigt eine Hovavart Mischlingshündin. Diese Hunde scheinen den kompletten Tag in der Hütte liegen zu können. Man merkt gar nicht, ob sie denn überhaupt „zu Hause“ sind. Passiert aber etwas an der Grundstücksgrenze stellen sie mit dem Lärm, den sie machen jede Sirene in den Schatten. Dabei können sie sehr fein unterscheiden, ob ein Besucher ein Bekannter ist, also zum Rudel gehört, oder ob ein völlig fremder – sei es Mensch oder Tier – uns besuchen möchte.

Ich kann mir schon vorstellen, dass einige der Gockel aus diesem Artikel vom Jahr des Hahnes die „schlafenden Hunde wecken“ und in erhebliche Schwierigkeiten kommen. Das Jahr wird interessant werden. Das steht fest.

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Schöne neue Welt

Mein Artikel aus dem Jahr 2008:
Schöne neue Welt. Selbst bei Kaiser Wilhelm und bei den Nazis gab es vor Gericht Entscheidungen, die nach Treu und Glauben, Recht und billig, bei den Nazis das oft missbrauchte „gesunde Volksempfinden“ gefällt wurden. Heute wird alles nach Aktenlage entschieden; und es gibt immer mehr Gesetze, Verordnungen, bindende Vorschriften. Die Gerichte haben anscheinend keinen Spielraum mehr, um nach dem gesunden Menschenverstand zu entscheiden. Außerdem können sich Richter bei uns  nicht irren, sie fungieren als Götter und lassen ihre Justizirrtümer lieber 30 Jahre eingesperrt, als ein Fehlurteil zuzugeben. Hier mein Verbesserungsvorschlag:
Schöne neue Welt
Ein gescheites Computerprogramm hätte sicher mehr aus der Gesundheitsreform gemacht, und viele Patienten würden noch leben. Allerdings wären dann ein Haufen Lobbyisten leer ausgegangen.

Zunächst der „Ist-Zustand“. Heute werden Bürger, die sich ihre kleine Straße selbst auf eigene Kosten befestigen von ihrer Gemeinde zu „Erschließungskosten“ herangezogen. Ein Wasserverband darf 4 mal rückwirkend die Wasserpreise erhöhen, ein Antiquitätenladen braucht für das Aufstellen von Tisch und Stuhl für die Kunden eine Baugenehmigung. Nun droht uns nach der nächsten Wahl sogar ein Bundesinternet Amt zum Schutz der Lobbyisten, für die flächendeckende Internetzensur, für das „Wahrheitsmonopol“ der jeweiligen Regierung etc. Wenn Sie alles auf der Dienstmarke lesen möchten, suchen Sie nach Bundes Internet Amt. – Das ist nur eine ganz kleine Sammlung aller Seltsamkeiten, die von Behörden und Gerichten verzapft werden und ich meine, hier ist dringend Abhilfe geboten, und auch möglich. Karikatur mit freundlicher Genehmigung von Cartoons von Herrn Roger Schmidt

Abhilfe ist möglich

Als Erstes werden alle in Deutschland (wie auch in andren Ländern)  vorhandenen Gesetze, Gebote, Verbote, Vorschriften, Verordnungen und so weiter in eine umfassende Datenbank elektronisch gesammelt und als Grundlage für mehrere Computerprogramme bereitgestellt.
Das erste Programm wird die Verwaltung revolutionieren, transparenter, gerechter und unbestechlich machen. Jede Anfrage, jeder Bauantrag, jeder andere Antrag landet nun online durch Eingabeformular als Datensatz aufbereitet als Abfrage in der Vorschriften Datenbank, im Folgenden als Vodaba bezeichnet. Innerhalb von Sekunden, höchstens Minuten erfährt der Antragsteller, was seinem Vorhaben, seiner Eingabe noch entgegensteht oder den positiven Bescheid, den er sich dann zu Hause als Beleg ausdrucken kann. Man spart 95% des gegenwärtigen (völlig   sinnlosen)  Verwaltungspersonals. Das so gewonnene Kapital ließe sich nutzbringend in die Bildung investieren. (Das kann natürlich nur funktionieren, wenn Deutschland in Punkto Glasfaserausbau mit Ländern wie Tuvalu, Sierra Leone, Mali und Uganda gleichzieht; und das nicht erst im Jahre 2090.)

IN DUBIO PRO R(ichter?)

Es mag vorkommen, dass bei verschiedenen dieser Verwaltungsakte ein gerichtlicher Aufklärungsbedarf bestehen bleibt. Zunächst wird einmal durch Vodaba zu klären sein, ob überhaupt eine Anrufung eines Verwaltungsgerichtes möglich ist. Ist dies der Fall, dann wird eine Verhandlung anberaumt, nicht mit Richtern als Vorsitzende, denn Vorschriften und Gesetze hat Vodaba ja schon herausgesucht, sondern das Gerichtsmodul des Programms hat nach dem Zufallsprinzip 7 Schöffen herausgesucht, die nicht aus der Gegend des Klägers stammen. Außerdem sollten sie das Bildungsniveau amerikanisch- republikanischer Präsidenten mindesten um das Doppelte übertreffen.  Diese haben zu befinden, ob die in der Vodaba vorhandenen Vorschriften nicht dem „gesunden Menschenverstand“ widersprechen.

Sollte das der Fall sein, dann wird das Programm eine alberne Vorschrift, Gesetz (siehe in der Einleitung) dauerhaft gelöscht werden und somit künftigen Klagen vorgebeugt. Dazu muss es an das Abgeordneten Modul weitergereicht werden. Diese Prozedur sollte auf alle Gerichtsverfahren Anwendung finden. Damit ließen sich die Gehälter und Pensionen von Richtern in Millionenhöhe sparen und für die Ausbildung und Ausrüstung der Polizei verwenden. Das dritte und sensibelste Modul dieses Programms befasst sich mit der Gesetzgebung. Statt der Tausenden Abgeordneten in Bundestag, Landtagen, Kreistagen, Gemeinden wird ein Gesetzgebungsprogramm installiert, welches natürlich auch auf Vodaba zurückgreift. Es sind nicht so sehr die Diäten, die den Spareffekt dieses Moduls ausmachen, es sind die kostspieligen Lobbyisten, denen damit die Grundlagen entzogen werden, denn Bits und Bytes lassen sich nicht durch Zuwendungen bestechen.

Das wird auch endlich wahre Demokratie verwirklichen. Ein Beispiel: Im Straßenverkehr kommen ungefähr 5000 Menschen pro Jahr ums Leben. Da werden immer neue Bußgelder erfunden und um die 50000 (Fünfzig tausend) Toten, die Jahr für Jahr an Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und falsch verschriebenen Erzeugnissen der Pharmaindustrie sterben, kümmert sich kein Mensch, schon gar kein Abgeordneter. Das zeigt doch eindeutig, was einige der  Parlamentarier bewegt: Geld und eigene Vorteile.
Wie wird nun richtige Demokratie verwirklicht, – die wir ja heute in reinem Sinne auch nicht mehr haben? Man könnte eine Auswahl von verschiedenen gesetzgebenden Programmmodulen online  analog zu den Wahlperioden von den Bürgern auswählen lassen. Vorschläge für neue Gesetze werden von allen Bürgern gemacht und von dem Abgeordnetenmodul aufgegriffen oder abgelehnt. Dieses ist das einzige Modul, dass die Datenbank Vodaba ändern oder kürzen kann.

Big Brother?

Aber Leute, den haben wir doch schon lange mit Facebook, Twitter, NSA, BND oder MAD, oder welche Kürzel sie auch immer missbrauchen. Die Innenminister Schily und Schäuble (Artikel aus 2008) sind mit ihrer Daten Sammelwut doch schon weiter gewesen. Nur wollen sie die Daten der Einwohnermeldeämter nicht für eine unbestechliche Maschine sondern teuer an irgendeine Industrielobby verkaufen. – Neben den ungeheuren Summen eingesparter Kosten hätte dieses Modell noch viele andere Vorteile: Völlige Unbestechlichkeit und emotionslose Entscheidung aller Verwaltungsakte. Kein Abgeordneter kann mehr gleichzeitig VW- und Volksvertreter sein. Juristen und Gewerkschafter haben keinen direkten Zugriff auf die Gesetzgebung. Lobbyisten müssen sich andere Betätigungsfelder aussuchen. Die Gesetze – vor allem das Grundgesetz – werden streng eingehalten und tatsächlich neutral ohne Ansehen der Person. Es nützen die alten Freundschaften vom Paukboden nicht mehr, wenn man gegen Gesetze verstößt und auch die verfügbaren Barmittel beeinflussen den Gang der Rechtsprechung nicht mehr. SAPENTIA REGIT VITAM NON FORTUNA.

Wenn Sie wissen wollen, warum mir Computer geeigneter erscheinen, schauen Sie hier einige andere Artikel von mir, die bisher publiziert wurden.

Heute, im Jahr  2018 scheint die schöne neue Welt rasant Wirklichkeit zu werden. Banken, Versicherungen, Krankenkassen  und selbst einige Behörden bauen Arbeitsplätze ab und installieren dafür IT Systeme. Bahnen, Busse, auch Autos fahren ohne Lenker vollautomatisch. Roboter bauen die nötigen Maschinen und Fahrzeuge.  Die Banken, Finanzminister  und Industriespione fürchten völlig zu Recht den Bitcoin. – Nur die Abgeordneten im Bundestag vermehren sich wie die Karnickel, nicht auf die Art – aber in der Anzahl. Ab 2018 will die EU eCall in die Autos einbauen lassen, damit die Auto- und Versicherungskonzerne alle unsere Daten haben, wie z. B. Fahrweise, Aufenthaltsort, Pausen, besuchte Orte usw. Angeblich soll es Menschen retten, wenn diese bei einem Unfall nicht mehr den Notruf betätigen können. Dadurch könnten 2500 Tote im Jahr in der ganzen EU eventuell vermieden werden. An die oben erwähnten 50 Tausend Tote durch Medikamente allein in Deutschland denkt dabei wohl keiner. Eine solche „Verhältnismäßigkeit“ würde kein digitaler Regulator dulden.

Was geschieht im „Verteidigungsfall?“

(Ergänzung Juni 2018)

Verteidigungsfall ist eine Umschreibung für Krieg. Wenn wir uns die heutigen USA mit einem Präsidenten anschauen, der den Import deutscher Autos als „Gefährdung der Sicherheit der USA“ einstuft, dann wage ich nicht vorauszusagen, wann dieser Irre auch die Möglichkeiten der automatischen Tötungsmaschinen erkennt und für seine „America first “ Ideologie nutzen wird. Schon seit einem Jahrzehnt ist bei den Amerikanern durchaus Usus, missliebige Personen in den ehemaligen Kriegsgebieten im mittleren Osten ohne Skrupel mit ferngesteuerten Drohnen zu liquidieren. Da sitzen Soldaten in Rammstein in der Pfalz gemütlich, warm und trocken und steuern die Mördermaschinen wie ein Computerspiel bis diese das „Ziel“ erfasst haben und ihre explosive Fracht abwerfen. Wenn da einige Unbeteiligte  sterben, dann ist das kein Grund zur Aufregung der handelnden und befehlenden Personen. – Während bei diesen gesetzlosen Hinrichtungen  jede einzelne Maschine noch einige Hunderttausend Dollar kostet, so kann bald jeder wohlhabende Mensch sich einen Schwarm von Tötungsdrohnen anschaffen, die pro Stück grade noch mit ein paar hundert Dollar zu Buche schlagen. Das geschieht mit den kleinen Elektrospielzeugen, die mit leichter Elektronik und mit Giftpfeilen ausgerüstet sind. Wie eine Armbrust werden diese Pfeile mit Federspannung abgeschossen. Sie müssen zwar näher an das Zielobjekt herangeführt werden, dafür sind sie aber fast lautlos und können als Schwarm ganze Gruppen von Personen eliminieren. Durch das Gift an den Pfeilen braucht nur noch die Haut des Zielobjekts geritzt werden. – Werden eines Tages auch die Reichen ihren Besitz so vor Dieben schützen:?  Auch an Land gibt es nach und nach billige Roboter auf Raupen, die z. B. gehen Panzer eingesetzt werden können und kaum Wärme- oder Radarbilder abgeben. Nur in den Meeren muss man noch etwas mehr investieren, aber dafür kann man auch Millionenwerte von Kriegsschiffen vernichten. Hier würde ein Internationales Regelprogramm alle diese Scheußlichkeiten verhindern können.

Alternativlos?

Ein Lieblingswort der Kanzlerin. Hier in diesem Fall trifft es aber genau den Kern. In allen „entwickelten“ Staaten dieser Welt wird streng nach christlichen Werten gehandelt. Da kommt das Evangelium des Matthäus ins Spiel. „Wer da hat, dem wird gegeben, auf dass er die Fülle habe. Wer aber nichts hat, dem wird das Wenige noch genommen werden. “ Durch diese Maxime wird der Reichtum dieser Welt immer weiter konzentriert. Das gilt auch in Ländern, die angeblich eine sozialistische oder muslimische Gesellschaftsordnung haben. Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Daneben wird die Anzahl der Reichen immer weniger, die Anzahl der Armen immer mehr. Das gilt für auch das Verhältnis der Gesamtbevölkerung der Erde. Wenn wir nun weiter denken, dann fällt auf, nur die ganz reichen Leute können sich die beste Gesundheitsvorsorge leisten, sie können sich ohne Rücksicht auf Preise gesund ernähren und haben Zeit, sich körperlich zu betätigen. Nur sie haben die Mittel, ihr Leben weiter und weiter zu verlängern. Sie bauen sich Domizile, die durch Wächter und Mauern vor den Armen geschützt sind. Wenn sie krank werden und Spenderorgane brauchen, können sie schon jetzt ziemlich einfach daran kommen.

Irgendwann werden sie denken, dass man so viele Arme auf der Welt gar nicht braucht. Die vielen Armen helfen ja bei der Zerstörung der Umwelt, durch billige Plastikartikel, durch Produzieren von Müll und durch die Notwendigkeit, Nahrungsmittel unter Einsatz von Dünger und Herbiziden zu generieren. Was werden sie also tun? Sie werden Nahrungsmittel billig verkaufen, aber denen werden unfruchtbar machende Medikamente beigemischt . Dadurch werden die minder bemittelten Bevölkerungsschichten reduziert, bis sie für die Reichen auf ein „erträgliches“ Maß beschränkt werden.  Dann haben wir die Alternative: FORTUNA REGIT VITAM, NON SAPENTIA!!!

Gefahren

Schon jetzt steuern wir mit dem amerikanischen Präsidenten Trump schnurstracks auf diese Alternative hin. Sein Egoismus, sein Verständnis von Wahrheit oder Völkerrecht ist Stoff für Lehrbücher. (2018) Das ist nicht meine schöne neue Welt! Und bei uns? Im Jahr 2018 zeigten die Querelen zwischen Innenminister und Kanzlerin dass Handlungsbedarf besteht. Den Abgeordneten insgesamt sollte man zurufen: Ihr seid nicht alternativlos!

Die große, aber wohl auch einzige Gefahr besteht im Hacken der Datenbanken durch „fremde Mächte.“ Während man heute gerne die Chinesen oder Russen als Eindringlinge in auswärtige Angelegenheiten durch Computerspezialisten benennt, vergisst man gerne,   dass auch die Amerikaner, Australier,  Engländer und Kanadier mit Cyber-Spionage langjährige Erfahrungen haben.  Ganz zu schweigen von den Israelis.

 

 

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Kreuzfahrt statt Altersheim aus Kostengründen.

Nun ist es raus! Ulla Schmitt, die gegenwärtige (im Jahr 2005) Ministerin, die Patienten- und Beitragsabzocke verwaltet, meint, dass ein Tag im Altersheim die Kassen durchschnittlich 200 Euro kostet. Das ist dann noch kein exklusives oder besonders gutes Altersheim. Lesen Sie hier die Alternative, die eine uns unbekannte Autorin entwickelt hat. Die Freundin hat uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung gegeben. Ist Kreuzfahrt statt Altersheim wirklich eine Alternative?

ALTERSRUHEPLAN

Hier mein Altersruheplan :

Ich habe soeben beschlossen “ Ich will nie ins Altersheim!“
Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff.
Kreuzfahrt statt Altersheim
Die Gründe dafür hat unsere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert: „Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 Euro pro Tag!!“ Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff “ AIDA“ geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner oder Rentnerin 135 Euro pro Tag zahlen ( kein Witz ). Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 Euro pro Tag übrig.

  • 1. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Bordrestaurants wackele oder mir das Essen vom Room – Service auf das Zimmer, also in die Kabine bringen lasse. Das heißt in anderen Worten, ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.
  • 2. Die AIDA hat drei Swimmingpools, einen Fitnessraum, freie Benutzung von Waschmaschine und Trockner und sogar jeden Abend Shows.
  • 3. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.
  • 4. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen (Kassen-) Patienten. Für 15 Euro Trinkgeld extra pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.
  • 5. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.
  • 6. Fernseher defekt? Glühbirne kaputt? Die Bettmatratze ist zu hart oder zu weich? Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis.
  • 7. Frische Bettwäsche und Handtücher jeden Tag sind selbstverständlich, und ich muss nicht einmal danach fragen.
  • 8. Wenn ich im Altersheim falle und mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen. Auf der AIDA bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und werde vom Bordarzt kostenlos behandelt.
  • 9. Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem zahlende Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wären. Auf Pflegeheime trifft das nicht im gleichen Umfang zu.
    Lieber Kreuzfahrt statt Altersheim
    Nun das Beste. Mit der AIDA kann ich nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien…… wohin auch immer ich fahren will. Darum sucht mich in Zukunft nicht im Altersheim, sondern “ just call shore to ship“. Auf der AIDA spare ich jeden Tag 50 Euro und muss nicht einmal mehr für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist dann nur, werft mich einfach über die Reling. Das ist nämlich auch kostenlos.P.S. Falls der ein oder andere schlaue Rechner bzw. die eine oder andere schlaue Rechnerin mit von der Partie sind, besetzen wir einfach den ganzen Kutter. Ende des Originals.Anmerkung der Redaktion: Vielleicht wäre das mal eine Idee für die gebeutelte Pflegeversicherung. Kreuzfahrt statt Altersheim. Die Preisspanne wird bei beiden Arten mit der Zeit gleichmäßig steigen. Auf die schäbigen Besuche einmal im Jahr im Altersheim braucht dann niemand mehr zu warten. (Siehe Karikatur von Roger.)

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel – siehe Ministerin Ulla Schmidt – wurde zwischen 2002 und 2005 geschrieben. Wie heute die Preise sind, ist nicht bekannt. Ulla Schmidt war Gesundheitsministerin bis 2009. Eine andere – eher bedenkliche Alternative gibt es hier Wäre das vielleicht sogar ein florierendes Geschäftsmodell: Ein Passagierschiff speziell mit Einrichtungen für Pflegebedürftige. Es könnten nicht nur Alte aus den reichen Ländern des Nordens, bzw, Westens versorgt werden, man könnte auch Hunderten von Arbeitssuchenden Asiaten oder Afrikanern Arbeit und Brot geben. Also: Wer beginnt zu Sammeln für die Aktion „Kreuzfahrt statt Altersheim.“
Es gibt auch Leute, die nicht alles bierernst sehen:

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Von der Maas bis an die Memel

Die Strophe des Deutschlandliedes ist irgendwie überholt. Müsste es doch eher heißen: Von östlich der Maas bis an die Neiße, vom Allgäu ans Lister Tief, statt von der Maas bis an die Memel. Was man mit den verschiedenen Liedern alles erleben kann, zeigt diese bitterböse Satire. Hintergrund: Es gibt ein Gesetz gegen die Diskriminierung und eines gegen die Versammlungsfreiheit bestimmter Gruppen. Andere Gesetze belegen Symbole, Worte und Inhalte mit Tabu. Lesen Sie doch selbst:

Erster Stremel: Frau Flittner heiratet.

In meiner kleinen Einliegerwohnung hatte lange die Frau Flittner gewohnt. Eine ruhige und freundliche Mieterin. Sie spielte ab und an Musik CDs und dann bekam ich schon mal ihren Geschmack mit. Wenn ich z. B. hörte: „The moon was the only light“ oder „Mambo Number five“ oder „killing me softly“, dann dachte ich oft: Mensch die jungen Leute, die können wohl alle perfekt englisch.

Bild:Wer die Wahl hat, hat die Qual

Erst als sie auszog, weil sie heiraten wollte, erfuhr ich, dass sie überhaupt keine Fremdsprache könne, außer plattdeutsch – und dass sie die ausländischen Sachen nur wegen der guten Musik hörte. Na sei`s drum. Jedenfalls suchte ich nun einen neuen Mieter, bzw. eine Mieterin.

Zweiter Stremel: Der neue Mieter

Da kam eines Tages ein junger Mann auf meine Anonce im Tageblatt, der sich als Rrrichard Frrrreiherr von Dünnbrrrrett vorstellte. Er interrrressierrrre sich fürrrr die Wohnung und möchte den Mietprrrreis errrfahrrrren, sagte er mir, wobei er das R furchtbar rollte. Irgendwie hatte ich sein Gesicht schon mal in der Zeitung gesehen. Da trug er ein Plakat mit der Aufschrift „Deutschland den Deutschen“ und hatte eine ganze Schar von Mitträgern um sich versammelt.


Bild:Auch Behörden müssen mal irren dürfen.

Auch schien er mir etwas unheimlich, und ich sagte:

“ „Tja, Herr von Dünnbohr, ich fürchte, du machst mit deinen Nagelstiefeln meine Auslegeware kaputt. Lass mal lieber stecken. Ich suche mir einen anderen Mieter, und du suchst dir einen anderen Vermieter! Sollen wir so verbleiben?“
Ziemlich mürrisch ging der Dünnbrett von dannen, nicht ohne mir zu drohen:“ “Sie werrrden von mirrr hööörrrren.““
Es gibt für alles Vorschriften

Bild:Vorschriften gibt es genug, aber die Regierung findet immer neue!

Dritter Stremel: Abmahnung

Es dauerte auch kaum 14 Tage, da kam ein Brief von einem Anwalt mit der Überschrift: Abmahnung. Ich hätte laut Gesetz so und so, Paragraf xy zig, Absatz 7 einen Mitbürger wegen seiner politischen Weltanschauung diskriminiert. Das sei nach dem neuen Gesetz von der Grünen Fraktion nicht zulässig. Der Streitwert werde auf 10 Jahresmieten festgesetzt und die Anwaltsgebühr betrage 2500 Euromark. Diese möge ich unverzüglich zahlen auf Konto dingsbumms. Außerdem solle ich unterschreiben, dass ich es nie mehr wieder tun würde. Prompt stand auch der Herr von Dünnbrett wieder vor meiner Tür. Nun wollte ich bei ihm Schönwetter machen, damit er sich nicht wieder von mir diskriminiert fühlte, denn die 2500 Euromark taten mir richtig weh.

„„Herr von Dünnplatt,““ sagte ich, „“ ich habe mir doch auch schon Gedanken gemacht, wie es mit Deutschland weitergeht. Stell dir doch bloß mal den Rhein vor.“


Bild: Hier entwirft das Innenministerium neue Gesetze für die innere Sicherheit.

Vierter Stremel: Ausländischer Wind!

„“Was ist mit dem Rrrrhein?“ „ fragte er. „

„Na, der entspringt doch gar nicht in Deutschland! Das ganze ausländische Wasser kommt Tag für Tag in unser Land. Niemand tut etwas dagegen. Ähnlich ist es mit der Elbe, ganz zu schweigen von der Oder. – Und andersherum: Was bekommen wir für das Wasser der Donau, die nach Österreich, Ungarn und schließlich von den Rumänen ins schwarze Meer geführt wird. Keinen roten Heller vergütet man uns dafür.“

“ „Wie darrrrf ich das verrrrstehen?“

„“ „Ich bin noch nicht fertig“,“ wandte ich ein,“ „denk doch mal nur an den Westwind. Der stammt ja wohl aus Holland, England oder Frankreich und im Winter der Ost- bzw. Nordwind von Polen, Skandinavien und Russland. Was sollen wir mit dem ganzen fremden Kram. Der Föhn in den Alpen könnte voll beladen sein mit italienischen, schweizerischen wenn nicht gar afrikanischen Atemzügen. Das ist eine Überfremdung par Excellance.. Da muss doch jemand Einhalt gebieten! – Sag mal, wo arbeitest du überhaupt? Kannst du die Miete pünktlich bezahlen? “

“ Er schaute mich seltsam an, und sagte, es sei geheim wo er arrrbeite, aberrrr die Miete werrrrrde pünktlich eintrrrreffen.
Festnahme wegen Unterhalt

Bild:Ein Gesetz gegen Gott, wegen Unterhalt für seinen Sohn, das wäre doch mal was für unseren Gesetzgeber.

Fünfter Stremel: Gesänge von allen Seiten

Nun musste ich mich an andere Gesänge gewöhnen: Wenn die Kamerrrraden von Herrn Dünnbrett mit vielen Kisten Bier tagten, dann sangen sie Lieder wie:“ „In einem Polenstädtchen“, „Deutsch ist die Saar“, „Argonnerwald um Mitternacht“, „Auf Kreta bei Sturmwind und Regen,“ „Panzer rollen in Afrika vor“,“dass ich im Stillen dachte: „Junge, Junge, wo die überall gewesen sind!“ Wenn sie genug Bier getrunken hatten, dann hörte ich auch schon mal „“Bomben gegen Engelland““ oder „„Ob`s stürrrmt oder schneit““ und „“Unsere Fahne flattert uns vorrrrran.“. Das konnte man ja auch schon glauben, bei dem Bierverzehr. Ganz am Schluss wurde immer gesungen: „Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt…“, obwohl die Etsch doch inzwischen italienisch Adige heißt.Vielleicht weiß das ja nicht jeder. Ich freute mich, dass ich so ein ruhiges Hobby wie Briefmarkensammeln hatte und mein ganzer Stolz war eine Fünfzig Pfennig Heuss, grau. Diese betrachtete ich liebevoll ab und an mit der Lupe, indem ich sie vorsichtig mit einer Pinzette anfasste. Na, ja, es kann nicht jeder so ein stiller, ruhiger Mensch sein wie ich es bin, dachte ich.

./Terroristenbekämpfung

Bild: Das „Geständnis“.

Bei meinem Nachbarn Fiete Klütenbrink war auch ein neuer Mieter eingezogen. Der sang mit seinen Genossen immer Lieder wie: „“Völker, hört die Signale“, oder „Wenn wir schreiten Seit an Seit“ oder „Bau auf, bau auf, freie deutsche Jugend, bau auf“.“

Sobald sie genug Bier oder Wodka getrunken hatten, dann hörte man auch schon mal italienisch:“Avanti Popolo!A la riscossa, bandiera rossa, bandiera rossa..“ Ja, so ist das mit Fremdsprachen: Hat man genug Alkohol getrunken, dann sprudeln sie einem nur so aus dem Mund.
Wenn die Kühe gemolken waren im Dorf und der Feierabendverkehr von der Bundesstraße aufgehört hatte, dann sangen die Genossen und die Kamerrrrraden um die Wette und man konnte sie weit hören. Die beiden Gruppen waren sich aber nicht recht grün, das hat man bald gemerkt. Später habe ich auch gehört, dass sie sich gegenseitig anonym angezeigt haben, wegen Kleinigkeiten.

Sechster Stremel: Schluss mit Lustig.

Eines Tages sagte mir Herr Dünnbrett, er müsse heute zum Dienst, und seine Kamerrrraden würden ohne ihn Zusammenkunft halten. Ich solle mir nichts dabei denken, denn diese hätten seine Erlaubnis, die Wohnung zu betreten. „Alles Klar, was geht mich das auch an,“ dachte ich und bald erfüllten die Gesänge wieder unser ganzes Dorf. Aber dann…
Bei dem Lied „ „Es brrrrraust ein Rrrruf wie Donnerrrrrhall““ brach der Gesang plötzlich ab, als habe jemand den Stecker aus der Steckdose gezogen. Dann trampelten schwere Stiefel die Treppe herauf zu meiner Wohnung. Die Tür wurde aufgerissen und 6 oder 7 maskierte Männer stürmten in mein Wohnzimmer. Sie hatten Jacken an, auf denen groß POLIZEI stand. Die Maskenmänner drückten mich auf den Teppich und einer sagte: „Rrrrührrrren Sie sich nicht vom Fleck. Wirrrrr tun nurrrr unserrrre Pflicht im Auftrrrrage von Bundessicherrrrheitsmarrrrschall Schily. Sie haben Neonazis Unterrrrschlupf gewährrrrt. “ Nanu, dachte ich, die Stimme kenne ich doch!
Video:Endlich ist es mir gelungen, ein Video von den netten „Sicherheitsbeamten“ zu finden, die mich damals besuchten.

>Hier der Text:
Text: Im Frühtau, wir stürmen dein Haus,
fallera, wir sprengen deine HaustÜr einfach heraus, fallera,
dann sind wir alle drinnen, du kannst uns nicht entrinnen
und du schaust ganz schön blöd aus, trara.

Die dritte Strophe passt für EU, US, Russland und was weiß ich alles:
Wir Überwachen dich total, fallera.
Mecker‘ nicht du hast gar keine Wahl, trallala!
Wir sind hinaus gegangen, Terroristen fangen
komm mit und versuch es doch auch einmal!
Wir sind hinaus gegangen, Terroristen fangen
komm mit und versuch es doch auch einmal!

Tja, bei mir hieß er Otto Schily, aber die Figuren sind austauschbar. Man sieht es sehr schön an den Masken, die die Akteure tragen: Die Gesichter dahinter spielen keine Rolle. Der Geist hat sich seit Jahrhunderten nicht geändert.
Als die Männer meine Wohnung in Unordnung brachten, sah ich, immer noch mit dem Gesicht auf dem Teppich, dass der Anführer tatsächlich die Nagelstiefel anhatte, vor denen ich meine Auslegeware einst hatte schützen wollen.

Beitragszeit
Bild: Gesetz ist Gesetz und sparen kann man immer.

Die Maskenmänner fanden auch meine Briefmarkensammlung und – die dürfen sich ja wohl einmal irren – deshalb hielten sie die Marken aus dem dritten Reich, die noch Hakenkreuzstempel und andere Nazisymbole aufwiesen, für Beweismaterial. Meine 50 Pfennig-Heuss-grau, aber warfen sie achtlos auf den Teppich und traten mit ihren Nagelschuhen drauf.

Siebenter Stremel: Der Beweis

Als sie meine Wohnung völlig auf den Kopf gestellt hatten, nahmen sie mich mit ins Präsidium. Auch die Kamerrraden von Herrn Dünnbrett wurden im gleichen eleganten Bus aufs Revier gefahren. Dort warf man mir vor, ich hätte ja nicht nur die Rechtsextremisten beherbergt und ich hätte auch verbotene Naziembleme gehabt, ich habe auch gegenüber einem V-Mann zugegeben, dass ich rechtsextremes Gedankengut verbreite mit der Aussage gegen fremdes Wasser und fremden Wind. Außerdem habe der Reichssicherheitsmarschall ein Gesetz eingebracht, nach dem innerhalb einer 2 km Zone um ein Ehrenmal ein Versammlungs- und Demonstrationsverbot für Rechts ausgesprochen wurde und da meine Wohnung nur 500 m vom Ehrenmal für die Opfer des KZ Neuengamme läge, habe ich mich auch da strafbar gemacht. –
Es muss aber auch unter diesen Leuten einer mit durchschnittlichen Verstand  gewesen sein, der die „Beweise“ richtig einschätzen konnte. Ich wurde freigelassen und durfte nun um Mitternacht zu Fuß nach Hause gehen, denn mein Bargeld wurde als „Beweis“ einbehalten.
Und das kam so: Mein Opa hatte mir einst eine kleine 10Pfennig-Nazi-Münze gegeben mit der Bermerkung, in meiner Geldbörse sei immer Geld, wenn ich nur diese Münze dabei habe. Das hatte bis dato auch funktioniert. Nun aber war sie ein Beweisstück geworden und gleich mit allen Euromünzen und Scheinen „konfisziert“, und bei meiner „Entlassung“ um Mitternacht war die Asservatenkammer schon geschlossen. Gott sei Dank hatte ich mir immer einen Haustürschlüssel unter dem Blumentopf hinten auf der Veranda versteckt. Jetzt bin ich grade dabei, meine Wohnung aufzuräumen und denke, der Rumsfeld hatte doch gar nicht so unrecht, wenn er unseren Staat in einem Atemzug mit Lybien und Kuba nennt, und denke ich noch: Wo ist der grosse Unterschied zwischen dem was man bekämpft und dem, was man praktiziert. Hoffentlich lernt unser „Commandante“ eines Tages dazu und macht nicht weiter Gesetze, von denen man eines übertritt, wenn man ein anderes befolgt, sonst sind wir auf einmal alle Kubaner oder Lybier. Heute kam ein Brief mit der Post von der Staatsanwaltschaft. Es werde gegen mich ermittelt! Nicht etwa wegen Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts, Besitz von Nazibriefmarken oder Unterstützung einer extremen Vereinigung, nein, das Anti-Diskriminierungsgesetz sei inzwischen in Kraft getreten und nun bestehe trotz Abmahnung durch einen Anwalt ein öffentliches Interesse an der Verfolgung!

Ist es nicht schön, wenn soviel für unsere „Sicherheit“ getan wird?
Auch woanders gibt es „schräge“ Gesetze!!

Wichtiger Hinweis!
Diese Geschichte ist von mir erdacht. Das muss hier leider gesagt werden, weil sie inzwischen anscheinend so wahrscheinlich geworden ist. Also:

    • Ich habe weder gegen fremden Wind, noch gegen fremdes Wasser etwas.
    • Ich wohne nicht in der Nähe von Neuengamme!
    • Ich habe keine Nazibriefmarken mehr.
    • Ich habe nichts gegen die große Masse der deutschen Polizei, die sich korrekt verhält.
    • Freiherr von Dünnbrett oder Gottfried von Schwabbelbacke sind frei erfundene Personen.
    • Ich kenne die Liedtexte nicht auswendig, sucht im Internet.
    • Tatsache ist, Demonstranten gegen TTIP werden von der NSA als Terroristen geführt.
    • Bis heute ist nichts besser geworden!Danke!
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Ich hab „Nix zu verbergen!“ Wirklich?

Schnell weg, nix zu verbergenWas soll das Geschrei um Überwachung, wer nichts zu verbergen hat, der braucht auch nichts zu fürchten, und ich hab „nix zu verbergen“!
So argumentieren einige Herrschaften und man stellt erstaunt fest, dass da auch Leute dabei sind, denen man den gesunden Menschenverstand nicht absprechen kann, oder einige, die sogar akademische Ausbildungen haben. Als Beispiel für diesen schlimmen Irrtum möchte ich hier eine persönliche Geschichte erzählen, die sehr weit zurück liegt, also in einer Zeit, in der die Spione sich nicht auf die digitalen Errungenschaften ihrer Zunft stützen konnten.
Alle Orte, Namen und handelnden Personen sind frei erfunden, die Geschichte selbst ist absolut korrekt. Bitte bedenken: Es gab damals noch keine GPS für jedermann.

Ein Job für den Notfall

Nach dem Konkurs eines Bauunternehmens bewarb ich mich bei einem Getränkevertrieb als Fahrer, um meine 5 köpfige Familie durch zu bringen. In einem Gebiet von der halben Größe Schleswig-Holsteins fuhren wir mit kleinen Lieferwagen private Endverbraucher ab, die vorher von einer Drückerkolonne „bearbeitet“ worden waren, damit sie die Kunden von den Vorzügen eben dieser Produkte überzeugten. Natürlich konnten wir mit Getränke Großhandel nicht konkurrieren, aber immerhin entfiel für die Käufer das Schleppen von Leergut und frischer Ware. Zum Verständnis der späteren Ereignisse muss noch erwähnt werden, dass wir auch alkoholische Getränke (Bier, Cognac, Whisky, Korn, Eigenmarken des Arbeitgebers) in unserem Sortiment hatten.
Mir fiel auf, dass wir in so kleinen zwei-ein-halb-tonner Lieferwagen Tachoschreiber mitführen mussten. Dies Aufzeichnungen sollten täglich gewechselt werden und bei Abholung neuer Ware gegen neue Scheiben getauscht werden. Wer nicht weiß, wozu diese Geräte gut sind, der mag hier bei wiki nachlesen.
Ich kannte die Dinger von meiner Tätigkeit auf dem Bau. Dort hatte man sie in jedem LKW, um Fahrzeiten und Geschwindigkeiten der Fahrer zu kontrollieren. Ich wusste also, was man alles daraus lesen konnte und nicht umsonst gibt es Spezialisten, die die Aufzeichnungen auf den Scheiben bis ins kleinste Detail auslesen und deuten können.

„Detektivarbeit“ des Betriebsleiters 

Soweit so gut. Da in den 70iger Jahres des 20. Jahrhunderts die digitale Navigation noch nicht so verbreitet war, musste ich mir die Touren buchstäblich selbst „erfahren.“ So fragte ich einfach einen Kollegen, der meine Tour vorher gefahren hatte und erfuhr dabei, dass die Fahrer sich täglich in der Goldenen Gans träfen bei einer Tasse Kaffee. Ich solle doch bitte einfach auch mal dort halten. So fuhr ich denn nach dem Beladen meines Transporters zur Goldenen Gans und siehe da, es standen schon einige kleine LKW auf dem Parkplatz der Gaststätte und während wir unseren Kaffee tranken, kamen weitere Kollegen hinzu. Man erzählte mir, man würde sich nach jedem Beladen hier treffen und ich möge doch in Zukunft auch hier einkehren. Dann würde ich immer den neuesten Klatsch und Tratsch kennen.
Nach ungefähr einem halben Jahr, – ich hatte mich eigentlich schön eingelebt, – kannte meine Touren und machte auch fast jeden Monat mehr Umsatz. Da wurden wir eines Tages am Beladen gehindert, und mit 8 Leuten einzeln zum Chef herein gerufen. Jeder Kollege der herauskam machte ein betretenes Gesicht und ging nicht mehr zu seinem Auto, sondern verschwand eilig und still vom Verladen in die Stadt hinein. Das Verhalten der Kollegen schien mir so seltsam, dass ich richtig gespannt war, was der Chef wohl von uns wollte.
Ich kann mich nicht mehr an jedes Wort erinnern, aber ich versuche hier, die Unterhaltung im Original wiederzugeben.
„Guten Tag, bitte geben Sie den Schlüssel für Ihren Transporter ab und verlassen Sie das Firmengelände, ohne mit den Kollegen zu sprechen. Sie wissen sicherlich, worum es geht.“
Ich: „Nein, weiß ich nicht, ich hoffe, Sie sagen es mir jetzt sofort.“

Aufklärung?

Chef: “ Wir haben die Tacho Scheiben ausgewertet festgestellt, dass alle Fahrzeuge nach 4 Kilometern zur gleichen Zeit einen Halt machen. Die Fahrzeuge müssen mindestens 20 Minuten  zeitgleich auf dem gleichen Parkplatz anwesend gewesen sein. Eine so großen Parkplatz hat aber nur die Goldene Gans hier in Borburg(Name erfunden). Geben Sie zu, dass auch Sie dort gehalten haben?“
Ich: “ Ja, natürlich. Wo da der Kündigungsgrund liegt, kann ich aber immer noch nicht erkennen. Ich habe lediglich einige Kollegen nach den Besonderheiten meiner Touren gefragt. Die Zeche habe ich von meinem Privatgeld gezahlt und meine Tour bin ich vollständig abgefahren. Ich hab nix zu verbergen. Das müssen Sie ja an den Tacho Scheiben auch sehen können.“
Chef: „Es geht nicht darum, wer Ihre Zeche gezahlt hat, sondern dass Sie eigenwirtschaftlich tätig geworden sind. Das heißt, wir haben Beweise, dass der Wirt der Goldenen Gans Geschäfte mit unseren Fahrern gemacht hat, in dem er durch sie alkoholische Erzeugnisse an Endkunden verkaufen ließ. Dabei wurden die Preise für unsere firmeneigenen Erzeugnisse deutlich unterboten und die Fahrer verdienten weit mehr Provision als an unseren Erzeugnissen. Da unsere Firma aber die Wagen unterhält und die Sprit-kosten zahlt, ist das für uns nicht hinnehmbar und ein Grund für fristlose Entlassung.“
Ich: „Von diesen Geschäften weiß ich nichts und gegen eine fristlose Kündigung werde ich klagen. Weil ich in der Richtung nichts verbrochen habe, kann auch nichts dergleichen gegen mich als Beweis angeführt werden. Allein die Tatsache, dass ich zur gleichen Zeit wie andere Fahrer vor der Goldenen Gans gehalten und einen Kaffee getrunken habe, kann kein Kündigungsgrund sein. Ich hab nix zu verbergen.“

Das dicke Ende!

Der Chef besprach sich einen Augenblick im Flüsterton mit seinem Nebenmann, wie ich später erfuhr ein Anwalt, und sagte dann an mich gewandt:“ Sie haben in einem halben Jahr 12 Tage Urlaubsanspruch erworben. Wir geben Ihnen 2 Tage unbezahlten Urlaub oben drauf und damit ist die Zeit für eine ordentliche Kündigungsfrist von 14 Tagen aus betrieblichen Gründen erreicht. Geben Sie Ihren Schlüssel ab und leben Sie wohl.“
Das war die ganze Unterhaltung in einer zwei minütigen Zeitspanne.
In meinem Urlaub bekam ich noch einmal Post von der Firma mit dem Hinweis, dass meine Warenrechnung einen Fehlbetrag von 6 Pfennig aufweise und man wolle großzügig darüber hinwegsehen. Das konnte nicht stimmen, denn am Tag vor der Kündigung  hatte ich insgesamt 29 DM Trinkgeld bekommen, die ich erst nach dem Kassensturz einziehen wollte. Vielleicht hat die der Anwalt für seinen Rat bekommen. In der Anlage waren meine Arbeitspapiere – damals meine Steuerkarte  und  ein Sozialversicherungsnachweis.
Die schlimmsten Auswirkungen erfuhr ich erst einige Tage später. Als ich mich bei ähnlichen Unternehmen bewarb, bekam ich entweder eine glatte Absage ohne Angabe von Gründen oder ich wurde direkt auf dieses „Vorkommnis“ bei meiner ehemaligen Firma angesprochen, auch wenn ich sagte: Ich hab nix zu verbergen war die Stelle plötzlich schon leider besetzt oder man sagte wörtlich: “ Gut, gut! Wir rufen Sie an.“ Auf der Steuerkarte war damals die letzte Firma eingetragen und für jedem Personalchef sichtbar. Die Verkaufsaktivitäten meiner Kollegen hatten sich wohl herumgesprochen oder waren vom ehemaligen Betrieb publiziert worden.

Soviel zu der Geschichte, die jetzt gute 30 Jahre zurückliegt. Selbst mit den damaligen vergleichsweise harmlosen Mitteln war schon eine Menge möglich. So wie ich damals unschuldig Nachteile in Kauf nehmen musste kommen heute viel öfter völlig unbeteiligte Personen in die Mühlen staatlicher Gewalt. Ein sehr gutes Beispiel ist das Lager Guantanamo, wo angebliche Terroristen gefangen gehalten werden, wovon einige nur auf Grund ihrer Anwesenheit in Krisengebieten verdächtigt, gefoltert und gefangen gehalten wurden. Aber machen wir uns nichts vor. Auch in Deutschland lassen Richter einen Unschuldigen lieber 30 Jahre im Gefängnis schmoren als einen Irrtum zuzugeben.
Brasilien hat die Zeichen der Zeit erkannt und eine Reihe von Militärjets nicht bei Boing bestellt, denn die NSA lässt auch bei Alltagsgeräten wie PC oder Laptop in die Bordsoftware schon Schnittstellen für Spionage einbauen. Nicht nur Flugzeuge, auch Autos, Mobiltelefone, ja selbst normale Bürocomputer haben angeblich solche Schnittstellen. Aber haben wir wirklich nichts zu verbergen.

Unschuldig? Scheißegal!

Am Wochenende traf ich einen ehemaligen Kollegen. Als wir über die damalige Firma sprachen meinte er, ob ich denn schon wisse, wer damals mit „fremden Schnaps “ gehandelt habe. „Keine Ahnung“, sagte ich. “ Es waren nur 3 Leute“, meinte er, „Eduard, Alexander und Uwe. Die haben für den Wirt gehandelt und wir wurden mit 8 Leuten entlassen!“ (Die Namen habe ich geändert.) Eigentlich steht ja in der Bibel, man soll den faulen Apfel aus einem Korb wegwerfen, damit er nicht alle anderen Äpfel verdirbt. Diese Firma hat aber gleich den ganzen Korb weggeworfen. Ich bin nicht für eine totales Verbot von Überwachung oder gegen jede Kontrolle. Bitte wertet die Ergebnisse aber differenziert aus und werft nicht alle in einen Topf. (Nachtrag: Heutzutage weiß man auch, dass die so genannten Smart TV Geräte alle Vorkommnisse brav an den Erzeuger des Betriebsprogrammes oder „befreundeten Unternehmen“ melden.  Dieser weiß also was Sie schauen, wie lange Sie auf einem Sender sind, welche Nachrichten angeschaltet werden, und Sie dürfen sich nicht wundern, wenn Sie entsprechende Werbung bekommen, auf dem Mobiltelefon, dem Computer oder gar im Briefkasten. Erklären Sie dann die Bilder nackter Frauen Ihrem Ehepartner. )

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Unsere weltweite Murkskultur


Warum habe ich grade die „fortschrittliche“ E-Auto Einführung als Beispiel für die Murkskultur genommen? Das ist leicht zu erklären. Ich halte das Elektroauto mit Batterie für eine Technik, die schon vor der Einführung überholt ist. Tatsache ist doch, dass wir von der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe weg kommen wollen. Das ist völlig richtig und auch ich finde das total erstrebenswert. Wenn wir alle Autos umrüsten, auswechseln wollten die zur Zeit auf den Straßen der Welt stehen oder fahren, wo sollen dann die Batterien herkommen, und wenn wir tatsächlich schaffen, alles umzurüsten, wo sollen dann weitere „seltene Erden“ für Batterien oder Neodyne für die E-Motoren herkommen. Wo sollen die nicht mehr wiederverwendbaren Abfälle gelagert werden? Wir begeben uns also von einer Abhängigkeit in eine andere. Hinzu kommt das Müllproblem. Bei der Herstellung von Batterien geht es grade dort, wo die seltenen Erden gewonnen werden, nicht immer umweltfreundlich zu.
Zwischenruf zur Murkskultur.
Meine Ansicht ist es nicht, dass früher alles besser war, im Gegenteil. Uns allen geht es heute wohl besser als noch vor 50 oder 60 Jahren. Was früher wirklich besser war, war die Haltbarkeit der Geräte oder Anschaffungen, die man gemacht hat. So gab es Möbel, die Jahrzehnte hielten. Ich erinnere an eine Werbung für Miele Waschmaschinen, die suggerierte, dass die gelieferte Maschine nicht nur die Lehrzeit eines Auszubildenden überstand, sondern auch noch bis zu dessen Heirat ohne Zicken seine Wäsche waschen würde. Bei unserer Miele mussten wir nach einigen Jahren die Laugenpumpe erneuern. Ganz schlimm ist es bei Druckern oder anderen elektronischen Geräten. Einige Drucker haben Zählwerke in der Software und die zeigen wenige Tage nach der gesetzlichen Garantie kaputt. Netzteile haben Elkos, die nach zwei oder drei Jahren ausdampfen und unbrauchbar werden. Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Cartoons von Herrn Roger Schmidt Will man dann für seinen Fernseher eine neue Platine Murkskultur überallso ist dies meist teurer als ein ganz neues Gerät. Das gilt auch für Ersatzteile bei Geschirrspülern. So wollte eine Firma für einen Geschirrkorb 80 Euro haben, der in der Herstellung nur 12 Euro kostet. Fragt man die Hersteller, so werden immer gleiche Argumente geliefert: Die Verbraucher wollen immer billige Sachen. Im Falle der Elkos kann das nicht stimmen, denn die langlebigen wären nur einige Cent teurer als die „Verschleiß-elkos“. Bei eimem Geräte -preis von einigen hundert Euro würden 1 oder 2 Euro dazukommen. Auch bei vielen anderen Verbrauchsgütern ist der Preisunterschied marginal. Wenn man die Hersteller bei dieser These in die Enge treibt, dann kommt das Argument: Ja, aber wir müssen unsere Leute  weiter beschäftigen. Dann hat man sie erwischt, denn überall werden händeringend „qualifizierte Mitarbeiter“ (m/w) gesucht. Im Umkehrschluss brauchten die Hersteller diese gesuchten Kollegen wohl gar nicht, wenn sie keinen Murks produzieren würden. Was es alles an Murks gibt will ich hier nicht noch einmal aufzählen. Man kann es hier nachschauen.
Was hat die Murkskultur mit den Autos zu tun?

Wie im ersten Absatz schon angedeutet halte ich die E-Autos schon heute für Murks, will sagen, auch diese Technik ist auf Dauer nicht fähig zu überleben. Das einzige Element, was auf unserem Planeten ausreichend für eine ferne Zukunft vorhanden ist, ist der Wasserstoff. Man will uns heute also eine Technik verkaufen, von der man weiß, dass sie weder nachhaltig noch andauernd sein kann. Es ist ja nicht so, dass man in Deutschland nicht daran forscht. BMW hat sogar schon den Wasserstoff in einem Verbrennungsmotor benutzt. Das aber würde nicht viel ändern: Man müsste den Zahnriemen wechseln, Ölwechsel machen lassen und eventuell auch Kupplungen und die Massenschwungräder wechseln lassen.  Das sind die wohlbekannten Alpträume. Bei den Brennstoffzellen fällt das alles weg. Das Tanken dauert zwischen 3 und 5 Minuten, der Preis für das Gas ist im Verbrauch mit dem Diesel zu vergleichen und die Batterien sind nicht größer als die heutigen 12 Volt Batterien für elektrische Verbraucher. Der Strom zum Fahren wird in der Brennstoffzelle ohne „offenes Feuer“ erzeugt. Ausstoß ist reines Wasser H2O.  Man muss im Auto einen Wasserstofftank, eine Brennstoffzelle und einen Elektromotor unterbringen. Das sind die großen Teile. Der Einwand der Regierenden ist: Wo sollen all die freigesetzten Mechaniker, Schmiede, Schleifer, Dreher hin, die Kupplungsscheiben, Motorkolben, Motorblöcke etc herstellen, einbauen und bei Reparaturen ersetzen? Auch dafür gibt es eine Antwort: Die können die angeblich fehlenden Fachkräfte (siehe oben) ersetzen.

Woher bekommt man Wasserstoff.  
Wasserstoff kann auf verschiedene Arten gewonnen werden. Passend zur Murkskultur werfen wir sogar jede Menge weg, oder vielmehr bezahlen lieber Geld dafür, als dass wir ihn gewinnen und sammeln würden.Erzeuger von Strom aus Wind oder Photovoltaik bekommen zwar Geld aus der Stromumlage, aber brauchen den Strom nicht liefern, weil die Netze Murks sind. Gleichstrom ist aber eine der Techniken, mit denen Wasserstoff gewonnen könnte. Hier werden also wertvolle Ressourcen einfach weggeworfen. Nun will Shell hier eine der größten Anlagen weltweit dafür bauen. Im Prinzip der richtige Weg, aber der Gesetzgeber hätte schon lange jedem Windpark in Deutschland eine kleinere Elektrolyseanlage vorschreiben sollen. Auch auf See entstehen immer größere Anlagen ohne entsprechende Leitungen oder andere Abnehmer des überschüssigen Stromes. Haben wir auch eine Regierung der Murkskultur?

 

 

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