Sippenhaft in Deutschland

Sippenhaft in der Schule

Für unsere jungen Leser muss ich erklären: Die „”gute” altgermanische Sippenhaft wurde in der Neuzeit von einem gewissen Adolf Hitler eingeführt. Bei Hochverrat wurde der Delinquent erschossen und seine gesamte  „”Sippe”  also quasi seine Familie kam in Sippenhaft, sie wurde eingesperrt oder schikaniert.
– So etwas gibt`s ja wohl heute nicht mehr?  Vorsicht: In einer Schule im Badischen gab es zwei miteinander befreundete Schüler, der Vater des Anton war Zimmerer im Hochbau, der Vater des Bernd war Direktor einer kleinen Bankfiliale. Der Fall stammt aus den 1970ern.
Während der Anton geradezu  wissbegierig auf alles lauschte, was die Lehrer ihm erzählten, betrachtete der Bernd die Schule eher als Zumutung, wobei der Fairness halber gesagt werden muss, dass  dessen Vater durch einen tragischen Selbstmord ums Leben kam, der Vater des Anton jedoch fast jeden Winter von der Arbeitslosigkeit auf dem Bau betroffen war.Irgendwann hatten nun beide die Schule so weit hinter sich gelassen, dass  die Lehrer eine Auswahl für weiterführende Schulen oder „”ab in die Lehre” treffen mussten. Der Bernd bekam nun die Empfehlung – trotz erheblicher Mängel  in allen wichtigen Fächern – doch in die Kreisstadt zu fahren, um dort in einer entsprechenden Schule das Abitur zu machen. Das hätte seinem Vater gefallen.

Dem Anton wurde trotz besserer Noten geraten, sich schnell einen handwerklichen Beruf zu suchen. Das Lehrerkollegium hatte jedoch nicht mit der Freundschaft der beiden gerechnet, denn der Anton wollte seinen Lebensweg noch nicht von dem des Freundes trennen lassen und bewirkte mit Hilfe seiner Eltern, die ja „”nur” Schreiner und Putzfrau gelernt hatten, dass  auch er die gleiche weiterführende Schule kam, die den Besuch einer Fachhochschule ermöglichte. Seine Eltern konnten nämlich ziemlich penetrant sein. Er bestand schließlich die Fachhochschulreife mit der Note „gut”  während der Bernd ein letzte mal von der „”Sippenhaft”  mit Hilfe seiner Lehrer profitierte und ein wackeliges Abitur machte. Nun trennte sich der Lebensweg der beiden.  Mit Abitur sitzt Bernd jetzt seit mehreren Jahren zu Hause und  „zieht sich einen Videofilm nach dem anderen rein oder spielt immer das neueste Computerspiel.
Der Anton ist inzwischen ein gefragter EDV Spezialist mit Dienstwagen und Gehalt jenseits der Bemessungsgrenze für gesetzliche Krankenkassen, obwohl sein Vater immer noch Zimmermann ist und seine Mutter ab und an noch Putzen geht. – Dieses ist der Fall, der mir zur Kenntnis gebracht wurde.  Glaubt man den Print- und elektronischen Medien, dann ist das heute in Deutschland immer noch so. Im Jahre 2018 immer noch Sippenhaft.
Beitragszeit

Hallo Ihr Lehrer und andere Beamte in der Bananenrepublik DeutschlandBananenrepublik Deutschland, das dritte Reich ist vorbei. Beurteilt Schüler nach Leistung und nicht nach deren Eltern! Die Bananenrepublik Deutschland schmeißt eines ihrer wertvollsten Güter auf diverse Müllhalden: Hervorragende Talente.

Brauchen wir eine Piratenpartei in Europa?

Damit wir uns gleich richtig verstehen: Ich bin nicht Mitglied der Piratenpartei und auch sonst keiner Partei oder politischen Institution. Nun zu der Pirtatenpartei, die ja besondere Gewichte auf Transparenz und auf Informationstechnik legt. Meiner Meinung nach ist so eine politische Organistation heutzutage genau so unentbehrlich wie seinerzeit die Gründung einer grünen Partei. Wären die Grünen nicht in Landtage und Bundestage gekommen, wir hätten heute noch Atomkraftwerke und die Kohle würde weiterhin von den Energieriesen vergöttert, wie heute noch als Teil der Desinformation an die Regierenden durch Lobbyisten praktiziert wird. hier ein modernes Mobiltelefon mit GPS Bleiben wir einmal bei der IT. Ohne dass man es merkt, macht sie uns immer weiter zu Sklaven. Es ist wie mit der Schwerhörigkeit oder der Kurzsichtigkeit. Die einzelnen Schritte der Verschlechterung sind sehr klein und für die Betroffenen kaum auffällig. Genau so ist es mit der Regulierung durch die IT. Wissen Sie noch wie es war, als man beim Autofahren selbst auf den Tachostand achten mußte, um zum Beispiel Ölwechsel und Abschmieren usw. vornehmen zu lassen? Da konnte man schon mal ohne Schaden fürs Auto oder den Motor einige Tausend Kilometer überziehen. Heute bekommt man durch die digitalen Elemente des Kraftfahrzeugs sofort Bescheid, dass Ölwechsel fällig wird, dass eine Tür nicht geschlossen ist, dass der Katalysator nicht funktioniert oder das irgendwo eine Lampe nicht brennt. Bei einer Polizeikontrolle hat man keine Ausrede mehr wie: Hab ich nicht gemerkt.
Es geht mir natürlich nicht darum, in Verkehrskontrollen die Polizei anschwindeln zu können, aber in der Aufzählung oben ist z. B. der von KFZ Herstellern und Handwerk vorgeschriebene periodische Ölwechsel, der nachgewiesen viel zu häufig angemahnt wird und ohne Bedenken für Umwelt und tatsächliche Erfordernis als Marketingplan des KFZ Handwerks praktiziert wird. Es gibt KFZ Meister, die ihr Auto unbeschadet Einhundert Tausend Kilometer ohne Ölwechsel fahren. Nun sollen die zukünftigen Fahrzeuge auch noch miteinander kommunizieren können, damit sie Abstände halten und vor Auffahrunfällen rechtzeitig bremsen. Eigentlich eine gute Sache. Die Kehrseite ist, dass Institutionen mit Hoheitsrechten wie Polizei, Bundeswehr und bestimmte staatliche Stellen dann auch mit einem Eingriff in dieses System ganze Autobahnen sperren könnten, mit Hilfe von GPS feststellen können, wo welches Fahrzeug grade fährt und eventuell sogar, wer darin sitzt (Mobiltelefon). Im Verteidigungsfall können alle diese Autos schlagartig stillgelegt werden.  Wie sehr gewissenlose Einrichtungen solche Daten missbrauchen sieht man an der gegenwärtigen Diskussion um die NSA.
Der Individualverkehr ist nicht die einzige Domäne, die sich die IT erobert. Auf vielen Dächern prangt Fotovoltaik, es rattern kleine Kraftwerke statt der Heizung in Kellern und auf manchen Höfen stehen Kleinwindanlagen. Auch hier will man mit intelligenten Netzen die Stromzufuhr in öffentliche Netze regeln. Das scheint auf den ersten Blick vernünftig und richtig, aber auch hier gibt es Möglichkeiten zum Missbrauch. Wenn kleine Kontrollfirmen sich zusammenschließen und dann solche Krebsgeschwüre der Wirtschaft bilden wie zur Zeit die großen Stromversorger werden auch diese mit falschen Aussagen Preise und Einspeisungen zum Nachteil der Stromkunden manipulieren. Briefmarke Schon vor dem Siegeszug der IT wurden in Amerika zu Beginn des vorigen Jahrhunderts Weichen gestellt, die mit der IT zu einem ungeahnten Wirtschaftsaufschwung zum Nachteil der Verbraucher und der Umwelt geführt haben. Gemeint ist die Einführung der Glühbirne, von kurzsichtigen EU Kommissaren gegen giftige Energiesparbirnen ausgewechselt. Diese Glühbirnen hatten eine Lebensdauer von 2500 Stunden. Eine Kartellabsprache, zu der auch Phillips und Osram gehörten, verkürzte durch bestimmte Konstruktionsmerkmale die Lebensdauer einer normalen Glühlampe auf 1000 Stunden. Das generierte einen zweieihalbfachen Umsatz. Das ging vor der IT nur mit direkten Absprachen der Hersteller. – Heute ist es viel einfacher: Jede Waschmaschine, jeder Drucker, jedes Mainboard, ja selbst Kühl- und Gefriergeräte haben oder bekommen nach und nach elektronische Bauelemente, damit die Lebensdauer, je nach Gerät, auf 2 oder 3 Jahre, bei einigen Geräten auf 5 Jahre begrenzt wird. Mag sein, dass sich der eine oder andere noch an die alte Miele- Werbung erinnert, wo auf eine lange Lebensdauer reflektiert wurde. Die Zeiten sind vorbei. Die Werbung für den Endverbraucher deutet heute kaum noch die Lebensdauer eines Produktes an. Die Hersteller möchten möglichst schnell neue Aufträge haben und der Staat unterstützt dieses indirekt, denn er profitiert in vilfältiger Weise durch Steuern. Die Umwelt ist ihm weniger wichtig. Mancher mag das verstehen, wenn wir die vielfältigen Anforderungen überdenken, die an einen modernen Sozialstaat gestellt werden, aber die Menschen dürfen nicht nur für die Industrie und gegen die Umwelt da sein, sonst sägen wir an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Die IT hilft auch anderen Betrügern zum Nachteil der Bevölkerung. Ein schönes Beispiel sind die Tankstellen. Sekundenschnell ist da von einer Preisanzeige auf die andere geschaltet und schon zahlen wieder viele Autofahrer den geforderten Preis. Auch in Branchen, wo man es kaum vermutet, wird mit der digitalen Technik Betrug zum Nachteil des Bürgers ausgeübt. Ein Hersteller, der den Stempel für das Verfallsdatum seiner Ware durch ein verkürztes Datum – meinetwegen von 10 auf 7 Tage – zurücksetzt, hat schon allein dadurch 30% mehr Umsatz. Es gibt unzählige Beispiele auch zum Verändern des Gewichtes einer sonst unverändert gebliebenen Verpackung, wozu die EU Kommission auch ihr Scherflein beigetragen hat.

Da sind wir auch schon bei der Transparenz. Zur Zeit haben wir in Werbung und Politik das genaue Gegenteil. Entweder völlige Geheimhaltung oder gezielte Desinformation, auch asymmetrische Information genannt, weil eine Seite diese Wahrheit erfährt und die andere Seite eine völlig andere. Das tut man, um den Widerstand der Bürger klein zu halten nach dem Motto: Was die nicht wissen, macht sie auch nicht wütend. Ein schönes Beispiel für Intransparenz sind die Kungeleien, verniedlichend auch Verhandlungen genannt, zwischen der EU Kommission und den Lobbyisten der amerikanischen Konzerne über ein sogenannten Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA. Es geht tatsächlich darum, amerikanischen Konzernen einen Freibrief für deren minderwertige Pflanzen-, Tierprodukte und Maschinen den europäischen Markt zu öffnen unter Mißachtung von Demokratie und unabhängiger Justiz bei Streitfällen. Leider gibt es für die EU viele solche Beispiele. Ich erinnere an die oben genante Sinnlosigkeit mit dem Austausch von verhältnismäßig harmlosen Glühbirnen mit Wolframfäden gegen die mit Quecksiler produzierten Leuchtstoffröhren. Aber auch das Trinkwasser soll aus der Kontrolle der Behörden genommen werde, Fracking und CCS sollen erlaubt werden und ungeheure Steuergeldsummen dafür ausgegeben werden. Das alles schreit nach Transparenz, denn all diese Sachen wurden bisher mit asymmetrischer Information unter die Leute gebracht.
Eine größere Piratenpartei könnte auch dem deutschen Bundestag gut anstehen. Verabschiedete man doch auch dort Gesetze, die wohl heftigen Widerspruch in der Bevölkerung hervorgerufen hätten, immer dann, wenn die Aufmerksamkeit anderen Dingen zugewandt waren. Ich erinnere an den Verkauf der Personendaten durch die Meldeämter an die Werbeindustrie gerade dann, als das Fussballspiel Deutschland gegen Italien bei der EM in Polen stattfand. Die Versklavung der Bevölkerung duch IT und asymmetrische Information wird weitergehen, wenn nicht jetzt energisch gegengesteuert wird.
Zur Überschrift: Für mich ist es keine Frage, die Piratenpartei ist eine notwendigkeit.Nachtrag  2018.

Seitens der Automobilindustrie ist man dabei, Fahrerlose Kraftwagen herzustellen. Wir alle in Euroa, besonders wir in Deutschland bräuchten eine Piratenpartei oder eine Partei, die sich um Belange der IT kümmert. Das wäre auch ein Segen für den Netzausbau und den Wucher, der Seitens der Telekom und ihren Wettbewerbern mit uns Usern getrieben wird. Da werden Breitbandanschlüsse mit “bis zu 16, 50 oder 100 Mbit” verkauft, die dann bestenfalls den zehnten Teil der versprochenen Bandbreite liefern. Um all diese Dinge müsste sich eine Partei kümmern. Sicherlich gibt es auch noch andeere Probleme in Deutschland, aber es werden immer mehr Probleme in der IT verschleppt. Ähnlich wie bei Stuttgart 35, die unendliche Geschichte vom BER.

Deutschklub für Alle

Wenn ich eine Fremdsprache lernen will, oder lernen musste, haben mir immer Lieder und Gedichte dabei geholfen. Zuerst habe ich einfach die Worte stur auswendig gelernt und nach und nach dann  die Grammatik und andere Feinheiten begriffen.Zugegeben: Deutschklub ist ein wenig hoch gegriffen.

Jedem, der die deutsche Sprache lernen möchte, empfehle ich diese Artikel ohne Anspruch auf irgend etwas und wenn Germanisten Fehler darin finden, bin ich für jeden Hinweis dankbar.

Heute das  Gedicht von Matthias Claudius, was einmal als Kinderlied, dann als Wiegenlied, ja sogar als Volkslied oder Kirchenlied beschrieben wird. Hier der Text von ausgewählten 3 Versen.

1. Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

In einem einfachen Wörterbuch findet man wohl das Wort “aufgegangen” nicht. Es ist die Vergangenheitsform von aufgehen.  Wenn etwas mit der Tätigkeit “aufgehen” fertig ist, dann ist es aufgegangen!  – Dann erkennt man, dass das Eigenschaftswort im Deutschen in der Regel vor dem Hauptwort steht: “Die goldenen Sternlein prangen”.  Goldnen sollte richtig “goldenen” geschrieben werden, Claudius wollte aber das Versmaß beachten. Im Duden heißt die Eigenschaft “golden”, in der Mehrzahl dann halt “die goldenen”.  Das Sternlein ist ein kleiner Stern, heute auch Sternchen genannt.  Der Wald kann nur stehen und schweigen und in der Nacht beim Mondschein ist er schwarz.  Der weiße Nebel, der aus den Wiesen (die Wiese, plural die Wiesen) steig(e)t ist nicht das Wunderbare, sondern das ganze beschriebene Bild ist wohl gemeint. In dieser Strophe gibt es diese Hauptworte: Der Mond, das Sternlein, der Himmel, der Wald, die Wiese, der Nebel und an Tätigkeitsworten –  aufgehen, prangen, stehen, schweigen, steigen. Die Adjektive oder Eigenschaften sind – golden, hell, klar, schwarz, weiß, wunderbar. Eine Besonderheit ist “aufgegangen”.Das kann auch als Partizip verstanden werden. Dann finden wir noch das Hilfszeitwort sein. Der Mond ist aufgegangen…. Das müssen wir uns komplett einprägen:  Ich bin, Du bist, er (sie, es) ist, wir sind, ihr seid, sie sind! Das  ist genug für die erste Strophe.

3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

Da kommt also eine Frage bei der wir die kleine Grammatik aus dem ersten Vers wiederfinden – ich sehe, du siehst, er (sie, es) sieht, wir sehen, ihr seht, sie sehen. Bei der Frage stellt man das Tätigkeitswort oft vor das Hauptwort. Nur eine Hälfte des Mondes sieht man, weil die andere Hälfte im Schatten  der Erde liegt. Wir wissen aber, dass er in ‘Wirklichkeit “rund und schön” ist.   Die Sachen sind einfach die Mehrzahl von einer Sache und weil ein Auge nicht reicht, hat man zwei Augen. Beim sehen hat Herr Claudius wieder ein e unterschlagen und so steht dort einfach “sehn” statt sehen. Neben dem schon bekannten Mond haben wir hier die Sache, die Sachen und das Auge, die Augen als Hauptworte gefunden. Als Tätigkeiten hatten wir stehen schon in der ersten Abteilung, wo der Wald steht. Ich stehe, du stehtst, er (sie, es) steht, wir stehen, ihr steht, sie stehen. Ist alles ziemlich einfach. Ansonsten wird man wohl in jedem Wörterbuch die anderen Vokabeln finden. Das besitzanzeigende Fürwort unsre müsste “unsere” geschrieben werden. Die Aufstellung lautet: Meine Augen (ich), deine Augen (du), seine Augen (er), ihre Augen (sie) seine Augen (es), unsere Augen  (wir), eure Augen (ihr), ihre Augen (sie). Da kann man er, sie es nicht einfach gleichsetzen, sondern muss für die weibliche Form eine besondere Schreib- und Sprechweise lernen.

7. So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

In diesem Vers fallen die Befehlsform und die rückbezüglichen Fürwörter auf.  Die Brüder sollen sich niederlegen.  Wenn man ihnen den Rat gibt, dann heißt es “legt euch nieder! In den nächsten Befehlen geht es um verschonen und lassen. Verschon uns, Gott und schließlich lass uns ruhig schlafen. Reflexiv Pronomen sollte man auch auswendig lernen: Ich mir oder mich. Du dir oder dich. Er, Sie, Es sich. Wir uns, Ihr Euch Sie sich. Hauptworte: Bruder, Brüder, Namen, Strafe, Strafen, Nachbar. Tätigkeiten: legen, verschonen, schlafen. Wenn man dies alles vertiefen will, sollte man in Suchmaschinen nach Deklination, Konjugation, Imperativ, Reflexive Pronomen suchen. Singular und Plural. Alle diese Dinge wird man gewohnt, wenn man das eine oder andere deutsche Gedicht auswendig lernt.

Wie man die deutsche Sprache auch zwerfleddern kann findet man in diesem Artikel!

Nous sommes Charlie!

Eigentlich hätte man gedacht, dass so etwas nicht mehr in Europa passieren könnte, wie in Paris in den ersten Januartagen des Jahres 2015. Leider müssen wir feststellen, dass es immer wieder passieren kann und dass es überall passieren kann. Die ungeheure Dämlichkeit, mit der die Mörder dort vorgegangen sind, spottet jeder Beschreibung und läßt den Betrachter sprachlos zurück. Hatten wir das finstere Mittelalter nicht überwunden geglaubt? Hatten wir nicht geglaubt, das Fälle wie Leonardo, Gallileo, Luther oder die berüchtigte Inquisition und Hexenverfolgung nie mehr passieren könnten?

Ein Gott, der sich vor Schriften, Zeichnungen, Fotos oder Filmen fürchtet, der muss sehr verletzlich sein und kann letztlich nicht allmächtig genannt werden. Das gilt für Christen, Juden und Muslime gleichermaßen und allen Gläubigen, die sich verletzt fühlen beim Anblick solcher Medien, kann ich nur sagen: Es ist nicht Allah, es ist nicht Jahwe, es ist nicht Gott, der dort karikiert wird, es ein fiktiver von alten Säcken mit Betonköpfen erfundener “Gott”, Betonköpfe, die den Namen Gottes für eigene Zwecke mißbrauchen. Solche Irren, die von ihren Anhängern die größte Gotteslästerung, den Mord an unbewaffneten, harmlosen Menschen verlangen, sollten in ihren Staaten bleiben, wo sie nach Herzenslust im Mittelalter leben können. In einer aufgeklärten Gesellschaft haben diese wirklich nichts verloren, da haben die Pegida – Leute wirklich recht. Andererseits schießen diese weit übers Ziel hinaus. Alle friedlichen Muslime wehren sich mit Recht gegen den Generalverdacht wegen der wenigen Mörder und Halsabschneider. Als Christ möchte ich auch nicht mit den Morden der Inquisition, mit den Glaubenskriegen, mit der lustvollen Verbrennung von Abweichlern oder auch mit manchem modernen Gehabe einiger “Christen” zu tun haben. Allerdings muss man auch sagen, als der Staat Israel die Kriegsverbrechen an den Palästinensern vollzogen hat, wurden viele Juden in manchen Städten Opfer von muslimischen und christlichen Stänkereien. Darüber sollte man auch mal nachdenken, von den Verfolgungen der Christen in einigen muslimischen Ländern ganz zu schweigen.
Immer, wenn in der Geschichte alle Religionsgemeinschaften irgendwo und irgendwann friedlich nebeneinander lebten, entstanden Blühtezeiten von Kultur, Kunst und Wissenschaft. Daran sollten wir uns alle dringend erinnern.

Viele kluge Vorschläge sind schon gemacht worden, um solche Ereignisse zu verhindern. Von Aufklärung bis zu neuen Gesetzen und permanenter Überwachung. Leider bleibt ein Teil dieser Verantwortung an den Muslimen hängen, denn weder von Juden, Christen, Freidenkern Buddhisten oder Hindus hat man gehört, dass sie sich zu Alkaida oder zum Islamischen Staat bekennen und für diesen kämpfen möchten. Natürlich habe ich auch keine Patentlösung, aber die “chancenlosen” jugendlichen Einwanderer sollte man mit anderen Mitteln überzeugen. Da hier der Islam die größte Rolle bei dieser Gruppe spielt, sollten jene, die es bei uns zu Wohlstand und Integration gebracht haben, eine Stiftung gründen, die diese jugendlichen von der Straße holt und sie für nützliche Ziele interessiert. Es ist besser, das leistet eine islamische private Institution als der deutsche Staat. Außerdem hat er bei solchen Einrichtungen anscheinend immer zu wenig Geld. Wenn z. B. ein Einwanderer Jugendtreff von einer privat getragenen Stiftung unterhalten würde, dann kämen sicherlich mehr Jugendliche dort freiwillig hin. Dann könnte man es noch so einrichten, dass auch deutsche oder gut integrierte Menschen regelmäßig dort Besuche abstatten. Hier eine zweite Meinung darüber.

Koalitionsverhandlungen

Manche Parteien, nicht nur die FDP, wundern sich, wieso so wenig Menschen sie wählen. Nun, wenn ein grüner Umweltminister in Schleswig-Holstein das ganze Land an die von der Fracking-Lobby bezahlten Erkundungsfirmen verkauft, dann dürfen sich die Grünen nicht wundern, wenn kaum noch ein umweltbewusster Mensch glaubt, dass Bündnis90-die Grünen seine Vorstellungen im Bundestag vertreten werden. Die Technologie des gewaltsamen Aufbruchs des unterirdischen Gesteins um die eingeschlossenen letzten Gas- oder Ölreste zu gewinnen ist nicht umstritten, sie ist nachweislich in höchstem Maße umweltschädlich. In den USA und Kanada hat man das einwandfrei festgestellt, auch wenn die Stromkonzerne das abstreiten. Wie passt das also mit grünen Idealen zusammen?
Die SPD, die nur für die Stimmen weniger 1000 im Bergbau noch Beschäftigen ganze Dörfer für den Abbau der Braunkohle platt machen lässt, hat nichts dazu gelernt. Wo bleiben Fortschritt und Inovation, wenn man die Stimmen weniger Beschäftigter in den einschlägigen Technologien höher ansetzt als das Gemeinwohl? Was ist das für eine Logik, wenn man mit CCS schädliches Klimagas nicht vermeiden will, sondern für künftige Generationen todbringend in der Erde speichern möchte und dabei noch die letzten Resourssen an Kohle und Öl beschleunigt vernichtet, denn CCS verbraucht eben ein Mehr an jener Energie, deren schädliche Umwelteinflüsse sie vorübergehend “verstecken” möchte. Schöne Koalitionsverhandlungen.

Darf die deutsche Autoindustrie wirklich alles, hat sie wegen der großen Anzahl von Arbeitsplätzen Narrenfreiheit in Deutschland? Warum drängt die Politik nicht auf die Installationvon Wasserstofftechnik? Schleswig Holstein könnte mit dem durch Windstrom erzeugten Wasserstoff  seinen Strombedarf decken und auch noch saubere Mobilität generieren. Den wählern scheint es, als gäbe es nur Koalitionen zwischen der Politik und der Industrie.

Bleibt noch die CDU? Beileibe nicht. Diese Partei profitiert von dem ehrlichen Gesicht der Kanzlerin, denn wie es dort hinter den Kulissen läuft, hat man bei der Parteizuwendung durch die Familie Quandt(BMW) gesehen. Auch Kanzler Kohl hatte schon ein solches Luxusproblem der Zuwendungen. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing! So wurde nach den Religionskriegen verfügt. Es scheint immer noch zu gelten. Die Schwesterpartei CSU tat sich in der Beschäftigung aller Familienmitglieder in lukrativen öffentlichen Jobs durch die Abgeordneten dieser Partei hervor. “!Vamos, Amigos!”
Nach all diesen Eskapaden wundert es mich, dass immer noch so viele Menschen in Deutschland wählen gehen, oder den alten Krampf immer wieder an die Macht bringen. Es ist abzusehen, wann dieser Krampf den Weg der FDP gehen wird: Bedeutungslos in Koalitionsverhandlungen.

Warum die Amerikaner so wild auf Fracking sind

Wenn Sie mal ein wenig zu lachen haben wollen, dann empfehle ich Ihnen diese Seite wärmstens!      (wurde leider vom Nutzer entfernt. ) Warum die Amerikaner so wild auf Fracking sind, hat wohl mit der Mentalität iher Regierungen zu tun. Die Großkonzerne, die den Wahlkampf finanzieren, suchen sich immer leicht zu beinflussende Individuen als Präsidenten.

Es ist natürlich immer falsch bestimmte Eigenschaften auf ein ganzes Volk zu pauschalieren, aber gerade die Amerikaner haben sich da in der jüngsten Vergangenheit einen gewissen Nimbus der Ignoranz geschaffen, wozu einen großen Beitrag auch der Präsident George Walker Bush beigetragen hat. Er ist unter den Völkern keine Ausnahme, ich darf uns Deutsche da nur an Präsident Lübke erinnern. Auch der russische Präsident Jelzin erlangte eine stille Berühmtheit, aber dieser muss einem deutschen Sprichwort zu Folge zur Intelligenz gezählt werden; heißt es doch so schön: Dummheit frisst, Intelligenz säuft. Da muss was dran sein, den George W. Bush hat bekanntlich aufgehört mit dem Saufen.
Nun hat die Unkenntnis eines deutschen Politikers, der eh nur präsidieren sollte, nicht den gleichen Einfluss auf die Weltpolitik wie ein Präsident in den USA, der ja z. B. auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist.

Nach der Betrachtung des obigen Videos muss man nun befürchten, das der Morbus Ignorantus in weiten Teilen der US Administration bis hinein in die Streitkräfte grassiert. Da mag der Leuchtturm Leuchtturm sein, er hat der US Flotte gefälligst auszuweichen, was immer es kosten möge.
Das gleiche sture stupide Prinzip wird derzeit von der Industrie im Hinblick auf Fracking praktiziert. Mögen Vieh und Menschen sterben, das Grundwasser verseucht werden oder Frösche mit sechs Beinen geboren werden. Augen zu und durch. Nachtrag: Die sechsbeinigen Frösche sind nicht unmittelbar auf Fracking zurückzuführen, sondern auf einen Parasiten.

Wir “Normalbürger” sind in der Lage jenes bedauernswerten Menschen, der sich ein Haus bauen lassen wollte. Die Maurer waren nicht sachkundig und so kam ein seltsames Gebilde heraus. Die Fenster waren mit Mörtel sauber verputzt und dafür hingen die Wände in Scharnieren und konnten aufgeklappt werden. Das Walmdach hatte den First nach unten und wenn man dort eintritt, dann bemerkt man, dass die Decke gefliest ist und ein Teppich dort hängt. Dafür ist der Fußboden weiß gestrichen und es stehen Lampen an einem Kabel aufrecht, als würden sie an der Decke hängen. Geht man jetzt die Treppe hinunter, dann kommt man in den ersten Stock. Die Treppe nach oben führt jedoch in den Keller. Geschirr und Besteck liegen im Kleiderschrank und in der Küche hängen Kleidung und Unterwäsche. Im Bad gibt es kein Wasser, sondern den Stromzähler und wenn man Lüften will, muss man halt eine Wand aufmachen.


Wenn Sie das letzte gesehen haben, ist es dann noch so unwahrscheinlich mit dem seltsamen Haus? Ich denke nicht, denn wir müssen alle darin leben. Nur mit viel Geld kann man sich rauskaufen, und nun weiß auch jeder, warum die Amis so wild auf Fracking sind. Unsere Politiker in der Welt sind vergleichbar sachkundig wie der oben beschriebene Maurer oder anders ausgedrückt: Kaum einer der Damen oder Herren hat einen Führerschein zum Führen eines Volkes.

Nun schein Donald Trump diese Eigenschaft noch einmal in eine höhere Oktave bringen zu wollen.

Das Jahr des Holzpferdes

Am 31. Januar 2014 begann das chinesische Jahr des Holzpferdes. Ebenso wie im vergangenen Jahr der Wasserschlange einige Ereignisse den Vorhersagen genau entsprachen, so scheint auch die Energie und Wildheit des Holzpferdes den chinesischen Astrologen Recht zu geben. In der Ukraine und auf der Krim sind  die Geister, die man eilfertig rief, nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen. Nun stehen alle bedeppert da und wundern sich, dass der Wind, den sie gesät hatten, zu einem Sturm, ja fast zu einem Orkan geworden ist. Und das Holzpferd (Putin) hat immer noch Energie und lässt sich durch halbherzige Beschwichtigungen kaum beruhigen. Dass die Russen auf der Krim und in der Ostukraine so beliebt sind, das kann man doch verstehen. Schließlich haben sie mit der Explosion des Kernkraftwerkes Chernobyl der Ukraine ein Open Air Museum “geschenkt”, worin man die Wirkung radioaktiven Mülls noch Jahrtausende in die Zukunft studieren kann. cropped-hund1.jpg
Einen Hund kann man vielleicht mit einem Knochen beruhigen, ein Pferd wird damit nicht zufrieden sein. Man sollte auch bedenken, dass Pferde Fluchttiere sind und bei entsprechendem Anlass sehr schnell in Raserei geraten können, wobei sie ungeahnte Kräfte entwickeln können. Dann treten sie Zäune und Gatter nieder und machen auch vor Mauern kaum Halt, sei es durch Überspringen oder auch durch Zerstörung.
Gespannt darf man auch auf die Europawahl sein. Sind die Menschen tatsächlich so dusslig, dass ihnen die wenigen vernünftigen Entscheidungen der EU Kommission die Fülle von haarsträubenden Fehlentscheidungen aufwiegen? Allerdings: Bei aller Schmähung der EU Kommission darf man nicht vergessen, dass nationale Interessen deren Entscheidungen sehr stark beeinflussen. So dürfen wir Deutschen uns mal wieder an die eigene Nase fassen, wenn wir jetzt genmanipulierte Pflanzen auf den Äckern haben, weil Deutschland kein Veto gegen deren Anbau in der EU eingebracht hat, was auch für die Grenzen des CO2 Ausstoßes bei KFZ Flotten der Hersteller gilt, wo deutsche Interessen schärfere Regeln verhindert haben.
So mag man sich fragen, ob die zerstörerische Energie des Holzpferdes einige große “Volks”parteien ankokelt und erdrutschartige Siege einigen Splitterparteien bringt. Das Verfassungsgericht hat die Prozentklausel bei den Europawahlen gekippt, ein Teil zur Rückkehr der Demokratie, denn jede Stimme zählt und wie laut Grundgesetz vor dem Gesetz alle Menschen gleich sind, sollten bei der Wahl auch alle Stimmen gleich sein.

Knast statt Altersheim Teil 9

Nachdem also der Werner die Maskierung als glatzköpfiger Rucksacktourist abgelegt und den Rucksack zu einer Sporttasche verwandelt hatte, ging er am Ufer des Flusses den schmalen Weg entlang bis zur nächsten Bushaltestelle in Richtung Innenstadt. Er bekam sogar einen Sitzplatz und fuhr so in die Wohnung von Jan, wo sich alle treffen wollten. Die Tasche kam Jan sehr schwer vor, und er begann schon auf dem Weg zu rechnen: 40 Bündel mit je 50 Euroscheinen hatte er beim Einpacken gezählt. Wenn jedes Bündel 10 Scheine enthielt waren es immerhin 20 Tausend Euro, der Coup hatte sich schon besser gelohnt meinte er im Stillen.
Als die Freunde zu zählen begannen, staunten sie nicht schlecht. In jedem Bündel Scheine waren 100 Stück, so dass allein die Fünfziger schon 200 Tausend Euro ausmachten. Dazu kamen 30 Zehner und 8 Bündel mit Zwanzigern. Das waren dann alles in allem 246 Tausend, die sie erbeutet hatten.

– Nachdem der erste “Schreck” vorbei war, gingen die Meinungen auseinander, was jetzt anzufangen wäre. War nun der gesicherte Lebensabend im Knast überhaupt noch anzustreben? Konnte man nicht mit dem Geld herrlich und in Freuden leben? Nach einigem kühlen rechnen kam man zu der Auffassung, dass man bei sparsamster Lebensführung zu dritt höchsten 8 oder 9 Jahre von dem Geld leben können, und dann wäre alles ausgegeben. Man entschied sich, das Geld gut zu verstecken und in Ruhe weiteres Vorgehen zu überlegen.

Nach einigen Tagen fiel Else eine Zeitung in die Hand, in der ein Bismarckhering eingewickelt war, den sie nach einer Vorstellung zu Hause verspeisen wollte. Ihr Blick fiel auf einen Bericht über den Raub im Baumarkt und dabei auf ein Fantombild, dessen Gesichtszüge ihr seltsam bekannt vorkamen. Wo hatte sie so einen glatzköpfigen Osteuropäer schon mal gesehen?

Nach einigem Nachdenken fiel der Groschen und sie musste erkennen, dass sie dem Werner zu einem Raubüberfall verholfen hatte. Wenn sie jetzt zur Polizei ginge, würde man ihr glauben, dass sie nicht gewusst habe, wofür die Maskierung? Es würde eine Untersuchung geben und der Job beim Theater wäre futsch. Und wenn der Werner garnichts mit dem Überfall zu tun gehabt hätte? Irgendwie traute sie dem kleinen unscheinbaren Mann nicht zu, fast eine viertel Million zu erbeuten.

 Durchfall unterm Galgen!

Ob Else wohl irgendwie herausbekommen könnte, ob der Werner und seine Freunde bei dem Verbrechen dabei waren? Else beschloss, die ganze Sache zu überschlafen und bei Gelegenheit den Werner zu beobachten, ob er mehr Geld ausgebe, ob er sich Sachen leiste, die von seinem Altersheim Taschengeld nicht zu realisieren seien usw. Vielleicht könnte sie ihn ja auch einmal einfach fragen, ob er dabei gewesen war, ganz zwanglos, ganz neutral, eher belustigt? Aus klassischen Theaterstücken wusste sie, dass man äußerst gefährlich leben konnte, wenn man den Dieben zu sehr ” auf die Nerven” ging, deshalb wollte sie alles, wenn überhaupt, ins Lächerliche ziehen und jeden Bierernst vermeiden. Brauchte sie etwa nur zu warten, bis eine neue Aktion der drei starten sollte und dann genau die Zeitungen nach dem Coup studieren, dann wüsste sie auf jeden Fall Bescheid.
Können die drei von der Opa Bande überhaupt noch aufhören, nachdem sie soviel “Blut” geleckt haben? Ist der Knast noch erstrebenswert als sicherer Hort fürs Alter? Was werden sie mit dem vielen Geld anfangen? Werden sie sich auffällig benehmen, sozusagen verrückt spielen? Die Geschichte könnte sich zuspitzen, aber in der nächsten Folge werden wir erst einmal die Sache von der Polizei-Seite recherchieren. Bis dann.