Idioten regieren Idioten

Der Morbus Trump grassiert in der modernen Welt!

Man kann es auch passiv ausdrücken: Idioten werden von Idioten regiert. So einfach ist es aber nicht, denn Idioten verstehen sich recht wirksam als Demokraten zu tarnen. Wie auch im täglichen Leben gilt die Devise: Es ist nichts idiotensicher, weil die Idioten so erfinderisch sind. Das ist ein oft erlebter Grundsatz. Ein schönes Beispiel zeigt die Wahl in Frankreich (2017). Da sieht man deutlich, dass die Mehrheit unserer Nachbarn nicht auf die Idioten hereingefallen sind.

Zum Viedeo: Obama, ein wirklich gebildeter, empathischer politischer Stratege empfiehlt Biden zur Wahl zum Präsidenten. Das kann man nur in aller Welt unterstützen. 

Damit will ich nicht behaupten, dass Türken, Ungarn, Polen etc in ihrer Mehrheit Idioten sind. In den USA waren es wohl auch die Regularien der Wahl, die Minderheiten einfach ausblendet und nicht zählt, so daß trotz einer Mehrheit von Opponenten Donald Trump die Wahl gewinnen konnte. Natürlich darf man auch Putins „Cyber Patrioten“ nicht vergessen. So nennt man in Russland die Hacker in Putins Diensten. An diesen Beispielen erkennt man aber, dass sich einige als Demokraten getarnte Idioten im Laufe ihrer Regentschaft offen zu Psychopathen entwickeln. Leider ist es dann oft für die normalen Wähler zu spät, denn siehe oben: Idioten sind erfinderisch und können sich oft sehr lange tarnen. Auch sind keineswegs immer jene die Idioten, die Idioten wählen. Oft sind es nur normale Leute, die den Idioten deren Lügen glauben. Ein Beispiel dafür ist der Brexit.
Wie war das mit dem Freiherrn von Münchhausen. Erinnern Sie sich? Er ritt auf einer Kanonenkugel, um ein feindliches Heer auszuspionieren, und als er genug gesehen hatte, ritt er auf einer Kugel, die vom Feind kam, wieder zurück. Oder er riss so kräfig am eigenen Schopf, dass er sich so selbst aus dem Sumpf zog und sich vor dem Ertrinken retten konnte. In aller Bescheidenheit empfehle ich den Anhängern von Trump, Orban, Kaczinski, Le Penn, der AfD, Boris Jonson, Nigel Farage, Erdogan, Putin, Duterte oder wie sie alle heißen mögen,  einmal die Lektüre des Herrn Münchhausen. Wenn die Wähler den oben angeführten Parteien Glauben schenken, dann wird ihnen der Freiherr aus Deutschland wie eine Offenbarung erscheinen. Nicht umsonst hat dessen „Berichterstattung“ in der modernen Medizin als Münchhausen-Syndrom Einzug gefunden.
Idioten fressen Demokratie
Noch ein paar Worte zu meinem Video oben. Wenn der Eindruck entstehen sollte, dass es von jemandem gemacht wurde, der keine Ahnung von der Materie hat, so könnte das Absicht sein, denn es handelt von einem Regierungschef der keine Ahnung hat. Wenn es aber keine Absicht war, dann passt es zum Thema. Auf dem nebenstehenden Bild schlecht zu sehen, aber Trump ist auch dabei. Der Ausschnitt stammt von einem Motivwagen im Karneval 2017. Raupen fressen am Pflänzchen der Demokratie. Den Rosenstrauch habe ich dazugedichtet.

Allerdings dürfen wir nicht zu sehr pochen. Auch bei uns ist ein großer Teil der Bevölkerung krank an der Ignoranten Seuche. Diese Seite habe ich schon vor einigen Jahren verfasst. Damit sind dann nicht nur Reichsbürger, AfD Parteigänger oder offen NS Parolen gröhlende Angetrunkene gemeint, sondern auch Uniformierte und Beamte, die sich wie Obersturmbannführer gebärden.
Woran liegt das alles? Etwa am chinesischen Horoskop?

Sippenhaft in Deutschland

Sippenhaft in der Schule

Für unsere jungen Leser muss ich erklären: Die „“gute“ altgermanische Sippenhaft wurde in der Neuzeit von einem gewissen Adolf Hitler eingeführt. Bei Hochverrat wurde der Delinquent erschossen und seine gesamte  „“Sippe“  also quasi seine Familie kam in Sippenhaft, sie wurde eingesperrt oder schikaniert.
– So etwas gibt`s ja wohl heute nicht mehr?  Vorsicht: In einer Schule im Badischen gab es zwei miteinander befreundete Schüler, der Vater des Anton war Zimmerer im Hochbau, der Vater des Bernd war Direktor einer kleinen Bankfiliale. Der Fall stammt aus den 1970ern.
Während der Anton geradezu  wissbegierig auf alles lauschte, was die Lehrer ihm erzählten, betrachtete der Bernd die Schule eher als Zumutung, wobei der Fairness halber gesagt werden muss, dass  dessen Vater durch einen tragischen Selbstmord ums Leben kam, der Vater des Anton jedoch fast jeden Winter von der Arbeitslosigkeit auf dem Bau betroffen war.Irgendwann hatten nun beide die Schule so weit hinter sich gelassen, dass  die Lehrer eine Auswahl für weiterführende Schulen oder „“ab in die Lehre“ treffen mussten. Der Bernd bekam nun die Empfehlung – trotz erheblicher Mängel  in allen wichtigen Fächern – doch in die Kreisstadt zu fahren, um dort in einer entsprechenden Schule das Abitur zu machen. Das hätte seinem Vater gefallen.

Dem Anton wurde trotz besserer Noten geraten, sich schnell einen handwerklichen Beruf zu suchen. Das Lehrerkollegium hatte jedoch nicht mit der Freundschaft der beiden gerechnet, denn der Anton wollte seinen Lebensweg noch nicht von dem des Freundes trennen lassen und bewirkte mit Hilfe seiner Eltern, die ja „“nur“ Schreiner und Putzfrau gelernt hatten, dass  auch er die gleiche weiterführende Schule kam, die den Besuch einer Fachhochschule ermöglichte. Seine Eltern konnten nämlich ziemlich penetrant sein. Er bestand schließlich die Fachhochschulreife mit der Note „gut“  während der Bernd ein letzte mal von der „“Sippenhaft“  mit Hilfe seiner Lehrer profitierte und ein wackeliges Abitur machte. Nun trennte sich der Lebensweg der beiden.  Mit Abitur sitzt Bernd jetzt seit mehreren Jahren zu Hause und  „zieht sich einen Videofilm nach dem anderen rein oder spielt immer das neueste Computerspiel.
Der Anton ist inzwischen ein gefragter EDV Spezialist mit Dienstwagen und Gehalt jenseits der Bemessungsgrenze für gesetzliche Krankenkassen, obwohl sein Vater immer noch Zimmermann ist und seine Mutter ab und an noch Putzen geht. – Dieses ist der Fall, der mir zur Kenntnis gebracht wurde.  Glaubt man den Print- und elektronischen Medien, dann ist das heute in Deutschland immer noch so. Im Jahre 2018 immer noch Sippenhaft.
Beitragszeit

Hallo Ihr Lehrer und andere Beamte in der Bananenrepublik DeutschlandBananenrepublik Deutschland, das dritte Reich ist vorbei. Beurteilt Schüler nach Leistung und nicht nach deren Eltern! Die Bananenrepublik Deutschland schmeißt eines ihrer wertvollsten Güter auf diverse Müllhalden: Hervorragende Talente.

Brauchen wir eine Piratenpartei in Europa?

Damit wir uns gleich richtig verstehen: Ich bin nicht Mitglied der Piratenpartei und auch sonst keiner Partei oder politischen Institution. Nun zu der Pirtatenpartei, die ja besondere Gewichte auf Transparenz und auf Informationstechnik legt. Meiner Meinung nach ist so eine politische Organistation heutzutage genau so unentbehrlich wie seinerzeit die Gründung einer grünen Partei. Wären die Grünen nicht in Landtage und Bundestage gekommen, wir hätten heute noch Atomkraftwerke und die Kohle würde weiterhin von den Energieriesen vergöttert, wie heute noch als Teil der Desinformation an die Regierenden durch Lobbyisten praktiziert wird. hier ein modernes Mobiltelefon mit GPS Bleiben wir einmal bei der IT. Ohne dass man es merkt, macht sie uns immer weiter zu Sklaven. Es ist wie mit der Schwerhörigkeit oder der Kurzsichtigkeit. Die einzelnen Schritte der Verschlechterung sind sehr klein und für die Betroffenen kaum auffällig. Genau so ist es mit der Regulierung durch die IT. Wissen Sie noch wie es war, als man beim Autofahren selbst auf den Tachostand achten mußte, um zum Beispiel Ölwechsel und Abschmieren usw. vornehmen zu lassen? Da konnte man schon mal ohne Schaden fürs Auto oder den Motor einige Tausend Kilometer überziehen. Heute bekommt man durch die digitalen Elemente des Kraftfahrzeugs sofort Bescheid, dass Ölwechsel fällig wird, dass eine Tür nicht geschlossen ist, dass der Katalysator nicht funktioniert oder das irgendwo eine Lampe nicht brennt. Bei einer Polizeikontrolle hat man keine Ausrede mehr wie: Hab ich nicht gemerkt.
Es geht mir natürlich nicht darum, in Verkehrskontrollen die Polizei anschwindeln zu können, aber in der Aufzählung oben ist z. B. der von KFZ Herstellern und Handwerk vorgeschriebene periodische Ölwechsel, der nachgewiesen viel zu häufig angemahnt wird und ohne Bedenken für Umwelt und tatsächliche Erfordernis als Marketingplan des KFZ Handwerks praktiziert wird. Es gibt KFZ Meister, die ihr Auto unbeschadet Einhundert Tausend Kilometer ohne Ölwechsel fahren. Nun sollen die zukünftigen Fahrzeuge auch noch miteinander kommunizieren können, damit sie Abstände halten und vor Auffahrunfällen rechtzeitig bremsen. Eigentlich eine gute Sache. Die Kehrseite ist, dass Institutionen mit Hoheitsrechten wie Polizei, Bundeswehr und bestimmte staatliche Stellen dann auch mit einem Eingriff in dieses System ganze Autobahnen sperren könnten, mit Hilfe von GPS feststellen können, wo welches Fahrzeug grade fährt und eventuell sogar, wer darin sitzt (Mobiltelefon). Im Verteidigungsfall können alle diese Autos schlagartig stillgelegt werden.  Wie sehr gewissenlose Einrichtungen solche Daten missbrauchen sieht man an der gegenwärtigen Diskussion um die NSA.
Der Individualverkehr ist nicht die einzige Domäne, die sich die IT erobert. Auf vielen Dächern prangt Fotovoltaik, es rattern kleine Kraftwerke statt der Heizung in Kellern und auf manchen Höfen stehen Kleinwindanlagen. Auch hier will man mit intelligenten Netzen die Stromzufuhr in öffentliche Netze regeln. Das scheint auf den ersten Blick vernünftig und richtig, aber auch hier gibt es Möglichkeiten zum Missbrauch. Wenn kleine Kontrollfirmen sich zusammenschließen und dann solche Krebsgeschwüre der Wirtschaft bilden wie zur Zeit die großen Stromversorger werden auch diese mit falschen Aussagen Preise und Einspeisungen zum Nachteil der Stromkunden manipulieren. Briefmarke Schon vor dem Siegeszug der IT wurden in Amerika zu Beginn des vorigen Jahrhunderts Weichen gestellt, die mit der IT zu einem ungeahnten Wirtschaftsaufschwung zum Nachteil der Verbraucher und der Umwelt geführt haben. Gemeint ist die Einführung der Glühbirne, von kurzsichtigen EU Kommissaren gegen giftige Energiesparbirnen ausgewechselt. Diese Glühbirnen hatten eine Lebensdauer von 2500 Stunden. Eine Kartellabsprache, zu der auch Phillips und Osram gehörten, verkürzte durch bestimmte Konstruktionsmerkmale die Lebensdauer einer normalen Glühlampe auf 1000 Stunden. Das generierte einen zweieihalbfachen Umsatz. Das ging vor der IT nur mit direkten Absprachen der Hersteller. – Heute ist es viel einfacher: Jede Waschmaschine, jeder Drucker, jedes Mainboard, ja selbst Kühl- und Gefriergeräte haben oder bekommen nach und nach elektronische Bauelemente, damit die Lebensdauer, je nach Gerät, auf 2 oder 3 Jahre, bei einigen Geräten auf 5 Jahre begrenzt wird. Mag sein, dass sich der eine oder andere noch an die alte Miele- Werbung erinnert, wo auf eine lange Lebensdauer reflektiert wurde. Die Zeiten sind vorbei. Die Werbung für den Endverbraucher deutet heute kaum noch die Lebensdauer eines Produktes an. Die Hersteller möchten möglichst schnell neue Aufträge haben und der Staat unterstützt dieses indirekt, denn er profitiert in vilfältiger Weise durch Steuern. Die Umwelt ist ihm weniger wichtig. Mancher mag das verstehen, wenn wir die vielfältigen Anforderungen überdenken, die an einen modernen Sozialstaat gestellt werden, aber die Menschen dürfen nicht nur für die Industrie und gegen die Umwelt da sein, sonst sägen wir an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Die IT hilft auch anderen Betrügern zum Nachteil der Bevölkerung. Ein schönes Beispiel sind die Tankstellen. Sekundenschnell ist da von einer Preisanzeige auf die andere geschaltet und schon zahlen wieder viele Autofahrer den geforderten Preis. Auch in Branchen, wo man es kaum vermutet, wird mit der digitalen Technik Betrug zum Nachteil des Bürgers ausgeübt. Ein Hersteller, der den Stempel für das Verfallsdatum seiner Ware durch ein verkürztes Datum – meinetwegen von 10 auf 7 Tage – zurücksetzt, hat schon allein dadurch 30% mehr Umsatz. Es gibt unzählige Beispiele auch zum Verändern des Gewichtes einer sonst unverändert gebliebenen Verpackung, wozu die EU Kommission auch ihr Scherflein beigetragen hat.

Da sind wir auch schon bei der Transparenz. Zur Zeit haben wir in Werbung und Politik das genaue Gegenteil. Entweder völlige Geheimhaltung oder gezielte Desinformation, auch asymmetrische Information genannt, weil eine Seite diese Wahrheit erfährt und die andere Seite eine völlig andere. Das tut man, um den Widerstand der Bürger klein zu halten nach dem Motto: Was die nicht wissen, macht sie auch nicht wütend. Ein schönes Beispiel für Intransparenz sind die Kungeleien, verniedlichend auch Verhandlungen genannt, zwischen der EU Kommission und den Lobbyisten der amerikanischen Konzerne über ein sogenannten Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA. Es geht tatsächlich darum, amerikanischen Konzernen einen Freibrief für deren minderwertige Pflanzen-, Tierprodukte und Maschinen den europäischen Markt zu öffnen unter Mißachtung von Demokratie und unabhängiger Justiz bei Streitfällen. Leider gibt es für die EU viele solche Beispiele. Ich erinnere an die oben genante Sinnlosigkeit mit dem Austausch von verhältnismäßig harmlosen Glühbirnen mit Wolframfäden gegen die mit Quecksiler produzierten Leuchtstoffröhren. Aber auch das Trinkwasser soll aus der Kontrolle der Behörden genommen werde, Fracking und CCS sollen erlaubt werden und ungeheure Steuergeldsummen dafür ausgegeben werden. Das alles schreit nach Transparenz, denn all diese Sachen wurden bisher mit asymmetrischer Information unter die Leute gebracht.
Eine größere Piratenpartei könnte auch dem deutschen Bundestag gut anstehen. Verabschiedete man doch auch dort Gesetze, die wohl heftigen Widerspruch in der Bevölkerung hervorgerufen hätten, immer dann, wenn die Aufmerksamkeit anderen Dingen zugewandt waren. Ich erinnere an den Verkauf der Personendaten durch die Meldeämter an die Werbeindustrie gerade dann, als das Fussballspiel Deutschland gegen Italien bei der EM in Polen stattfand. Die Versklavung der Bevölkerung duch IT und asymmetrische Information wird weitergehen, wenn nicht jetzt energisch gegengesteuert wird.
Zur Überschrift: Für mich ist es keine Frage, die Piratenpartei ist eine notwendigkeit.Nachtrag  2018.

Seitens der Automobilindustrie ist man dabei, Fahrerlose Kraftwagen herzustellen. Wir alle in Euroa, besonders wir in Deutschland bräuchten eine Piratenpartei oder eine Partei, die sich um Belange der IT kümmert. Das wäre auch ein Segen für den Netzausbau und den Wucher, der Seitens der Telekom und ihren Wettbewerbern mit uns Usern getrieben wird. Da werden Breitbandanschlüsse mit „bis zu 16, 50 oder 100 Mbit“ verkauft, die dann bestenfalls den zehnten Teil der versprochenen Bandbreite liefern. Um all diese Dinge müsste sich eine Partei kümmern. Sicherlich gibt es auch noch andeere Probleme in Deutschland, aber es werden immer mehr Probleme in der IT verschleppt. Ähnlich wie bei Stuttgart 35, die unendliche Geschichte vom BER.

Nous sommes Charlie!

Eigentlich hätte man gedacht, dass so etwas nicht mehr in Europa passieren könnte, wie in Paris in den ersten Januartagen des Jahres 2015. Leider müssen wir feststellen, dass es immer wieder passieren kann und dass es überall passieren kann. Die ungeheure Dämlichkeit, mit der die Mörder dort vorgegangen sind, spottet jeder Beschreibung und läßt den Betrachter sprachlos zurück. Hatten wir das finstere Mittelalter nicht überwunden geglaubt? Hatten wir nicht geglaubt, das Fälle wie Leonardo, Gallileo, Luther oder die berüchtigte Inquisition und Hexenverfolgung nie mehr passieren könnten?

Ein Gott, der sich vor Schriften, Zeichnungen, Fotos oder Filmen fürchtet, der muss sehr verletzlich sein und kann letztlich nicht allmächtig genannt werden. Das gilt für Christen, Juden und Muslime gleichermaßen und allen Gläubigen, die sich verletzt fühlen beim Anblick solcher Medien, kann ich nur sagen: Es ist nicht Allah, es ist nicht Jahwe, es ist nicht Gott, der dort karikiert wird, es ein fiktiver von alten Säcken mit Betonköpfen erfundener „Gott“, Betonköpfe, die den Namen Gottes für eigene Zwecke mißbrauchen. Solche Irren, die von ihren Anhängern die größte Gotteslästerung, den Mord an unbewaffneten, harmlosen Menschen verlangen, sollten in ihren Staaten bleiben, wo sie nach Herzenslust im Mittelalter leben können. In einer aufgeklärten Gesellschaft haben diese wirklich nichts verloren, da haben die Pegida – Leute wirklich recht. Andererseits schießen diese weit übers Ziel hinaus. Alle friedlichen Muslime wehren sich mit Recht gegen den Generalverdacht wegen der wenigen Mörder und Halsabschneider. Als Christ möchte ich auch nicht mit den Morden der Inquisition, mit den Glaubenskriegen, mit der lustvollen Verbrennung von Abweichlern oder auch mit manchem modernen Gehabe einiger „Christen“ zu tun haben. Allerdings muss man auch sagen, als der Staat Israel die Kriegsverbrechen an den Palästinensern vollzogen hat, wurden viele Juden in manchen Städten Opfer von muslimischen und christlichen Stänkereien. Darüber sollte man auch mal nachdenken, von den Verfolgungen der Christen in einigen muslimischen Ländern ganz zu schweigen.
Immer, wenn in der Geschichte alle Religionsgemeinschaften irgendwo und irgendwann friedlich nebeneinander lebten, entstanden Blühtezeiten von Kultur, Kunst und Wissenschaft. Daran sollten wir uns alle dringend erinnern.

Viele kluge Vorschläge sind schon gemacht worden, um solche Ereignisse zu verhindern. Von Aufklärung bis zu neuen Gesetzen und permanenter Überwachung. Leider bleibt ein Teil dieser Verantwortung an den Muslimen hängen, denn weder von Juden, Christen, Freidenkern Buddhisten oder Hindus hat man gehört, dass sie sich zu Alkaida oder zum Islamischen Staat bekennen und für diesen kämpfen möchten. Natürlich habe ich auch keine Patentlösung, aber die „chancenlosen“ jugendlichen Einwanderer sollte man mit anderen Mitteln überzeugen. Da hier der Islam die größte Rolle bei dieser Gruppe spielt, sollten jene, die es bei uns zu Wohlstand und Integration gebracht haben, eine Stiftung gründen, die diese jugendlichen von der Straße holt und sie für nützliche Ziele interessiert. Es ist besser, das leistet eine islamische private Institution als der deutsche Staat. Außerdem hat er bei solchen Einrichtungen anscheinend immer zu wenig Geld. Wenn z. B. ein Einwanderer Jugendtreff von einer privat getragenen Stiftung unterhalten würde, dann kämen sicherlich mehr Jugendliche dort freiwillig hin. Dann könnte man es noch so einrichten, dass auch deutsche oder gut integrierte Menschen regelmäßig dort Besuche abstatten. Hier eine zweite Meinung darüber.

Koalitionsverhandlungen

Manche Parteien, nicht nur die FDP, wundern sich, wieso so wenig Menschen sie wählen. Nun, wenn ein grüner Umweltminister in Schleswig-Holstein das ganze Land an die von der Fracking-Lobby bezahlten Erkundungsfirmen verkauft, dann dürfen sich die Grünen nicht wundern, wenn kaum noch ein umweltbewusster Mensch glaubt, dass Bündnis90-die Grünen seine Vorstellungen im Bundestag vertreten werden. Die Technologie des gewaltsamen Aufbruchs des unterirdischen Gesteins um die eingeschlossenen letzten Gas- oder Ölreste zu gewinnen ist nicht umstritten, sie ist nachweislich in höchstem Maße umweltschädlich. In den USA und Kanada hat man das einwandfrei festgestellt, auch wenn die Stromkonzerne das abstreiten. Wie passt das also mit grünen Idealen zusammen?
Die SPD, die nur für die Stimmen weniger 1000 im Bergbau noch Beschäftigen ganze Dörfer für den Abbau der Braunkohle platt machen lässt, hat nichts dazu gelernt. Wo bleiben Fortschritt und Inovation, wenn man die Stimmen weniger Beschäftigter in den einschlägigen Technologien höher ansetzt als das Gemeinwohl? Was ist das für eine Logik, wenn man mit CCS schädliches Klimagas nicht vermeiden will, sondern für künftige Generationen todbringend in der Erde speichern möchte und dabei noch die letzten Resourssen an Kohle und Öl beschleunigt vernichtet, denn CCS verbraucht eben ein Mehr an jener Energie, deren schädliche Umwelteinflüsse sie vorübergehend „verstecken“ möchte. Schöne Koalitionsverhandlungen.

Darf die deutsche Autoindustrie wirklich alles, hat sie wegen der großen Anzahl von Arbeitsplätzen Narrenfreiheit in Deutschland? Warum drängt die Politik nicht auf die Installationvon Wasserstofftechnik? Schleswig Holstein könnte mit dem durch Windstrom erzeugten Wasserstoff  seinen Strombedarf decken und auch noch saubere Mobilität generieren. Den wählern scheint es, als gäbe es nur Koalitionen zwischen der Politik und der Industrie.

Bleibt noch die CDU? Beileibe nicht. Diese Partei profitiert von dem ehrlichen Gesicht der Kanzlerin, denn wie es dort hinter den Kulissen läuft, hat man bei der Parteizuwendung durch die Familie Quandt(BMW) gesehen. Auch Kanzler Kohl hatte schon ein solches Luxusproblem der Zuwendungen. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing! So wurde nach den Religionskriegen verfügt. Es scheint immer noch zu gelten. Die Schwesterpartei CSU tat sich in der Beschäftigung aller Familienmitglieder in lukrativen öffentlichen Jobs durch die Abgeordneten dieser Partei hervor. „!Vamos, Amigos!“
Nach all diesen Eskapaden wundert es mich, dass immer noch so viele Menschen in Deutschland wählen gehen, oder den alten Krampf immer wieder an die Macht bringen. Es ist abzusehen, wann dieser Krampf den Weg der FDP gehen wird: Bedeutungslos in Koalitionsverhandlungen.

Das Jahr des Holzpferdes

Am 31. Januar 2014 begann das chinesische Jahr des Holzpferdes. Ebenso wie im vergangenen Jahr der Wasserschlange einige Ereignisse den Vorhersagen genau entsprachen, so scheint auch die Energie und Wildheit des Holzpferdes den chinesischen Astrologen Recht zu geben. In der Ukraine und auf der Krim sind  die Geister, die man eilfertig rief, nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen. Nun stehen alle bedeppert da und wundern sich, dass der Wind, den sie gesät hatten, zu einem Sturm, ja fast zu einem Orkan geworden ist. Und das Holzpferd (Putin) hat immer noch Energie und lässt sich durch halbherzige Beschwichtigungen kaum beruhigen. Dass die Russen auf der Krim und in der Ostukraine so beliebt sind, das kann man doch verstehen. Schließlich haben sie mit der Explosion des Kernkraftwerkes Chernobyl der Ukraine ein Open Air Museum „geschenkt“, worin man die Wirkung radioaktiven Mülls noch Jahrtausende in die Zukunft studieren kann. cropped-hund1.jpg
Einen Hund kann man vielleicht mit einem Knochen beruhigen, ein Pferd wird damit nicht zufrieden sein. Man sollte auch bedenken, dass Pferde Fluchttiere sind und bei entsprechendem Anlass sehr schnell in Raserei geraten können, wobei sie ungeahnte Kräfte entwickeln können. Dann treten sie Zäune und Gatter nieder und machen auch vor Mauern kaum Halt, sei es durch Überspringen oder auch durch Zerstörung.
Gespannt darf man auch auf die Europawahl sein. Sind die Menschen tatsächlich so dusslig, dass ihnen die wenigen vernünftigen Entscheidungen der EU Kommission die Fülle von haarsträubenden Fehlentscheidungen aufwiegen? Allerdings: Bei aller Schmähung der EU Kommission darf man nicht vergessen, dass nationale Interessen deren Entscheidungen sehr stark beeinflussen. So dürfen wir Deutschen uns mal wieder an die eigene Nase fassen, wenn wir jetzt genmanipulierte Pflanzen auf den Äckern haben, weil Deutschland kein Veto gegen deren Anbau in der EU eingebracht hat, was auch für die Grenzen des CO2 Ausstoßes bei KFZ Flotten der Hersteller gilt, wo deutsche Interessen schärfere Regeln verhindert haben.
So mag man sich fragen, ob die zerstörerische Energie des Holzpferdes einige große „Volks“parteien ankokelt und erdrutschartige Siege einigen Splitterparteien bringt. Das Verfassungsgericht hat die Prozentklausel bei den Europawahlen gekippt, ein Teil zur Rückkehr der Demokratie, denn jede Stimme zählt und wie laut Grundgesetz vor dem Gesetz alle Menschen gleich sind, sollten bei der Wahl auch alle Stimmen gleich sein.

Warum die Amerikaner so wild auf Fracking sind

Wenn Sie mal ein wenig zu lachen haben wollen, dann empfehle ich Ihnen diese Seite wärmstens!      (wurde leider vom Nutzer entfernt. ) Warum die Amerikaner so wild auf Fracking sind, hat wohl mit der Mentalität iher Regierungen zu tun. Die Großkonzerne, die den Wahlkampf finanzieren, suchen sich immer leicht zu beinflussende Individuen als Präsidenten.

Es ist natürlich immer falsch bestimmte Eigenschaften auf ein ganzes Volk zu pauschalieren, aber gerade die Amerikaner haben sich da in der jüngsten Vergangenheit einen gewissen Nimbus der Ignoranz geschaffen, wozu einen großen Beitrag auch der Präsident George Walker Bush beigetragen hat. Er ist unter den Völkern keine Ausnahme, ich darf uns Deutsche da nur an Präsident Lübke erinnern. Auch der russische Präsident Jelzin erlangte eine stille Berühmtheit, aber dieser muss einem deutschen Sprichwort zu Folge zur Intelligenz gezählt werden; heißt es doch so schön: Dummheit frisst, Intelligenz säuft. Da muss was dran sein, den George W. Bush hat bekanntlich aufgehört mit dem Saufen.
Nun hat die Unkenntnis eines deutschen Politikers, der eh nur präsidieren sollte, nicht den gleichen Einfluss auf die Weltpolitik wie ein Präsident in den USA, der ja z. B. auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist.

Nach der Betrachtung des obigen Videos muss man nun befürchten, das der Morbus Ignorantus in weiten Teilen der US Administration bis hinein in die Streitkräfte grassiert. Da mag der Leuchtturm Leuchtturm sein, er hat der US Flotte gefälligst auszuweichen, was immer es kosten möge.
Das gleiche sture stupide Prinzip wird derzeit von der Industrie im Hinblick auf Fracking praktiziert. Mögen Vieh und Menschen sterben, das Grundwasser verseucht werden oder Frösche mit sechs Beinen geboren werden. Augen zu und durch. Nachtrag: Die sechsbeinigen Frösche sind nicht unmittelbar auf Fracking zurückzuführen, sondern auf einen Parasiten.

Wir „Normalbürger“ sind in der Lage jenes bedauernswerten Menschen, der sich ein Haus bauen lassen wollte. Die Maurer waren nicht sachkundig und so kam ein seltsames Gebilde heraus. Die Fenster waren mit Mörtel sauber verputzt und dafür hingen die Wände in Scharnieren und konnten aufgeklappt werden. Das Walmdach hatte den First nach unten und wenn man dort eintritt, dann bemerkt man, dass die Decke gefliest ist und ein Teppich dort hängt. Dafür ist der Fußboden weiß gestrichen und es stehen Lampen an einem Kabel aufrecht, als würden sie an der Decke hängen. Geht man jetzt die Treppe hinunter, dann kommt man in den ersten Stock. Die Treppe nach oben führt jedoch in den Keller. Geschirr und Besteck liegen im Kleiderschrank und in der Küche hängen Kleidung und Unterwäsche. Im Bad gibt es kein Wasser, sondern den Stromzähler und wenn man Lüften will, muss man halt eine Wand aufmachen.


Wenn Sie das letzte gesehen haben, ist es dann noch so unwahrscheinlich mit dem seltsamen Haus? Ich denke nicht, denn wir müssen alle darin leben. Nur mit viel Geld kann man sich rauskaufen, und nun weiß auch jeder, warum die Amis so wild auf Fracking sind. Unsere Politiker in der Welt sind vergleichbar sachkundig wie der oben beschriebene Maurer oder anders ausgedrückt: Kaum einer der Damen oder Herren hat einen Führerschein zum Führen eines Volkes.

Nun schein Donald Trump diese Eigenschaft noch einmal in eine höhere Oktave bringen zu wollen.

Knast statt Altersheim Teil 9

– Nachdem der erste „Schreck“ vorbei war, gingen die Meinungen auseinander, was jetzt anzufangen wäre. War nun der gesicherte Lebensabend im Knast überhaupt noch anzustreben? Konnte man nicht mit dem Geld herrlich und in Freuden leben? Nach einigem kühlen rechnen kam man zu der Auffassung, dass man bei sparsamster Lebensführung zu dritt höchsten 8 oder 9 Jahre von dem Geld leben können, und dann wäre alles ausgegeben. Man entschied sich, das Geld gut zu verstecken und in Ruhe weiteres Vorgehen zu überlegen.

Nach einigen Tagen fiel Else eine Zeitung in die Hand, in der ein Bismarckhering eingewickelt war, den sie nach einer Vorstellung zu Hause verspeisen wollte. Ihr Blick fiel auf einen Bericht über den Raub im Baumarkt und dabei auf ein Fantombild, dessen Gesichtszüge ihr seltsam bekannt vorkamen. Wo hatte sie so einen glatzköpfigen Osteuropäer schon mal gesehen?

Nach einigem Nachdenken fiel der Groschen und sie musste erkennen, dass sie dem Werner zu einem Raubüberfall verholfen hatte. Wenn sie jetzt zur Polizei ginge, würde man ihr glauben, dass sie nicht gewusst habe, wofür die Maskierung? Es würde eine Untersuchung geben und der Job beim Theater wäre futsch. Und wenn der Werner garnichts mit dem Überfall zu tun gehabt hätte? Irgendwie traute sie dem kleinen unscheinbaren Mann nicht zu, fast eine viertel Million zu erbeuten.

 Durchfall unterm Galgen!

Ob Else wohl irgendwie herausbekommen könnte, ob der Werner und seine Freunde bei dem Verbrechen dabei waren? Else beschloss, die ganze Sache zu überschlafen und bei Gelegenheit den Werner zu beobachten, ob er mehr Geld ausgebe, ob er sich Sachen leiste, die von seinem Altersheim Taschengeld nicht zu realisieren seien usw. Vielleicht könnte sie ihn ja auch einmal einfach fragen, ob er dabei gewesen war, ganz zwanglos, ganz neutral, eher belustigt? Aus klassischen Theaterstücken wusste sie, dass man äußerst gefährlich leben konnte, wenn man den Dieben zu sehr “ auf die Nerven“ ging, deshalb wollte sie alles, wenn überhaupt, ins Lächerliche ziehen und jeden Bierernst vermeiden. Brauchte sie etwa nur zu warten, bis eine neue Aktion der drei starten sollte und dann genau die Zeitungen nach dem Coup studieren, dann wüsste sie auf jeden Fall Bescheid.
Können die drei von der Opa Bande überhaupt noch aufhören, nachdem sie soviel „Blut“ geleckt haben? Ist der Knast noch erstrebenswert als sicherer Hort fürs Alter? Was werden sie mit dem vielen Geld anfangen? Werden sie sich auffällig benehmen, sozusagen verrückt spielen? Die Geschichte könnte sich zuspitzen, aber in der nächsten Folge werden wir erst einmal die Sache von der Polizei-Seite recherchieren. Bis dann.

Knast statt Altersheim Teil 8

Wo der Amtsschimmel wiehert...Jetzt kommt Else ins Spiel. Unsere 3 Protagonisten waren ja alle männlich und viele Leser haben schon gedacht: Sind denn keine Damen in dieser Geschichte gewesen? Doch, es waren Frauen dabei, wie im richtigen Leben auch. Der Übersicht wegen habe ich sie bisher weggelassen, im fertigen Roman werden sie aber eine wichtige Rolle spielen.
Else aber, die in Wirklichkeit Elisabeth Wilhelmine Brammser hieß, betritt jetzt die Bühne, weil unsere Helden einfach auf sie angewiesen sind. Aber alles der Reihe nach.
Den Erfolg des Bankraubes konnte man nur mit kläglich bezeichnen und nachdem die Kumpels in Zeitungen und vom Hörensagen erfuhren, dass sie nur mit Glück und Zufall vor einem Fiasko bewahrt geblieben waren, sannen sie auf andere Heldentaten. Schließlich wollten sie sich vor ihrem Lebensabend in einer Vollzugsanstalt noch einmal etwas leisten können. Viel „Bewegungsgeld“ war ja immer noch nicht vorhanden und so dachte man, es wäre mit der bestehenden Ausrüstung am ehesten möglich, ein Kaufhaus außerhalb der Stadt einen Besuch abzustatten. Man wolle nun zuerst ein geeignetes Objekt aussuchen, dann dort recherchieren, wann die Tageseinnahmen abtransportiert würden und kurz davor zuschlagen.Zunächst wurde der Werner auf den Bahnhof geschickt, um alle Papierkörbe nach Zeitungen mit Anzeigen von Aktionstagen der Kaufhäuser abzusuchen. Der Bahnhof war in der Nähe seines Altersheim und daher hatte er sich freiwillig gemeldet, denn schließlich konnte er wenigesten einige Tage der erdrückenden Langeweile des Heimes entfliehen. Mit den Zeitungen traf man sich in der Wohnung vom Jan und hatte bald 3 Objekte in die engere Wahl gezogen, die noch einer Überprüfung nach Verkehrslage und -anbindung standhalten mussten. Sie konnten sich ja kein Auto mieten oder mit dem Taxi vorfahren.

Man fand einen Baumarkt in der Nähe des Flusses, wo die Linie 81 der städtischen Verkehrsbetriebe hielt. Dort – so bekam man heraus – wurde gegen 10 Uhr vormittags die Tageseinnahmen vom Vortag abgeholt. Die Umgebung schien eine Flucht zu Fuß zu begünstigen, weil neben dem riesigen Parkplatz die mit Gestrüpp und Buschwerk bewachsene Flußaue begann. Ein idealer Ort.

Nun konnte man aber nicht maskiert im Rentnertempo über den Parkplatz ins Gebäude schlendern. Auch in der dunklen Jahreszeit war der Parkplatz immer hell erleuchtet. Was konnte man also tun. Hier hatte der Werner mit seiner Theatererfahrung die rettende Idee: Er erinnerte sich an Else, die Maskenbildnerin. Nachdem Else geschieden war und wieder am Aladin Theater anfing, hatte er sie einige Male besucht, weil er innerlich immer noch ein wenig Heimweh zur Bühne hatte. Dabei erfuhr er, dass Else mit ihren 67 Jahren immer noch arbeiten musste, weil ihr geschiedener Mann kaum Rentenanspruch erworben hatte und sie hatte nur 15 Beitragsjahre mit geringem Verdienst.

Bei seinem Besuch nach einer Generalprobe erzählte er Else, er hätte mit 2 Freunden gewettet, dass sie deren Aussehen so verändern könne, dass ihre eigenen Mütter sie nicht wiedererkennen würden. Ob sie wohl alle 3 so im Aussehen verändern könne, dass er die Wette gewönne. Else traute sich das mit ihrer langjährigen Erfahrung ohne Weiteres, so dass sie einwilligte. Sie wolle die Schminke und Zubehör jedoch nicht beim Theater stehlen, sondern auf Kosten der 3 Freunde selbst einkaufen. Dann solle die „Verwandlung“ an einem Tag stattfinden, wo keine Vorstellung oder Generalprobe sei, damit sie genügend Zeit hätte.

Jetzt konnte also das neue Abenteuer starten. Else hatte wieder einmal ein Meisterwerk abgeliefert und daher fuhren and einem Tag zur Abendbrotzeit in der Linie 81 ein hinkender Obdachloser, ein Möchtegern jugendlicher Liebhaber mit gefärbten schwarzen Haaren und ein glatzköpfiger Rucksacktourist zum Baumarkt. Diesmal sollte der Werner, der Rucksacktourist, den Hauptpart übernehmen, weil er aus seiner Theatererfahrung noch verschiedene Dialekte imitieren konnte. Das würde gut zur Verkleidung passen.

Hier soll keine Anleitung zur Beraubung von Baumärkten geschildert werden, wie man z. B. nur hinter einer Kassiererin, der man unauffällig die Pistole ins Kreuz hält, in das Geldbüro kommt, und dann gleich aber Fakt ist, dass der Werner in seinem Rucksack so viele gebündelte Euro Scheine verstauen musste, dass er kaum den Sack auf den Rücken bekam. Er schärfte dem Geschäftsführer in nachgemachten Ostblockdialekt noch ein, dass er mindestens 30 Minuten mit dem Alarm warten solle, da sein Kumpel als Scharfschütze im Cafee sitze und ihn gnadenlos erschießen würde, wenn der Alarm zu früh losgehe. Dann ging er zügig aber ohne Hast nach draußen und hinter der öffentlichen Toilette am Parkplatz verschwand er im Gebüsch des Flußufers.

Dieter, der „lahmende Obdachlose“ machte sich mit seiner Buskarte wieder zurück in die Innenstadt und auf halben Wege kam mit Tatü, Tata schon das Überfallkommando in Richtung Baumarkt. Jan, der „jugendlich – sein – wollende – Liebhaber“ stand an einer Würstchenbude auf dem Parkplatz und fühlte sich in seiner Verkleidung völlig sicher. Er hatte dieses mal keinerlei Probleme mit der Verdauung und so nahm er zwei Busse nach Dieter die Linie 81 in die Stadt hinein. Das Abenteuer war zu Ende.

 

Bild: Tja, die Rände is sischä! Aber nur für Abgeordnete und Politiker.

 

Nun seid ihr sicher gespannt, was diese Tour „eingebracht“ hat. Ich kann euch verraten, diesmal war es wirklich lohnend, 78 Geldbündel hatte der Werner im Rucksack, aber darüber später mehr. Dann erfahrt ihr auch, wie Else zum Problem werden könnte. Also schaut mal wieder herein.

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