Sparvorschläge

Alle Welt redet vom Sparen. Jeder mach Vorschläge, wo man beträchtliche Summen einsparen könnte. Hier sind meine Vorschläge:

Sehr oft spart man bei Abschaffung eines Postens nicht nur den Posten selbst ein, sondern auch noch schlimme Folgekosten. So ist die Abschaffung eines Autos für jeden Haushalt ein Segen.

Denn man spart ja nicht nur die fälligen Ölwechsel, der nach einer Studie völlig unsinnig ist und nur den Werkstätten nutzt, Reifenerneuerung und andere laufende Kosten, es fallen auch diese Posten weg:
Neben dem völlig Überteuerten Öl braucht es auch ebenso teuren Treibstoff, Bremsöl usw. Dann kommen Versicherungsprämien, KFZ Steuer und eventuell Maut oder Brückenzoll dazu. Auch das „Continental“ Gesetz (Winterreifen) würde dem Haushalt, der das Auto abschafft nichts mehr kosten. Da kommt allerhand zusammen.

Wenn wir das Video oben angeschaut haben, dann erscheint uns, dass es tatsächlich Leute gibt, die sparen wollen. Wenn wir sie aber in die Regierung wählen, dann ist es mit der Sparwut vorbei! Daher mein Vorschlag: Sparen wir und doch einfach die Regierung. Es geht auch ohne! Wie man hier sieht!

Wenn wir dann schon beim Sparen sind, dann sollten wir uns als nächsten Posten – die Banken sparen. Es ist doch wunderlich, wie viel Steuergeld die in einem Jahr verbrannt haben. Damit hätte auf der ganzen Welt der Hunger nachhaltig bekämpft werden können. Um welche Summen es dabei nur bei einer einzigen Bank geht, wird in diesem Video schön beschrieben.

Daran wird es deutlich, dass wir uns die Banken sparen müssen! War es ursprünglich Aufgabe der Banken, dem Staat oder Unternehmen Geld zu leihen, so geht es ihnen heute nur noch um Zockereien, sozusagen Wetten auf fallende oder steigende Preise von Aktien, Rohstoffen, Lebensmitteln, Währungen, Indizes, kurz – alles, worauf man Überhaupt wetten kann. Banken im eigentlichen Sinne scheint es nicht mehr zu geben. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass jede Sportwette, jede Lotterie, jede Lottoannahme der Lotteriesteuer unterliegt. Die Banken bei ihrem Gezocke jedoch nicht. Ist denn der Herr Ackermann schon der heimliche Bundeskanzler?
Also ganz dringend: Sparen wir uns die Regierung, sparen wir uns die Banken.
Und die Wahlen? Die können wir und doch eigentlich auch sparen. Schauen Sie doch noch einmal, was die FDP vor der Wahl versprochen und nach der Wahl gemacht hat. Dies gilt beileibe nicht nur für die FDP. Sie liefert in diesem Kontext nur das anschaulichste Beispiel. Auch andere Parteien hatten vor der Wahl viel Sparpotential versprochen. Da also vor der Wahl sowieso Peterchens Märchenstunde abgehalten wird, brauchen wir die Wahl doch gar nicht, um den alten Zustand zu erhalten oder noch zu verschlimmern. Machen wir doch einfach alle 4 Jahre ein Häkchen im Internet auf der „Wahlseite“, denn ändern wird sich so oder so nichts.

Besser noch wäre, wir würden im Internet über einzelne Gesetze abstimmen. Das würde auch den Lobbyisten den Garaus machen, die wir natürlich dringendst einsparen müssen. Die kosten den Bürger mehr Geld, als Regierung und Banken miteinander ausgeben können. Leider sieht das nicht einmal die FDP mit ihren „Sparvorschlägen“ ein.
Wir werden nicht nur beim Ölwechsel beschummelt:

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