David Cameron hat Recht!

oder wie eine „Gurkentruppe“ ganz Europa das Wasser abgräbt.
1988 hat die EU in Sachen Unsinn wohl ihre Meisterprüfung bestanden. Seither kann man die komplette Einrichtung ohne Übertreibung als Gurkentruppe bezeichnen, was eher kein Ehrentitel sein soll. Man fragt sich, ob das nun Unvermögen oder Einflüsterungen bestimmter Kreise geschuldet ist, dass so eine Wahnvorstellung ein teures Parlament beschäftigt.
Nimmt man die jüngsten Entscheidungen dieses Parlaments oder nur die Vorschläge einiger Kommissare so ist das beileibe kein Einzelfall gewesen. Nachdem man allen Ernstes Förderungsgelder für CO2 Verpressung vergeben wollte, das Fracking in ganz Europa erlaubt hat, die Glühbirnen gegen giftige Quecksilber enthaltende Energiesparlampen verbannt hat, will man nun auch noch durch die Hintertür unser Trinkwasser privatisieren, obwohl man im Vereinigten Königreich (UK) und in Portugal die schlimmen Folgen eines solchen Vorgehens tagtäglich erfahren kann. Wer sind die Schöpfer solcher Fehlleistungen? –

Ganz einfach: In Brüssel scharwenzeln geschätzt 30 Tausend Lobbyisten um Abgeordnete und Kommissare herum. Richtig: 30 000 Leute sind von den verschiedenen Industrien geschickt worden, um die Entscheidungsträger zu Gunsten ihrer Arbeitgeber zu beeinflussen. 30 000 könnte die Einwohnerzahl einer Kleinstadt sein. Nun müssen diese Einflüsterer in Brüssel ja auch leben. Rechnen wir mal ganz billig 2000 Euro monatlich – die werden ja nicht jeden Abend nur Bratwurst mit Pommes essen – dann sind das schlappe 60 Millionen Euro, andere – durchaus seriöse Schätzungen – sprechen von einer Milliarde Euro. monatlich. Nun raten Sie mal, wer das bezahlt, richtig, das zahlen wir. Entweder mit dem Strompreis, mit dem Heizöl, mit der Gesundheitsvorsorge, mit Bankgebühren, mit Kreditzinsen, mit Steuern oder mit irgendwelchen anderen Titeln. Einige Konzernagenten werden sogar direkt aus unseren Steuern als „Berater der EU“ bezahlt.

Stellen Sie sich vor, sie wären ein katholischer Pfarrer. Nun bekämen Sie von Ihrem Bischof den Auftrag für eine spezielle Predigt, zu der Sie noch einie Kenntnisse einholen müssten. Würden Sie sich da an einen evangelischen Pastor oder einen islamischen Mufti, einen jüdischen Rabbi wenden um den Text der Predigt zu schreiben? Wohl kaum und es sähe in den Augen Ihres Bischofs wohl auch nicht so toll aus. Würden Sie den Nachtwächter für Ihrem Betrieb nach seiner Zugehörigkeit zur Mafia aussuchen? Sicher nicht. Würden Sie einen Pädophilen als Babysitter angagieren? Nein und nochmals nein!
Genau das aber ist die Situation in Brüssel. Die Konzerne wollen möglichst viel Gewinn machen und das geht nur, wenn sie die Wähler, also uns, so kostspielig wie möglich behandeln bzw. beschummeln, indem sie den Text für neue Gesetze praktisch vorgeben. (Siehe Glühbirnenbann) Davon profitiert dann der Konzern, in diesem Fall Philips, Osram oder ausländische Hersteller aus China und die Aktionäre. Die Bürger Europas müssen das dann zahlen und was noch verwerflicher ist, die Umwelt wird im Falle der Energiesparbirnen mittelbar durch frei gewordenens Quecksilber schwer geschädigt. Nach den bisherigen Erfahrungen vermeiden Politiker neutrale Wissenschaftler zu einem Gesetzesvorhaben zu befragen oder sie erkennen bei sogenannten neutralen Gutachten den Auftrag- oder Geldgeber der entsprechenden Forschungseinrichtung nicht, für die der Gutachter arbeitet.
Zum Wasserrecht ist zu sagen, dass schon heute Gemeinden und Wasserverbände ihre Recht verkaufen können. Fragen Sie in Berlin oder Braunschweig nach. Nach einigen Jahren Erfahrung möchten die meisten Bürger aber die Wasserversorgung wieder in öffentliche Hände legen. Das ist nicht verwunderlich bei jährlichen Preistreibereien von 30% oder mehr durch die privaten Anbieter. Nun will ein „gut beratener“ (mit viel Geld!) Kommissar aus Brüssel aber die öffentliche Ausschreibung der Wasserversorgungen obligat machen, damit die Konzerne, die ihn bezahlt haben, ihren großen Reibach machen können. Dagegen sollte man sich wehren. Ein Film über diese Problematik „Water makes Money“ auf arte wollte man allen Ernstes mit juristischen Firlefanz zensieren. Daran mag man erkennen, um wieviel Geld es dabei geht.

Wenn wir von diesem Geld irgendeinen Nutzen hätten, dann würde ich mich nicht weiter darüber aufregen. Gegenwärtig aber schaden die Kreationen der EU uns mehr als dass sie uns unterstützten, ja sie gefährden unsere Gesundheit in höchstem Maße und verteuern das Leben der euroäischen Völker künstlich. Dazu mag man noch wissen, dass ich eigentlich von Beginn an ein überzeugter Europäer war, aber von Lobbyisten und Gurkentruppen mag ich mich auch nicht regieren lassen. Deshalb hat David Cameron mit seiner Skepsis gegenüber Brüssel ins Schwarze getroffen; allerdings ist der von ihm gepflegte Raubtierkapitalismus seiner Londoner Banken Teil des Problems.

Das obige Video mag gestellt sein, es entält aber einen großen Batzen Wahrheit, die auch in E-mails zum Ausdruck kam, welche die amerkanischen Ermittlungsbehörden bei einigen Bänkern gefunden haben.
Zum Schluss noch ein Vortrag von Erwin Pelzig. Da weiß man wirklich nicht mehr, ob diese Satire nicht bittere Realität ist.


Anmerkung: Es scheint nicht jedem in den Kram zu passen, wenn dieses Video öffentlich gemacht wird. Ich lasse die Verlinkung sozusagen als Mahnung stehen.

und zur Entspannung:

Das Lied von Robert Long ist nicht neu, aber leider immer noch sehr aktuell.

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