Ein Wächter vor meiner Tür

Warum, weshalb, wieso….

Meine alte unansehnliche Klingel vor dem Büro wollte ich austauschen. Auf Bild Nr. 8 ist zu sehen, warum. – Nach einiger Suche bei Amazon fand ich die Türkamera von ctronics. Immerhin fast 100 Euro, dachte ich, ob sich das lohnt, könnt ihr hier nachlesen.

Auspacken

Auf dem Bild Nr. 1 kann man erkennen, dass es eine sorgfältig verpackte Einheit ist. Das machte schon mal einen wertigen Eindruck. Beim Öffnen der Packung erkennt man das größere Teil mit Kamera und Bewegungsmelder und neben an den Lautsprecher für den Gong. Was man nicht sehen kann, ist das komplette Zubehör. Auf Bild 2 ist schön zu erkennen, dass eine ausführliche Bedienungsanleitung in Deutsch dabei liegt. Das darin enthaltene Wortgeflecht lässt die Übersetzung durch eine Maschine erkennen. Viel mehr kann man darüber nicht meckern, den Inhalt kann man nachvollziehen. Einige Sätze lassen sich auf dem Bild 3 nachlesen. Da mag jeder selbst urteilen.

burst

Unter dem Lautsprecher ist in der Verpackung noch eine Schachtel platziert. Die Wichtigkeit dieser Utensilien erkennt man erst bei der Montage. Schaut euch das Bild 4 genau an. Dort findet man Dübel, Schrauben, einen Reset-Stick, Schraubendreher und Hakenschlüssel, sowie einige Klebestreifen. Selbst ein USB Kabel findet sich an.

Stabile Akkus

Auf Bild 4 erkennt man sie. Man sollte den Deckel auf dem Bild ohne Nummer unbedingt abschrauben, um die Schutzfolie zu entfernen. Erst dann können die Teile der Türkamera funktionieren. Man soll die beiden Akkumulatoren auch aufladen. Zu dem Deckel ist noch zu sagen, dass dieser sorgfältig mit einer Gummidichtung versehen ist. Man findet diese Sorgfalt nicht überall bei Türklingeln. Die Akkus selber können fast die doppelte Menge Strom speichern wie eine AA Zelle. Das spart nerviges oder häufiges aufladen. Außerdem kann man laut Beschreibung das Gerät noch direkt an einen Transformator anschließen.

Startschwierigkeiten

Nachdem Kontrollieren des Inhalts wollte ich nun an die heiße Phase der Installation gehen. Dazu soll man die eben besprochen Akkus 8 Stunden lang aufladen. Auf Ehre und Gewissen: So lange hatte ich kein Geduld. Um die notwendige App auf mein Handy zu laden, wollte ich den Barcode aus der Gebrauchsanweisung benutzen. Ich wurde aber immer wieder darauf hingewiesen, dass diese App nur für Apple gedacht war, egal welche Code ich auch gescannt hatte. Auch auf Google Play wurde eine App für Android nicht sofort gefunden. Als Ausweg fand ich das Internet. Dort gab es die App und mit meinem Google Account sah ich, dass die App mit „allen meinen Geräten“ kompatibel war. Bei den weiteren Schritten hilft das kleine Handbuch aus der Packung. Die Anweisung, die nach der Installation der App auf dem Mobiltelefon angezeigt wird, geht Schritt für Schritt vor, etwa wie beim Programmieren mit Basic.

Noch ein kleiner Tipp:

Wenn man die Kamera direkt an die Türlaibung installiert, könnte es sein, dass der Besucher gar nicht auf dem Schirm erscheint. Damit die ctronics ein wenig nach Außen blickt, habe ich auf einer Seite einen einen kleinen Streifen aus 3mm Spanplatte gelegt. Dadurch blickt der Bewegungsmelder und die Kamera etwas nach schräg außen und erfasst den Besucher auch, wenn er einen Schritt von der Tür zurücktritt. Noch ein Hinweis: Beim Koppeln von Lautsprecher und Türkamera beide nahe beieinander halten. Wenn es nicht auf Anhieb funktioniert dann probieren, ob die Entfernung zwischen beiden nicht zu groß ist, wenn man jedes an seinen vorgesehenen Platz anbringt. Man muss dann vielleicht Kompromisse eingehen und den Lautsprecher mit einem USB Kabel an eine nähere Steckdose anschließen.

Kann man CloudEdge auch auf Win10 fahren?

Um es gleich vorweg zu nehem: Ja, man kann! Dazu braucht man jedoch einen sogenannten Emulator. Dieser gaukelt der App vor, dass sie auf Android ausgeführt wird. Es gibt einige, die man sich auf Win10 installieren kann, kostenlos, versteht sich. Ich habe mich für BlueStacks entschieden, weil das auf Anhieb geklappt hat. Also zunächst den Emulator BlueStacks auf Win10 speichern und dann ausführen. (Exe) Dann sollte man auch die App CloudEdge auf seinen Computer laden und wenn man BlueStacks am laufen hat, braucht die App nur noch einen Doppelklick und schon hat man wahlweise den ganzen Bildschirm als Kontrolle der Tür oder einen kleinen Ausschnitt in der Ecke, so dass man andere Programme daneben ausführen kann, also sozusagen weiterarbeiten und mit einem Auge den Eingang kontorolliert. Dann kann man sich fragen wie im Karneval: Wolle mer em reinlasse?

Nochmal paar Bilder zum Anregen.

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