Ein typisches Beispiel, wie sich eine Verwaltung selbst Arbeit schafft, wenn es absolut nichts zu tun gibt, ist der Artikel im “Nordfriesland Tageblatt” vom 12. 6. 2004. Lesen Sie selbst.
In der Strandstraße in Westerland wechselte ein Ladengeschäft den Besitzer und dieser wollte natürlich auch seine Vorstellungen von einem Firmennamen verwirklichen. Ausserdem gibt es da wohl auch Vorschriften bezüglich einer Neueröffnung eines Geschäftes.

Er benutzte das vorhandene Schild vom Vorgänger. Darauf stand vorher “Insel Keramik” und er ließ darauf in einem zeitgemössen Stil “Ihr schönes Zuhause” schreiben. Damit schien der Fall erledigt.

Wozu aber dann diese Schlagzeile?
Da wurde die untere Bauaufsichtsbehörde des Kreises Nordfriesland tätig. Sie schickte zunächst einen Beamten nach Sylt (auf Kosten von Steuergeldern) und der ersann dann folgenden “Vorgang” auf Kosten der Steuerzahler und des “Bau”herren.
Der neue Geschäftsinhaber solle sofort folgendes einreichen:
Nun wissen wir wohl auch alle, warum die Kassen des Staates immer leer sind und das Land Schlesewig-Holstein so gut wie pleite ist.
In vielen europäischen Ländern ist es immer das Gleiche, doch nirgends so perfekt wie in Deutschland: Der Staat verlangt für eine Nullleistung saftige Gebühren. Oder andersherum: Aus einer Aufwandmücke machen die Behörden einen Verwaltungselefanten. In die gleiche Kategorie gehört wohl die Geschichte : Das Bauamt
Der Muff von Tausend Jahren: